Diskussion - Anfängerfische, Problemfische...und der Aquarianer mittendrin
Diskussion - Anfängerfische, Problemfische...und der Aquarianer mittendrin |
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| Diskussion - Anfängerfische, Problemfische...und der Aquarianer mittendrin |
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Hallo liebe Foris,
angeregt durch einen anderen Thread hier im Forum denke ich gerade über eine Sache nach, die mich immer schon wieder mal beschäftigt hat. Und ich fände es interessant, darüber in Austausch zu kommen.
Es geht um Anfängerfische, Problemfische, Trends in der Aquaristik usw.
Fangen wir mit dem Thema "Anfängerfische" an: Gibt es das überhaupt? Einen "Anfängerfisch"?
Für mich gibt es nur Fische, die Fehler des Halters mehr oder weniger verzeihen. Platy, Guppy, Antennenwels und Co. verzeihen an Haltungsfehlern vielleicht mehr, als manch anderer Fisch. Aber werden sie durch den Begriff "Anfängerfisch" nicht deklassiert? Sind diese Fische weniger wertvoll, weniger interessant? Auch die sogenannten Anfängerfische sind Tiere, denen wir als Halter die bestmöglichen Bedingungen bieten sollten. Dies fängt bei der Beckeneinrichtung, den Wasserwerten, der vergesellschaftung an, nimmt seinen Lauf über die Ernährung (auch ein Guppy freut sich über Lefu!) usw. Und auch diese Tiere zeigen ein sehr interessantes und bemerkenswertes Verhalten!
Dass diese Arten Fehler mehr evrzeihen als ein sehr spezialisierter Fisch, macht sie doch nicht minderwertig? Und sind wir nicht alle irgendwo Anfänger? Ich zum Beispiel beschäftige mich intensiv mit Labyrinthern. Da würde ich mich nicht als Anfänger sehen. Aber geht es um Barsche, Salmler o.ä. - da bin ich Anfänger, trotz Aquaristik-Erfahrung. Diese Tiere habe ich nicht gehalten, alles Wissen ist nur angelesen.
Erfahrungen lassen sich manchmal übertragen. Grundwissen hilft in allen Bereichen der Aquaristik. Aber auch 30 Jahre Aquaristik-Erfahrung bedeuten nicht, dsas man sich überall auskennt, dass man überall Profi ist. Es wird immer Gebiete geben, wo das Individuum Mensch Anfänger ist. Und so komplexe Themen wie Aquaristik....es gibt da immer was zu lernen. Wer glaubt, er hat ausgelernt, hat die Komplexität der Natur nicht verstanden - aus meiner Sicht.
Ich habe schon mehrfach Leute getroffen, die sich entschuldigten, dass sie Guppies halten...als wäre das ein Makel.
Finde ich sehr schade.
Und nun zum Thema "Problemfisch": Was ist ein Problemfisch? Gibt es das überhaupt? Aus meiner Sicht gibt es Fische, die spezielle Anforderungen stellen, sei es an Wasserwerten, Ernährung oder was auch immer. Aber sind die Fische das Problem? Das Problem ist doch viel eher dort zu suchen, wo der Mensch ins Spiel kommt. Halte ich einen Fisch, der nur LeFU frißt, dann habe ich ein Problem, wenn ich keine LeFu-Zuchten ahbe. Aber deswegen ist der Fisch doch kein Problemfisch, oder?
ICH bin dsa Problem, weil ich seine Bedürfnisse nicht erfüllen kann.
Ich halte ein paar "Problemfische". Schwarzwasserfische, die extreme Wasserwerte benötigen und nur mit LeFu am Leben zu erhalten sind. Zudem nicht ganz einfach zu vermehren. Für mich sind das trotzdem keine Problemfische. Im Gegenteil. Ich brauche für die Tiere keine Technik (okay, Beleuchtung ist vorhanden, damit ich was sehen kann
). Die Tiere leben ohne Filter, ohne Heizung. Sie haben ein kleines Becken, bekommen das benötigte Wasser, was ich problemlos über die Torfkanone und Osmosewasser herstellen kann, und sie bekommen ihr LeFu, was bei mir zu Hause nur so kreucht und fleucht. Für mich sind das eindeutig keine Problemfische, im Gegenteil. Ich hab mit ihnen weniger Aufwand als mit manch anderem AQ.
Was also ist ein Problemfisch?
Naja, und dann die Sache mit den Trends. Egal wohin man kommt, mit eigener Meinung und eigenem Vorgehen in der Aquaristik wird man damit konfrontiert. Ich nenn mal wieder ein Beispiel aus meinem Alltag...da gibt es besagte Schwarzwasserfische (Parosphromenus, Laubschlupfkampffische usw. ), die ich halte. Und ich kenne Leute, die sich auch viel mit solch "exotischen" Fischen befassen. Da werd ich für meine Garnelen-Becken schräg angeguckt. Andere, die sich eher mit zuchtformen verschiedener Arten befassen, belächeln die, die Wildformen halten. Und umgekehrt. Es gäbe massig Beispiele.
Ich find das schade. Haben wir nicht alle ein gemeinsames Interesse, die Aquaristik? Ist es nicht unerheblich, wo man seinen Schwerpunkt legt? Sind Garnelen, Schnecken oder bestimmte Fische weniger "wertvoll" als andere Arten? Warum muss immer Konkurrenz bestehen, und es darf nicht jeder in Ruhe seinen Interessen fröhnen?
Nun los ihr liebe Foris, beteiligt Euch an der Diskussion, wenn Interesse besteht.
Viele Grüße
crazy_fish
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Krebse im Aquarium. Haltung und Pflege im Süßwasser
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09.03.2010 23:08 |
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moai
Aquarianer
 

