Blaualgen? - Was tun? |
Atahualpa

ZFV-Team
Dabei seit: 10.02.2006
Herkunft: Stuttgart
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Hallo Bernd,
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| Aber in "normal" besetzten Aquarien ist eine Dunkelkur mit anschließendem, zweimaligem 90 % Wasserwechsel und Optimierung der Pflegebedingungen die einzig vernünftige Lösung. |
Nur die reine Dunkelkur eben ohne Optiemierung der Bedingungen funktioniert auch nicht.
Es führen immer viele Wege nach Rom. Ich spreche mich ganz sicher nicht gegen die Dunkelkur mit Veränderung der Lebensbedingungen aus. Ich spreche mich aber sehr stark gegen die Verwendung eines Algenmittels aus.
Mit der entsprechenden Ironie getrachtet, habe ich deshalb den NPK Dünger als Algizit bezeichnet. Als Vorteil gegenüber der Dunkelkur habe ich es auch nur empfohlen weil es eben die einfachere Methode ist.
| Zitat: |
Das funktioniert in jedem Aquarium, in dem mindestens zwei Grundvoraussetzungen gegeben sind:
1. Es müssen mehrere oder mindestens einer der Makronährstoffe (N; P; K) als absoluter Minimumfaktor vorliegen.
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'In meinem Aquarium war das ganz sicher so. Nitrat kommt bei mir mit 5 mg/l aus der Leitung. Das Becken war auch etwas vernachlässigt.
| Zitat: |
| 2. Es müssen zwingend schnellwachsende Pflanzen vorhanden sein, die mit den ergänzten Makronährstoffen endlich wieder wachsen können, um als Konkurrenten den Cyanos das Futter zu klauen. |
Fissidens fontanus und zwischenzeitlich eine Echinodorus aschersonianus.
Vor längerer Zeit habe ich an einem anderen Aquarium sehr vergeblich eine bzw. mehrere Dunkelkuren nach Deinem Rezept ausprobiert. Und zwar genau nach Anleitung, einschliesslich der 90%igen Wasserwechsel. Aus Zeitgründen habe ich an dem Aquarium jedoch nichts weiter verändert. Die Blaualgen sind auch immer verschwunden um nach relativ kurzer Zeit wieder da zu sein. Ich war sogar so geduldig das ich die Methode mehrfach ausprobiert habe. Innerhalb eines knappen Jahres etwa 4-5 Mal. Immer mit dem selben Ergebnis.
Eine Dunkekur zerstört Blaualgen mit ziemlicher Sicherheit, nur sie sind eben relativ schnell auch wieder da.
Geholfen hat der komplette Austausch der Pflanzen und das ich eben angefangen habe in dem Becken regelmässig zu düngen.
Ich denke wir müssen uns nicht um die bessere Methode streiten. Wie bei allen Algenproblemem gilt eben, sobald die Pflanzen wachsen, sind die Algen im Nachteil.
Und wenn jemand unbedingt etwas in's Aquarium kippen will, dann ist sicher der NPK Dünger die am ehesten zielführende Methode.
Zumindest in meinem Aquarium hat die zugabe von NPK Dünger dazu geführt das die Algen nach 2-3 Tagen angefangen haben sich zusammenzuklumpen und zerfallen sind. Nach einem Wasserwechsel mit vergessenem NPK Dünger sind sie ebenfalls nach 2-3 Tagen wieder gewachsen. Interpretationen warum das so ist will ich garnicht anstellen.
Zur Vollständigkeit vielleicht einfach nochmal mein erstes Posting in diesem Thread:
| Zitat: |
Original von Atahualpa
Hallo Chris,
| Zitat: |
| Gibt es evtl. noch andere Möglichkeiten außer einer Dunkelkur? |
Ich habe in einem 12 Liter Becken durch erhöhte Zugabe von NPK Dünger den Blaualgen den Gar aus gemacht.
Dunkelkur killt zwar meist die Algen kurzfristig, nach 2 Wochen bis 2 Monaten sind sie aber im Regelfall wieder da.
| Zitat: |
Ihr schreibt, dass das Gleichgewicht im Becken aus den Fugen geraten ist.
Was muss ich mir darunter vorstellen? Auf welche Werte muss ich achten, was können die Ursachen sein und wie kann ich in Zukunft vorbeugen? |
Es gibt nicht einen Wert oder bestimmte Werte die für Blaualgen verantwortlich sind. Man muss das Becken als Ganzes sehen.
Becken in denen ein gutes Pflanzenwachstum möglich ist, sind im Regelfall Blaualgenfrei. Insbesondere ein Mangel an Makronährstoffe begünstigt Blaualgenwachstum. Weiterhin solltest Du für ein vernünftiges Licht sorgen, irgendwelche "Spezial-Pflanzenröhen" sind meist nicht so die erste Wahl.
Viele Grüsse
Sandra |
Viele Grüsse
Sandra
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Schnecken fürs Aquarium
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21.12.2009 21:28 |
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Dass ein zweimaliger 90% Wasserwechsel inkl. Dunkelkur die einzig vernünftige Lösung ist möchte ich aber bezweifeln. |
Hallo Chris,
Protalon enthält als Algizid Kupfersulfat, das in dieser Konzentration für Algen, reine Wasserpflanzen und für Wirbellose tödlich giftig ist. Ob man das einer Dunkelkur und zweimaligem WW vorziehen soll, bleibt jedem selbst überlassen. Ich würde eher das Hobby an den Nagel hängen, als solche Mittel wegen ein paar Blaualgen einzusetzen. Die Dunkelkur wende ich selbst nie an, außer zu reinen Kontroll- und Dokumentationszwecken. Ich habe nie Blaualgenprobleme, es sei denn, ich brauche welche für Versuche.
| Zitat: |
| Wie schon in meinem Erfahrungsbericht zu Protalon geschrieben, ist die diese Kur durchaus zu empfehlen. |
Diese Empfehlung kann Dir niemand verbieten. Meine Empfehlung wird so etwas nie werden.
| Zitat: |
| Ich persönlich glaube, dass ein zweimaliger 90% Wasserwechsel um einiges stressiger für die Fische ist, als meine durchgeführte Algenkur. |
Wie gut, dass man Fische nicht fragen kann. Aber nach wiederholten Kupferanwendungen sind schwere Leberschäden nachgewiesen. Als Fisch würde ich sauberes Frischwasser in jeder Menge jedem mit Algiziden verseuchten Wasser vorziehen. Mir wären als Fisch vor allem viele lebende Blaualgen lieber als eine vergiftete, sich zersetzende Algenmasse, die die Wasserqualität extrem verschlechtert.
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Aquarien Spaß für Kinder
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21.12.2009 22:27 |
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chris_83
Aquarianer
 
Dabei seit: 28.02.2009
Herkunft: Coburg
Themenstarter
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Hallo Bernd,
es freut mich für dich, dass du nie Probleme mit Algen hast. Da bist du anscheinend einer der ganz wenigen Aquarianer, der das von sich behaupten kann!
| Zitat: |
| Ich würde eher das Hobby an den Nagel hängen, als solche Mittel wegen ein paar Blaualgen einzusetzen. |
Gut, das ist deine Meinung, um ehrlich zu sein, finde ich diese Aussage sehr arrogant!
| Zitat: |
| Wie gut, dass man Fische nicht fragen kann. Aber nach wiederholten Kupferanwendungen sind schwere Leberschäden nachgewiesen. Als Fisch würde ich sauberes Frischwasser in jeder Menge jedem mit Algiziden verseuchten Wasser vorziehen. Mir wären als Fisch vor allem viele lebende Blaualgen lieber als eine vergiftete, sich zersetzende Algenmasse, die die Wasserqualität extrem verschlechtert. |
Erstens war das ganze keine wiederholte Kupferanwendung!
Zweitens haben es alle Fische unbeschadet überstanden!
Drittens: Zu einer sich zersetzenden Algenmasse kam es nicht, da ich vor der Anwendung das Aquarium gründlich gereinigt habe und während der Kur jegliche abgestorbenen Algen und auch Blätter sofort entfernt habe.
Um einen 90% Wasserwechsel durchzuführen, brauche ich meiner Meinung nach den gleichen pH-Wert im Becken wie in der Wasserleitung (bei mir sind da Unterschiede > 0,5). Dann brauch ich natürlich perfekt temperiertes Wasser und das Wasser müsste erst einmal eine Zeit lang stehen gelassen werden. Bei meinen 350 Litern würde ich ca. 30 Eimer benötigen. Das ist bei mir leider nicht umsetzbar.
Ich schließe mich außerdem Don an, dass die zumutbare Wasserwechsel auch nicht unerheblich von der Wasserqualität des Leitungswassers beeinflusst wird.
Zusammenfassend bleibt für mich festzuhalten, dass die Protalon-Kur eine sehr gute Lösung ist, da weder Fische noch Pflanzen geschädigt wurden und die Algen beseitigt sind!
Das auch andere Wege zum Ziel führen (wie z.B. von Sandra und anderen beschrieben, vielen Dank nochmal) möchte ich gar nicht bezweifeln.
Nur deine selbstherrlichen Ansagen wie "dann lieber das Hobby an den Nagel hängen" kann ich nicht verstehen.
Gruß Chris
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Aquarienatlas - Deutsche Ausgabe: Aquarien Atlas 1. Taschenbuchausgabe: 660 Fische, 100 Pflanzen, 140 andere Arten. Das aktuelle Nachschlagewerk der Aquaristik: 1
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23.12.2009 13:37 |
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>Wildguppy<