Dabei seit: 05.03.2010
Herkunft: Berlin
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ich als noob habe ein interesse daran von erfahrenen zu lernen. ich nehme alles wissenswerte auf, arbeite mich mühsam durch den berg an informationen und filtere heraus, was mir wichtig erscheint. an dieser stelle mal ein lob, an alle beteiligten...der berg ist schier endos
aber ich denke es geht nicht darum fische zu klassieren oder deklassieren. leider hat eine einteilung, welcher art sie auch immer ist, so einen beigeschmack. ich habe ein großes interesse, wie jeder andere, dass es seinen schützlingen gut geht. die wahrscheinlichkeit dafür ist bei einem gebnügsamen fisch eher höher. man könnte sie auch tier one fish oder so nennen. ich würde mich kaum an octos oder andere arten wagen, die besonderer pflege, wasserwerte oder ähnliches brauchen.
trends sind meiner meinung nach definitiv themenbecken. ganz klar im vordergrund stehen hier wohl malawi und tanganjika-becken. habe mir heute mal die liste mit den nicht klassifizierten tieren (l-liste) angeschaut und bemerkt, dass dort eine menge welse bei sind. das bedeutet wohl, dass der wels auf dem vormarsch ist. dabei wäre nun wohl rauszufinden was das interesse an den welsen hegt. ist es das aussehen, ihr wesen oder ihre lebensart? werden sie als funktionstiere angesehen?
hoffe ich konnte auch ein wenig zur diskussion beitragen
übrigens: konkurrenz oder negative stimmung konnte ich nicht feststellen. ich habe in den letzten tagen einiges gelesen. stand nicht immer alles im zusammenhang, aber jedem wird geholfen wo es geht und selbst etwas begriffsstuzige unter uns (kommt bei jedem mal vor) fallen nicht runter, sondern werden hegsam mitgenommen. das finde ich gut.
lg
wolfgang
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HIER findet ihr Infos über Süßwasser-Krebse
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von moai: 10.03.2010 01:08.
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10.03.2010 01:04 |
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Nicht
Aquarianer
 

Dabei seit: 04.03.2009
Herkunft: Oberriexingen
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Hi
ich finde deinen Standpunkt richtig,
jedoch wie kann man sonst einen fisch
der in der Haltung gröbere fehler auch noch "Verträgt"
ohne gleich zu sterben benennen,
daher würde ich einige Fische als für anfänger geeignete
Arten bezeichen, bis sich der anfänger in die
Aquaristik eingearbeitet hat, und diese fehler
wenn er den welche machen sollte beheben kann,
das sollte aber den Fisch/das Tier nicht abwerten,
denn nur weil man was gelesen hat muss man es nicht auch gleich verstanden haben.
Jedoch sollte abschliesend gesagt sein.
ein Becken mit wasser mach nicht gleich ein Aquarium.
wer welche halten möte solte sich informieren BEFOR er ein Fisch kauft
Gruss Markus
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Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger
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10.03.2010 01:11 |
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Atahualpa

ZFV-Team
Dabei seit: 10.02.2006
Herkunft: Stuttgart
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Hallo,
Anfängerfische
Der Großteil der Käufer in einem Geschäft sind Anfänger, Anfänger deshalb, weil sie auf die Idee gekommen sind ein Aquarium zu kaufen und jetzt keine Ahnung davon haben. Diese Leute suchen etwas das Fehler verzeiht und auch pflegeleicht ist. Entweder aus Angst etwas falsch zu machen und Ansprüche noch nicht erfüllen zu können oder eben weil die Ansprüche nicht erfüllt werden wollen, der Fisch soll einfach und anspruchslos sein.
Das wird eigentlich klarer wenn man an andere Bereiche denkt, ein Anfänger-Auto ist ein Auto bei dem Fehler nciht so schlimm sind, wenn eben mal ein Unfall passiert, dann ist der Schaden nicht so gross.
Oder ein Anfänger-/Beginner-Fahrrad, denken wir mal nicht an Kinder, das soll eben nciht so teuer sein, mal schauen ob das neue Hobby überhaupt Spass macht.
Bei Fischen sehe ich das ähnlich, wenn es schief geht, dann soll der Einsatz nicht so teuer sein und natürlich, Fehler sollen verziehen werden.
Wenn man hochrechnet wie viele Fische verbraucht werden und wie lange ein verkaufter Fisch zu leben hat, ist klar warum im Handel fast nur Anfängerfische verkauft werden. Anfängerfische sind schön bunt und sind billig und sie sind nicht ganz so kompliziert.
Für mich ist ein Anfängerfisch ein Fisch, der auch stirbt, nur braucht er länger dazu. Manche sind sogar so robust das sie in einem Aquarium, in dem sie eigentlich nicht überleben können sollten, trotzdem überleben. Gerade Welse können da erstaunlich robust sein.
Problemfische
Das sind Fische für Spezialisten oder Leute die sich intensiv damit beschäftigen. Diese Fische erfordern einfach spezielle Bedingungen zur Haltung und erst Recht zur Zucht. Es gibt viele Fische die bisher nicht nachgezogen wurden, in der Zucht sind das für mich klassische Problemfische. Ein Fisch der nur einfach schwerer zu züchten ist, aber mit etwas Aufwand sich züchten lässt, ist für mich kein Problemfisch.
Trends
Der Nanotrend... Ich hab vor einer gewissen Zeit mal wirklich alte DATZ-Hefte sortiert und dabei auch manche durchgeblättert und siehe da, da waren einige der Neuheiten und Besonderheiten der heutigen Zeit beschrieben. Damals waren sie nichts besonderes, eben kleine Bärblinge, fast Anfängerfische, heute werden sie als Trend angesehen.
Die Nanoaquaristik sehen ich nicht als Trend, sondern als zusätzlicher Zweig der Aquaristik. Standardaquarien werden wohl weiter verkauft wie sie schon immer verkauft wurden. Nur werden derzeit neue Käufergruppen mit der Nanoaquaristik angesprochen. Vermutlich auch die Käufergruppen, die etwas mehr Geld dafür ausgeben und die niht unbedingt einen Anfängerfisch kaufen wollen, da sie bereit sind sich mit dem Fisch zu beschäftigen und versuchen alles richtig zu machen.
Es gibt leider genügend Aquarianer die ziemlch viel Ignoranz an den Tag legen und das sind zum Großteil eben Fischverbraucher, wenn das Aquarium keinen Spass mehr macht oder die Kinder das Interesse verlieren, dann kommt es eben wieder weg. Ich habe schon oft in Zoogeschäften mich gefragt, ob es wirklich so dumme Leute gibt und ob nicht jeder irgendwann mal in die Schule gegangen ist und gewisse Grundkenntnisse hat.
Nur, das ist eben so, ändern kann man das nicht. Foren machen hier auch nur einen gewissen Prozentsatz aus. Das Ziel, über Foren die aquaristische Menschheit zu erreichen ist nicht erreichbar. Von den Fischverbrauchern informieren sich hier nur ganz, ganz wenige. Diejenigen die sich informieren sind meist schon einen Schritt weiter.
Viele Grüsse
Sandra
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Paludarien. Tropische Fische und Pflanzen im Sumpfaquarium
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10.03.2010 07:55 |
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derJuergen
ZFV-Team

Dabei seit: 17.01.2005
Herkunft: Sachsenheim/Württ.
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| RE: Diskussion - Anfängerfische, Problemfische...und der Aquarianer mittendrin |
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Hallo,
| Zitat: |
| Gibt es das überhaupt? Einen "Anfängerfisch"? |
ich denke es gibt Fische,die besser für anfänger geeignet sind als Andere,ein "Deklassieren" dieser Tiere lasse ich für mich persönlich aber nicht gelten.
Am Beispiel Guppy sehe ich im Moment wie interessant eine gezielte Zucht sein kann.
Ich würde auch nie auf die Idee kommen meine Lebendgebärenden schlechter zu halten als meine hochpreisigeren Tiere,dann würde ich es gleich lassen.
Ich halte jetzt seit knapp 41 Jahren Fische und wäre trotzdem in einigen Bereichen blutiger Anfänger,von Killis habe ich z.B. nur theoretische Kenntnisse aber das hat ja auch seinen Reiz,so wird die aquaristik nie langweilig.
Ein Problemfisch ist so lange Einer,bis ich ihm seinen individuellen Bedürfnissen Rechnung trage,oftmals ist dies mit einiger Recherche und einem gewissen Mehraufwand möglich und die Probleme lösen sich oder halten sich in Grenzen.
Wenn sich dies manch Eine/r nicht "antun" möchte ist es für mich auch o.k.dann eben "Anfängerfische"
Viel schlimmer finde ich Diejenigen,die sich Tiere als Statussymbol zulegen,nach kurzer Zeit das Interesse verlieren und sie dann in einer Ecke vor sich hin vegetieren lassen,oder "entsorgen" wie ein altes Paar Schuhe.
| Zitat: |
| es darf nicht jeder in Ruhe seinen Interessen fröhnen? |
Zeitgeist ? Ignoranz ? Geltungsbedürfnis ? ich weiß es nicht
Gruß Jürgen
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Aquarien einrichten: Fische und Pflanzen in Harmonie
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10.03.2010 14:24 |
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Selena