Aquarianerin
 

Dabei seit: 15.04.2007
Herkunft: Im Herzen der bayerischen Rhön (Unterfranken/Bayern
)
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Hi!
Ganz ruhig Jungs!
Sicher war die Aussage von Bernd, das Hobby an den Nagel zu hängen, wenn man mit wenigen Blaualgen nicht leben kann und zur Chemiekeule greifen muss, nicht sonderlich gut gewählt und etwas zu aggressiv ausgedrückt, aber im Grunde hat er ansonsten nichts falsches gesagt! Im Gegenteil er hat halt nur ne andere Meinung als du...
Ich finde auch: Chemie sollte nicht die letzte wählbare Möglichkeit der Algenbekämpfung sein, sondern eigentlich möglichst vermieden werden. Wenn man Pech hat, schadet sie mehr als das sie nützt. Denn was Algen killt, kann (oder ist sogar) für die höheren Pflanzen ebenso gefährlich wie tödlich, da sie ja sehr nah mit den Algen, die ja nichts anderes als niedere Pflanzen sind, verwandt sind. Und die Auswirkung auf Fische und Co. kann man auch nicht vorhersehen...äußerlich vielleicht unbeschadet, weiß man nicht was mit den inneren Organen geschehen ist und welche Langzeitauswirkungen einen erwarten. Was gegen etwas hilft, hat auf der anderen Seite halt auch unüberschaubare Nebenwirkungen.
Es freut mich natürlich, dass es bei dir anscheinend geklappt hat und du die Blaualgen (ich hoffe auch dauerhaft) los bist. Doch es hätte auch schief laufen können. Da steckt man halt nicht drinnen.
Algen sind kein Teufelswerkzeug.
Ich sehe sie mittlererweile sogar als nützliche Indikatoren an, denn ein plötzlich auftretendes explosives Wachstum, zeigt an, dass irgendwas im Becken nicht stimmt. Sie warnen einen vor dem Supergau und verhindern ihn. Denn wenn Pflanzen, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage sind,die Abfallprodukte dem Becken zu entziehen, übernehmen die Algen halt den Job und vermehren sich...
Und so hat schon manche Algenplage manchem Fisch das Leben gerettet.
Ok, das war jetzt ausschweifend und der letzte Absatz hatte im Grunde nichts mit dem Thema zu tun, aber war halt meine Meinung. Ich hätte auch alles mögliche Versucht um die Blaualgen loszuwerden. Nur hätte ich dazu nie chemische Mittel benutzt.
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Aquarien Gestalten: Nach dem Vorbild der Natur
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23.12.2009 15:36 |
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skyrich
Aquarianer
 