Wasserträger
Dabei seit: 02.04.2009
Herkunft: Neuss
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Hallo,
der Beitrag von Jürgen hat nun meinen Nerv getroffen!
Genau was du beschreibst ist mir auch schon aufgefallen!!!
Es poltert ein Neuling ins Forum und postet voller Stolz sein neues 180 l Glas.
Meist mit den Worten ein richtiges AQ sucht Bewohner. Sämtliche Besatzvorschläger werden ignoriert, da so ein Vollblutneuaquarianer ja RICHTIGE Fische braucht.
Meist geht das begehren in Richtung Malawie (weil gross und bunt) oder Schlangenköpfe (gross und sehr räuberisch) oder Diskus (weil man sich ja beweisen muß, dass alles gar nicht so schwierig ist).
Dann kommen evtl. noch 2 Hiiiilfeee Threads und dann ist der Spuk wieder vorbei.
Sowas finde ich schrecklich aber es ist meist schon am ersten Thread zu erlesen was folgen wird.
Ansonsten finde ich das Reden über Anfängerfische auch eigentlich blödsinnig, da jeder Fische eine artgerechte Haltung braucht. Der so häufig angepriesene Guppy für den Anfänger schwimmt wenn er aus dem Handel kommt sowas von verdammt schnell auf dem Rücken weil er eben aus einer Massenzucht kommt, daran ist nix mehr anfängertauglich.
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Schnecken-Fibel: Attraktiv und nützlich im Süßwasseraquarium
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10.03.2010 14:40 |
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joeyjoshua
Aquarianer
 

Dabei seit: 28.10.2005
Herkunft: Erfurt
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Anfängerfische?
Sind die Guppys heute wirklich so sensiebel?
Meine ersten hatte ich mit 7.
Die lebten in einem 5?l Gurkenglas. mit Sand aus der Buddelkiste, Pflanzen aus dem Teich, das hatten sie vorher nicht.
Wenn kein Platz mehr für Wasser war bin ich zum Händler und habe die hälfte gegen Futter eingetauscht
Nein das war nicht artgerecht.
Als ich vor einigen Jahren wieder mit einem AQ anfing, habe ich mir Mühe gegeben. Ordentlich bepflanzt,Einlaufzeit.....
Guppys wollen bei mir nicht überleben.
Trotzdem würde ich Lebendgebährende z.B. als Anfängerfische bezeichnen, da sie weniger Ansprüche an Wasser oder sonstige parameter stellen als z.B. Tropheus, Prachtguramis
Sie sind ein guter Einstieg ins Hobbie.
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Malawisee-Buntbarsche: Erfolgreiche Haltung und Zucht
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10.03.2010 15:26 |
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Nessaja

Aquarianerin
 
Dabei seit: 07.05.2009
Herkunft: Brandenburg
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Hallochen,
also ich bin in die typische Anfänger-Lebendgebärende-Falle getappt und würde besonders Lebendgebärende nicht zu den Anfängerfischen zählen.
Wir haben mit nur 6 Mollies angefangen und ....... im Nu war das Becken voll.
Da hat der liebe Anfänger bald sein erstes Problem. Wohin mit den Fischen?
Wenn man dann sämtliche Online-Portale mit Inseraten bestückt hat und mit viel Glück einige als Futterfische abgeben konnte, verliert man den Spaß an diesem Hobby. Das Becken leert sich nämlich nicht so wirklich.
Zum Anderen sind derzeit sogar die Mollies sehr anfällig, sofern sie nicht aus privaten Zuchten kommen. Gleiches gilt auch für alle anderen Lebendgebärenden.
Wenn dann Anfängern gerade zu diesen Fischen geraten wird, sträuben sich mir immer schon die Nackenhaare.
"Anfängerhund" oder "Anfängerkatze" habe ich noch nie gehört.
Seid lieb gegrüßt von Rika
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Brauchst Du Schnecken für dein Aquarium ? Schau mal HIER
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10.03.2010 16:20 |
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moderlieschen

Aquarianerin
 
Dabei seit: 20.08.2007
Herkunft: Nürnberg
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Hallo,
doch gibt es, keine Sorge. Der golden Retriever ist ja soo kinderfreundlich (bis er zubeisst), diese und jene Rasse hat ja diese und jene Eigenschaften, die sie ideal für den und den machen...
Toll sind auch die Begründungen, warum man sich dieses und jenes anschafft oder eben nicht: Kleine Hunde hält man nicht, das sind Ratten und keine richtigen Hunde, Norwegische Waldkatzen sind ja noch "richtige" Katzen, nicht so überzüchtet, Qualzucht hier, unverantwortlich da...
und man selber hat eine verfettete englische Bulldogge mit kupierter Rute und so kurzer Schnauze, dass sie röchelt und ihr die Tränen die Wangen runterlaufen.
Find ich alles doof.
Anfängertiere? warum nicht, und warum darüber lächeln? Ist es so schlimm, mit etwas anzufangen und Amateur zu sein? Amateur ist übrigens vom Lateinischen her einer, der das was er tut liebt. Ich bin gerne Amateur, und eine superfrisch aus irgendwelchen exotischen Ländern gefangene und importierte Neuheit überlasse ich lieber den alten Hasen. Ich halte Tiere gern, die neu für mich sind, bin aber immer froh, wenn ich von der Erfahrung anderer profitieren kann.
Mein erstes Becken beinhaltete einen Kafi und ein paar Corys, die immer noch bei mir schwimmen. Guppies habe ich nur wegen der Babymachmaschine verschmäht, die scheinbar in jedem dieser Tiere serienmässig vorhanden ist. Macht, was euch gefällt, aber sorgt dafür, dass es euren tieren dabei gutgeht. So denke ich.
Trend: Na, nano!!! Und juhuu, ich bin voll dabei! Warum auch nicht, ich mag die kleinen Fischchen halt. Und das da so ein Hype drum gemacht wird, find ich persönlich prima, ich würde sonst viele Fischchen meiner Wunschliste nie zu sehen bekommen. Gleichzeitig weiss ich noch, wie viel Angst ich um mein erstes Nanobecken hatte und wie robust das(im Gegensatz zu meinem Normalgrossen) lief... heute läuft teilweise mein Axolotlbecken(meine badewanne
) wesntlich instabiler als meine Nanos, weil Lotl schmutzkinder sind und ich wahrscheinlich zuviel rumbastle.
Alles Gute!
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Handbuch Aquarientechnik: Mit 45 Zeichnungen, 53 Farbfotos, 58 hilfreichen Tabellen über 800 Stichwörtern
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von moderlieschen: 10.03.2010 17:08.
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10.03.2010 17:03 |
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D3xt3r
Aquarianer
 