Dabei seit: 19.01.2007
Herkunft: Reutlingen / BW
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Original von chris_83
Also um ganz ehrlich zu sein probier ich lieber alle Möglichkeiten aus die Algen zu bekämpfen, bevor ich das Becken komplett einreiß und es neu einrichte.
Gruß Chris |
ah ja, und da fängst du gleich mit der hardcore-methode an, anstatt es erstmal mit dünger zu versuchen. die meisten algenprobleme lassen sich mit angepasster düngung in den griff bekommen.
viel glück!
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Krebse im Aquarium. Haltung und Pflege im Süßwasser
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23.12.2009 15:46 |
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Hallo Holger,
wenn Dein Becken in einer dunklen Ecke steht hat das Tageslicht wohl Dein Cyano"problemchen" nicht ausgelößt.
Aber wenn Du noch kein zu großes Problem mit den Blaualgen hast, kann ein "Lichtrick " bei Dir vieleicht schon helfen.
Gönne Deinem Becken eine Mittagspause von 1,5 - 2 Stunden. Deine Pflanzen werden sich über die Mittagsruhe sehr freuen!!! und die "Algen" .... denen gefällt das garnicht.
Das beste Antialgenmittel sind nunmal die höheren Pflanzen, wenn die gedeihen gibts auch keine Algenplage.
Beste Grüße
Frank
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Handbuch Aquarientechnik: Mit 45 Zeichnungen, 53 Farbfotos, 58 hilfreichen Tabellen über 800 Stichwörtern
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23.12.2009 15:50 |
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| Zitat: |
| Ich würde eher das Hobby an den Nagel hängen, als solche Mittel wegen ein paar Blaualgen einzusetzen. |
Gut, das ist deine Meinung, um ehrlich zu sein, finde ich diese Aussage sehr arrogant! |
Hallo Chris,
es tut mir leid, wenn Du das so auffasst und es als Arroganz wertest. Es ist nichts anderes als meine Meinung und Überzeugung. ICH würde mein Hobby aufgeben, wenn Algizide die letzte Möglichkeit wären.
Dass entsprechende Wasserwechsel einen größeren Aufwand bedeuten als ein Algizid einzusetzen, ist klar und wird von mir nicht bestritten. Aber mir persönlich wäre im Falle irgendeines schweren Algenproblems (das ich nicht habe und noch nie hatte, außer zu Versuchszwecken) die Gesundheit meiner Tiere diesen Aufwand allemal wert. Da ich sowieso fast nie unter 80 % Wasserwechsel mache, wären 90 % nur unwesentlich mehr und deshalb mehr oder weniger normal.
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Handbuch Aquarientechnik: Mit 45 Zeichnungen, 53 Farbfotos, 58 hilfreichen Tabellen über 800 Stichwörtern
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23.12.2009 16:06 |
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chris_83
Aquarianer
 
Dabei seit: 28.02.2009
Herkunft: Coburg
Themenstarter
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Hallo Bernd,
ist in Ordnung, dass es deine Überzeugung ist.
Auf den Mehraufwand wäre es mir nicht angekommen, jedoch ist ein 90% Wasserwechsel bei mir aus genannten Gründen einfach nicht möglich.
Außerdem hatten Teilwasserwechsel mit > 1/3 keinerlei Erfolg. Selbst wenn ich alle Algen gründlich entfernt hatte, war schon nach weniger als 12 Stunden schon wieder ein großer Algenteppich vorhanden.
Mein Hornkraut musste ich vor der Protalon-Kur komplett wegschmeissen, da es vollständig veralgt war.
Auch die Vallesnerien hatten eine Schicht mit Algen drauf.
Daher war meines Erachtens mit einer Umstellung der Düngegewohnheiten die Algenplage nicht mehr in den Griff zu kriegen.
Eine "Komplettrenovierung" des Beckens mit Umtausch der Einrichtung und kompletter Neubebflanzung und neuem Kies usw. war auch nicht machbar, da ich keine Möglichkeit habe, die Fische auszuquartieren und während der neuen Einlaufphase des Beckens irgendwo auch nur annähernd argerecht zu halten.
Die Wasserwerte habe ich regelmäßig kontrolliert und anhand den Testergebnissen konnte ich keinerlei Unregelmäßigkeiten feststellen.
Gut, was ich mir vorwerfen lassen kann ist, dass ich die div. Pflanzennährstoffe nicht explizit geprüft habe.
Wie schon geschrieben war für mich der ausschlaggebende Punkt überhaupt ein Mittel zu verwenden, dass "sofort" nach der Reinigung des Beckens wieder ein Algenteppich vorhanden war.
Ich hoffe das ist verständlich für dich, wie auch schon in vorherigen Postings geschrieben, stelle ich meine Düngegewohnheiten und auch meine Wasserwechsel um, um in Zukunft solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Hallo Katharina,
wie schon oben geschrieben, war m.E. Protalon der einzig sinnvolle Ausweg, um das Problem mit vertretbaren Aufwand zu lösen.
Dein erster Vorschlag das Becken neu einzurichten war nicht möglich. (s.o.)
Von einer Dunkelkur wurde mir auch von vielen Seiten her abgeraten, da die Algen relativ schnell wiederkommen.
Ich bin bei Leibe kein Fan von Chemie zur Algenbekämpfung, aber alles chemische in dieser Hinsicht zu verteufeln halte ich auch nicht für richtig.
Ich denke, dass Chemie bei gezielter Anwendung durchaus hilfreich sein kann.
Hallo Skyrich,
vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag.
Zum Thema Hardcore-Methode: Ich habe mich davor über Protalon informiert und habe von vielen Seiten erfahren, dass es keine negativen Nebenwirkungen für die Fische hat.
Das sich Algenprobleme mit angepasster Düngung in den Griff kriegen lassen sehe ich auch so. Nur bis ich das in den Griff gekriegt hätte, hätte ich wahrscheinlich sämtliche Pflanzen in meinem Aquarium rausschmeissen müssen, weil sich alle Blätter mit Algen zugesetzt hätten.
Für mich bleibt festzuhalten, dass ich mit Protalon gute Ergebnisse erzielt habe, dass ich aber auch aus den Algenproblemen lerne und zukünftig mehr Augenmerk darauf lege, dass erst gar keine Algen entstehen.
Gruß Chris
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Handbuch Aquarienwasser
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23.12.2009 16:58 |
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| Zitat: |
Zum Thema Hardcore-Methode: Ich habe mich davor über Protalon informiert und habe von vielen Seiten erfahren, dass es keine negativen Nebenwirkungen für die Fische hat.
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Hallo Chris,
ich will keine endlose Geschichte daraus machen, aber das kann einfach so nicht stehen bleiben. Wie schon gesagt und ja auch auf jeder Packung nachzulesen, enthält Protalon Kupfersulfat in einer für Algen und reine Unterwasserpflanzen, sowie für fast alle Wirbellose giftigen Menge. Die Konzentration ist so, dass Algen aller Art mit der Normaldosis umgebracht werden können, sonst wäre es ja völliger Unsinn, so ein Präparat anzuwenden.
Jeder kann selbst entscheiden, ob er solche Mittel anwenden will oder nicht. Aber in Internetforen ist der Anteil von Einsteigern sehr hoch, die in vielen Fällen nicht wissen können, was damit passieren kann. Wenn dann solche Statements wie oben zitiert irgendwo als Tatsachenbehauptung stehen, wird oft nicht mehr lange überlegt. Dann ist der Jammer groß, wenn z. B. die zuvor gegen Algen eingesetzten Amanogarnelen oder (teure) Schnecken eingehen und plötzlich wieder Nitrit vorkommt, weil die Filterbakterien zum Großteil eingegangen sind.
KRAUSE schreibt z. B. im "Handbuch Aquarienwasser" folgendes zum Thema Kupfer:
"Bei Dauereinwirkung muss ab 0,2-0,5 mg/l Cu2+ mit Todesfällen bei Fischen gerechnet werden. Schädigungen sind zu erwarten ab
0,03 mg/l bei Algen, Bakterien (Filter!),
0,08 mg/l bei Höheren Wasserpflanzen,
0,10 mg/l bei Fischen
Insbesondere bei weichem Wasser gelten daher bereits 0,03 mg/l Kupfer als bedenklich und erfordern Gegenmaßnahmen."
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Schnecken-Fibel: Attraktiv und nützlich im Süßwasseraquarium
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23.12.2009 17:29 |
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Holly71
Aquarianer
 