Dabei seit: 14.11.2009
Herkunft: Leiwen
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Hey,
Thema Anfängerfisch:
Ich finde, dass alle Aquarianer diese Fische schätzen sollten. Denn die machen einen großartigen Job, sie sollen Lust auf das Hobby machen und müssen dafür einiges wegstecken. Ich finde, sie verdienen durchaus unseren Respekt *g*
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Das Meerwasseraquarium: Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege
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10.03.2010 17:09 |
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Whoopie*

Aquarianerin
 

Dabei seit: 01.12.2008
Herkunft: tiefstes Mittelfranken
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Hallola,
| Zitat: |
Original von moderlieschen
Macht, was euch gefällt, aber sorgt dafür, dass es euren tieren dabei gutgeht. So denke ich.
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Tschakka !
Ich finde die Bezeichnung "Anfängerfisch" auch etwas gewagt:
Was passiert, wenn der Aquarianer und Guppybesitzer nun beschließt nicht mehr Anfänger zu sein?? ......
Ist aber nunmal so.
Ich persönlich bzw. mein Sohn hatte auch Guppys als "Anfängerfische".... komischerweise haben wir keinen einzigen mehr... zu unserer Schande muss ich eingestehen: die Guppys habens (nachdem sie uns mit ner Horde Babys überrascht haben) nicht überlebt
Das war, bevor ich hierher gefunden habe...
Trotzdem haben wir immer noch Fische aus unseren ersten Tagen - und obwohl die Schrägschwimmer nicht meinem/unserem Wunschbild von "bunt" entsprachen macht es mir heute immer mehr Freude gerade diesen Fischen ein annähernd artgerechtes Zuhause zu gestalten.
Will damit sagen: man sollte sich immer bewusst sein, dass man sich mit den Fischen auf ein Tier einlässt und diesem Lebewesen ist man dann verpflichtet - auch wenn es u.U. sogar unter 1 € gekostet hat.
Ich frag mich eh oft genug, was die ganzen "Neuer Besatz"/""AQ-Umstellung"-TE's mit den "alten" (Anfänger-?) Fischen machen... ich sitze schon seit Jahren auf meinen Antennis und keiner will sie haben....
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Malawisee-Buntbarsche: Erfolgreiche Haltung und Zucht
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10.03.2010 17:14 |
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moai
Aquarianer
 

Dabei seit: 05.03.2010
Herkunft: Berlin
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huhu,
wenn ich das so lese, dann hat jeder eine andere vorstellung von anfängerfischen? wenn dem wirklich so ist, dann gibt es keine anfängerfische. die bezeichnung ist falsch.
vllt wäre es besser sie in anspruchsvoll und weniger anspruchsvoll zu kethegorisieren, wobei sich dann wiederum die frage stellt, was ist anspruchsvoll und was nicht, weil das in der regel ja durch die belastung deklariert ist (welche individuell ist).
ein schreiberling erwähnte als trend die nano-aquaristik: das könnte man wirklich als trend durchgehen lassen, leider. denn scheinbar sehen große zulieferer und baumarktketten darin einen absatzmarkt. ich stell mal ketzerisch die frage nach der artgerechten haltung!^^
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Malawisee-Buntbarsche: Erfolgreiche Haltung und Zucht
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10.03.2010 18:27 |
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joeyjoshua
Aquarianer
 

Dabei seit: 28.10.2005
Herkunft: Erfurt
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Hi
Zuerst möchte ich behaupten die größe des Beckens hat nicht alleine etwas über artgerechte Haltung zusagen. Es gibt durchaus Tiere die nicht viel Wasser brauchen. Ich habe woanders schon mal meinen faulen Kafi erwähnt, dem hätte das Beutelchen in dem ich ihn gekauft habe gereicht. Entscheident sind noch einige andere Sachen.
Zurück zum eigentlichen.
Trotzdem gibt es Fische die man dem Anfänger empfehlen und andere von denen man abraten müsste,
Es sei denn er will sich gleich mit allem was nötig ist damit beschäftigen.
Aber in der Realität läuft es so ab. ,, Hallo ich habe mir ein 60 cm Becken gekauft. Ich möchte & Skalare, 3 Scheibenputzer und 1 Prachtschmerle rein tun. Geht das?"
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Brauchst Du Schnecken für dein Aquarium ? Schau mal HIER
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10.03.2010 18:56 |
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Kay1986
ZFV-Team

Dabei seit: 18.10.2006
Herkunft: Bochum
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Hallo,
| Zitat: |
Original von moai
vllt wäre es besser sie in anspruchsvoll und weniger anspruchsvoll zu kethegorisieren, wobei sich dann wiederum die frage stellt, was ist anspruchsvoll und was nicht, weil das in der regel ja durch die belastung deklariert ist (welche individuell ist). |
Ja, das macht schon Sinn.
Ist auch gar nicht so schwer das grob zu definieren.
Weniger anspruchsvoll:
- Kann auschließlich mit Flockenfutter ernährt werden
- stellt keine nennenswerten Ansprüche an die Wasserwerte
- Verzeiht leichte Pflegefehler (unregelmäßige Wasserwechsel, hohe Keimzahlen etc.)
Anspruchsvoller:
- Speziellere Nahrungsansprüche
- Höhere Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit
- Hohe Anfälligkeit gegenüber Pflegefehlern
Im Gegensatz zu vielen Behauptungen erfüllen die meisten Standardfische auch die Kriterien der "weniger anspruchsvoll" liste.
| Zitat: |
| ein schreiberling erwähnte als trend die nano-aquaristik: das könnte man wirklich als trend durchgehen lassen, leider. denn scheinbar sehen große zulieferer und baumarktketten darin einen absatzmarkt. ich stell mal ketzerisch die frage nach der artgerechten haltung!^^ |
Dann stell ich mal die ketzerische Frage "In Bezug auf wen, oder was?"
Die namenhaften Hersteller geben eigentlich immer nur an, dass die Würfel garnelentauglich sind. Und das sind sie selbstverständlich.
Alles andere ist eine Frage des Besatzes und der Einrichtung.
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Aquarien einrichten: Fische und Pflanzen in Harmonie
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10.03.2010 19:59 |
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crazy_fish

Aquarianerin
 
Dabei seit: 11.03.2008
Themenstarter
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Hey, das freut mich, dass hier eine angeregte Diskussion entsteht.
Zum Thema Nano: Ich frage mich oft, was ist das eigentlich? Kleine Becken? Die gab es auch schon vor 50 und 100 Jahren. Da schwamm dann auch eine blauer Fadenfisch in 40 cm. Nicht artgerecht, klar, aber klein, "nano". Killizüchter - sie halten ihre Tiere schon jahrelang in kleinen Becken. Nano? Bis wieviel Liter hat man ein Nano-Becken? Gehören auch 50 Liter noch dazu? Oder sind nur die Cubes, egal mit wieviel Litern, aufgrund des Designs "nano"?
Nicht falsch verstehen, ich hab nix gegen Nanoaquaristik. Ich frag mich nur, wie man das eigentlich definiert.
Ich selbst hab hier große und kleine Becken stehen. Mit und ohne Fischen. Fängt bei 10 Litern an und hört bei 250 l auf. Und ich find die kleinen wie die großen Becken auf ihre Art toll.
| Zitat: |
| vllt wäre es besser sie in anspruchsvoll und weniger anspruchsvoll zu kethegorisieren, wobei sich dann wiederum die frage stellt, was ist anspruchsvoll und was nicht, weil das in der regel ja durch die belastung deklariert ist (welche individuell ist). |
Eine Einteilung in dieser Art find ich auch sinnvoller. Gerade Kays Kriterien sind für mich plausibel.
Viele Grüße
crazy_fish
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Kosmos - Atlas Aquarienfische. Sonderausgabe: Über 750 Süßwasser-Arten
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10.03.2010 22:25 |
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okeanosatsea
Aquarianer
 
Dabei seit: 26.04.2008
Herkunft: Kerken
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Hallo Leute,
mir stellt sich momentan gerade die Frage, ob man nicht auch einem Anfaenger (solange er kein blutiger ist) die Chance geben sollte einen Fisch der Kategorie anspruchsvoll pflegen zu duerfen. Wenn er gewillt ist, dem Tier das zu bieten was es benoetigt und dafuer Blut und Wasser zu schwitzen, warum denn nicht?! Nur weil er nicht 15 Becken hat und schon verschiedene Hobbyzuchten hochgezogen hat?!
Folglich bin ich der Meinung, dass es keinen richtigen Anfaengerfisch gibt. Trotzdem wuerde ich die nicht anspruchsvollen Fische generell natuerlich eher (vor allem fuer blutige) Anfaenger empfehlen!
MFG Max
PS: Ein Mensch waechst mit seinen Aufgaben!
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Meerwasser Nano-Fibel: Attraktive Mini-Riffe für Wohnung und Büro
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10.03.2010 22:47 |
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Atahualpa

ZFV-Team
Dabei seit: 10.02.2006
Herkunft: Stuttgart
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Hallo Max,
Aquaristik ist nicht kompliziert. Ich denke ein Anfänger der bereit ist sich mit dem Thema auseinander zu setzen, ist durchaus in der Lage auch komlizierte Arten zu pflegen.
Viele Grüsse
Sandra
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Reptilien-Board - Das Terraristik-Forum
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10.03.2010 22:52 |
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crazy_fish

Aquarianerin
 
Dabei seit: 11.03.2008
Themenstarter
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Hallo Max,
ich sehe das genauso. Wenn jemand sich intensiv mit der Aquaristik auseinandersetzen möchte und das auch tut, ist auch ein "Anfänger" in der Lage, Fische mit speziellen Anforderungen zu pflegen.
Wie gesagt, wir alle sind auch Anfänger, denn niemand kann behaupten, mit wirklich allen Arten schon Erfahrungen gesammelt zu ahben (behaupte ich einfach mal). Und das, wo ich noch keine Erfahrungen habe - da bin ich Anfänger.
Viele Grüße
crazy_fish
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Alles über Garnelen, Krebse, Krabben im Süß- und Brackwasseraquarium und im Paludarium
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10.03.2010 23:00 |
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Kay1986
ZFV-Team

Dabei seit: 18.10.2006
Herkunft: Bochum
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Nabend,
| Zitat: |
Original von crazy_fish
Oder sind nur die Cubes, egal mit wieviel Litern, aufgrund des Designs "nano"?
Nicht falsch verstehen, ich hab nix gegen Nanoaquaristik. Ich frag mich nur, wie man das eigentlich definiert.
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eigentlich ist "Nano" ja nur so ein Trendwort was Dennerle auf den Markt geworfen hat. Inzwischen verkaufen sie ja auch "Nano Cubes" mit 60L.
Also mit der Größe kanns dann ja nicht mehr viel zu tun haben...
Mit dem Design eigentlich auch nicht, denn das bringt ja das Cube zum Ausdruck.
Trotzdem ist der Trend zu generell kleinen Aquarien ja klar erkennbar, denn auch Tetra mit dem kleinen Aquaart und Fluval mit dem Edge gehen ja eindeutig in diese Richtung. Begünstigt wird das natürlich ungemein von den Mengen an Wirbellosen die so ins Hobby gekommen sind in den letzten Jahren.
Vllt meint man mit Nano ja auch einfach nur diese typische Pseudo-Aquascaping Einrichtung?
Ich selber und vermutlich auch die wenigsten anderen würden meine 12er und 25er Becken als Nanos bezeichnen. Die haben mit Bling-Bling-Schreibtischbecken halt nix gemeinsam.
@Max:
Natürlich kann auch als relativer Neuling etwas anspruchsvollere Arten pflegen, wenn man das nötige Know-How, Equipment und die richtige Einstellung hat.
Das ist aber eher selten der Fall.
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Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger
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10.03.2010 23:15 |
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moderlieschen

Aquarianerin
 
Dabei seit: 20.08.2007
Herkunft: Nürnberg
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Hallo,
rückblickend würde ich auch sagen: was haben denn die Anfänger für ein Problem. Vieles ist Routine, gewohnheit geworden, der tägliche Blick in Becken mit gesunden Fischen ist normal.
Ich habe gerade am Anfang mich erstmal monatelang eingelesen, lange bevor ich ein Becken aufgestellt hatte.
Besetzt habe ich es mit Anfängerfischen, die in jedem Buch als Anfängergeeignet beschrieben wurden.
Trotzdem hatte ich nach drei Monaten eine Krankheit im Becken, und hatte diverse Ausfälle.
Deswegen sage ich: selbst wenn man viel liest, und bereit ist, alles zu tun, bestimmte Fische gehören nicht in Anfängerhände. In meinem Lieblingsbaumarkt, der mich mit gesunden und fitten Fischen versorgt, schwammen in letzter Zeit Schokoladenguramis. Ich gehe zwar davon aus, dass das Nachzuchten sind, trotzdem würde ich mich an sowas nicht rantrauen.
Wenn man Aquaristik länger betreibt, sieht man auf einen Blick, ist das Krankhaft? Ist das Ok? Kann ich noch warten und mir es anschauen, oder muss ich sofort handeln? Das sind Erfahrungswerte, die kein Buch ersetzen kann. Deswegen sollten meiner Meinung nach Anfänger gern ihre Guppies, Kafis und was auch immer kaufen, und sich trotzdem anständig informieren. Wenn Leute mitkriegen, dass ich Fische mag, erzählen sie mir oft von Scheibenputzern, Knutschies und anderen. Das ist kein Weg, Tiere zu halten. So sucht man Deko aus. Oder gibts einen Menschen auf der Welt, der seine eigene Hunderasse nicht kennt? Oder beim Mix, das einer nicht sagen kann: wir vermuten 1/3 Hovawart, 1/4 Deutsche Dogge, und 1/8 Chihuahua mit ein bisschen Nackthund(Xoloitzcuintli
)?
Zum Nanotrend: Mein kleinstes Becken ist eine Faunabox mit einem Elassoma evergladei und meinem Cambarellus diminutuskind(naja Kind: er ist schon ein grosser Junge von 13mm). Die beiden hocken in einem becken, indem man die einrichtung vor lauter fadenalgenpolstern nicht mehr sieht, und finden das super. Mit diesen blankgeputzten algenfreien becken mit garnelen und chinesisch wirkenden Plastiksteinen, zwischen denen elegant der pogostemon wuchert, hat das jetzt auch nichts zu tun. Aber wie gesagt: den diminutus hätte ich ohne die Krustentierbegeisterung sicher nicht. Ich habe vor zwei Jahren ewig nach einem bezahlbaren CPO gesucht, heute werden einem die Krebse hinterhergeschmissen. (noch ein trend!) Vor ein paar jahren kannte man die Cambarusarten noch von Ikea aus der Auslage.
Nano klingt halt toll. Und viele wollen ja auch nur Aquaristik light und was besonderes, deswegen verkaufen sich diese Biosphere- Dinger so gut.
Für mich stellt sich halt wirklich die Frage, ob den Leuten bewusst ist, dass die sich da Tiere kaufen.
Und ja, ich frage mich auch, wo die Leute, die ihren Besatz wechseln wollen, ihre Tiere loswerden. Kennt denn jeder einen Strumpfbandnatternhalter? Auch dass das so gar kein Problem ist, und jeder hilft, schöne neue bunte Fische auszusuchen. Stellt euch das mal mit einer katze vor: mhm, meine buntgescheckte hatte ich schon so lange, ausserdem habe ich jetzt mein Wohnzimmersofa ausgetauscht. Hat jemand eine schwarze katze mit grünen Augen, die auf mein schwarzes sofa passt und mit den grünen Gardinen harmoniert?
Alles gute!
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Aquarienatlas - Deutsche Ausgabe: Aquarien Atlas 1. Taschenbuchausgabe: 660 Fische, 100 Pflanzen, 140 andere Arten. Das aktuelle Nachschlagewerk der Aquaristik: 1
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11.03.2010 11:17 |
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joeyjoshua
Aquarianer
 

Dabei seit: 28.10.2005
Herkunft: Erfurt
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Tach auch
Nano ist halt in. Es gibt fast nix mehr ohne Nano. Autowäsche, Schuhcreme ....
Da sind halt die cleveren Pflanzengärtner mit eingestiegen.
Es kommt auch darauf an wie Du es definierst.
Ich wollte mal geziehlt Jungfische durchbringen, also Plexiglaskasten, Wasser rin, Grünzeug dazu, Jungfische dazu.
Meine Frau, mags gemütlich, fand den Kasten hässlisch.
Rein in den Baumarkt. Männe zu den Kleinaq,rechteckig,praktisch, gut.
Meine Frau sagt: ,,Guck mal da, die sind hübsch,
Nu paddeln sie in einer Nanoaufzuchtblumenvase ihre Runden.
Nun aber zum eigentlichen Thema.
Ich finde die Einteilung in anspruchsvoll und weniger anspruchsvoll ganz gut, weil es hat nicht unbedingt etwas damit zu tun.
Es gibt Fischhalter, darunter auch Anfänger, die tun alles um eine bestimmte Art zu pflegen.
Die meisten( ich auch) sind nicht bereit größere Maßnahmen zu ergreifen(Umkehrosmose, Torffilterung).
Fische die ich nicht mit entsprechender Einrichtung, Bepflanzung, abwechslungsreicher Ernärung zufriedenstellen kann pflege ich nicht.
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Back to Nature. Handbuch für Malawi Buntbarsche
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11.03.2010 12:30 |
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derJuergen
ZFV-Team

Dabei seit: 17.01.2005
Herkunft: Sachsenheim/Württ.
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Hallo,
| Zitat: |
| Fische die ich nicht mit entsprechender Einrichtung, Bepflanzung, abwechslungsreicher Ernärung zufriedenstellen kann pflege ich nicht. |
wenn nur Alle so vernünftig wären und sich nur die Tiere anschaffen würden,deren Ansprüche zu erfüllen sie willens und in der Lage sind.
Gruß Jürgen
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Back to Nature. Handbuch für Malawi Buntbarsche
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11.03.2010 12:54 |
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joeyjoshua
Aquarianer
 

Dabei seit: 28.10.2005
Herkunft: Erfurt
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Asche auf mein Haupt
Bei mir gibt es auch Tiere bei denen ich es nicht erfülle.
1 Prachtschmerle,ich habe mich falsch beraten lassen( I-net und Forum hatte ich noch nicht ).
2 Corys, die jemand in seinem Teich fand,
2 Rüsselbarben die ich in einem 60cm Becken fand.
Ich denke mal jeder von uns hat solche Fehler gemacht,
Diese möchte ich nicht aufstocken.
Wenn ich jemanden finde, dem ich sie abgeben möchte tue ich es, ansonsten bekommen sie bei mir ihr Gnadenbrot.
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Pflanzenaquarien gestalten: planen, pflanzen, pflegen. 100 Pflanzenarten auf einen Blick
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11.03.2010 13:15 |
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Labyrinthfische
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