Dabei seit: 02.10.2009
Herkunft: Bayern
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Guten Abend @immer_nasse_Hände
| Zitat: |
wenn Dein Becken in einer dunklen Ecke steht hat das Tageslicht wohl Dein Cyano"problemchen" nicht ausgelößt.
Aber wenn Du noch kein zu großes Problem mit den Blaualgen hast, kann ein "Lichtrick " bei Dir vieleicht schon helfen.
Gönne Deinem Becken eine Mittagspause von 1,5 - 2 Stunden. Deine Pflanzen werden sich über die Mittagsruhe sehr freuen!!! und die "Algen" .... denen gefällt das garnicht.
Das beste Antialgenmittel sind nunmal die höheren Pflanzen, wenn die gedeihen gibts auch keine Algenplage.
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Vielen Dank für Deinen Tipp!
Aktuell sieht es so aus, das ich am Samstag einen für mich großzügigen Wasserwechsel von 50% gemacht habe und einen Nitratentferner wieder in den Filter eingesetzt habe. Ferner geht bei mir jetzt das Licht auch erst um 11.30 an. Öhmm natürlich im Aquarium... nicht bei mir.
Zur Zeit fütter ich auch nur rund 1drittel von dem was ich sonst füttere.
Jetzt nach einer knappen Woche...nichts mehr... in einer Ecke ist wohl noch was so ungefähr 1Cent stück groß, aber da denke ich, das es daran liegt, das ich an dieser Stelle den Kies nicht abgesaugt habe. In die Ecke komme ich so schlecht ran...
Der Grund für die Algen sehe ich eigentlich darin, das meine Pflanzen irgendwie und trotz dünger das Wachstum eingestellt haben oder nur noch minimal wachsen. Zudem kommt noch dazu, das ich mir immer etwas schwer tue mit der Futtermenge... Ich weis 2-5 Minuten dann sollte das ganze Futter weggefressen sein... Aber meistens ist es dann schon zu spät und das Futter ist drin... :-(
Aber Deinen Tip mit der mittagspause find ich gut!!! Ich denke das kann man auch über einen längeren Zeitraum machen und nicht nur im Algenkampf, oder?
Viele Grüße
Holger
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Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger
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23.12.2009 22:26 |
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>Wildguppy<

Aquarianerin
 

Dabei seit: 15.04.2007
Herkunft: Im Herzen der bayerischen Rhön (Unterfranken/Bayern
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Hi Holly!
Mit was düngst du und wie wendest du deinen Dünger an?
Kennst du deinen Nitrat und Phosphatwert und wie liegt dein Co2?
Wie stark beleuchtest du, welched Besatzstärke pflegst du und welche Arten von Pflanzen leben bei dir (eher schnell - oder langsamwachsend)?
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Aquarien einrichten: Fische und Pflanzen in Harmonie
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23.12.2009 23:29 |
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Holly71
Aquarianer
 

Dabei seit: 02.10.2009
Herkunft: Bayern
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Guten Morgen @>Wildguppy<
Also ich hab 2 dünger! Einmal für die Anubis und Javafarn pflanzen, die den Dünger wohl über das Wasser aufnehmen sollen, hbae ich von JBL "Ferropol". Ansonsten habe ich für meine Echinodorus irgendwas noch von JBL so Kugeln.
Also CO2 Wert schrappe ich immer an der unteren Grenze von so um die 9-10 mg/l rum. Ich gebe über meine BIO-CO2 Anlage auch immer CO2 dazu... Aber bei einem PH-Wert von 7.5 - 8 und einer KH von 10 muß ich da ganz schon rein pumpen um auf einen wünschenswerten Wert von 15mg/l zu kommen. Oder?
Mach ich da dann noch grundsätzlich was falsch? Das würde mich schon sehr interessieren!!!
Wenn ja, dann laß uns doch einen Extra Thread aufmachen, den das hat nichts mit der Bekämpfung von Algen zu tun, oder?
Ich sag schon mal vielen Dank!
Holger
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Aquarienfische von A bis Z: Beliebte Fische fürs Süßwasser-Aquarium. Extra: Garnelen, Krebse und Schnecken
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24.12.2009 07:54 |
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Atahualpa

ZFV-Team
Dabei seit: 10.02.2006
Herkunft: Stuttgart
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Hallo Holger,
| Zitat: |
Also ich hab 2 dünger! Einmal für die Anubis und Javafarn pflanzen, die den Dünger wohl über das Wasser aufnehmen sollen, hbae ich von JBL "Ferropol". Ansonsten habe ich für meine Echinodorus irgendwas noch von JBL so Kugeln.
Also CO2 Wert schrappe ich immer an der unteren Grenze von so um die 9-10 mg/l rum. Ich gebe über meine BIO-CO2 Anlage auch immer CO2 dazu... Aber bei einem PH-Wert von 7.5 - 8 und einer KH von 10 muß ich da ganz schon rein pumpen um auf einen wünschenswerten Wert von 15mg/l zu kommen. Oder? |
Pflanzen zu düngen ist ein recht komplexes Thema.
Interessant wären hier der Nitrat und Phoshatgehalt. du verwendest einen Nitratfilter. Warum? Evtl. ist das der Grund für Deine Algen.
@Bernd
| Zitat: |
| Wie schon gesagt und ja auch auf jeder Packung nachzulesen, enthält Protalon Kupfersulfat in einer für Algen und reine Unterwasserpflanzen, sowie für fast alle Wirbellose giftigen Menge. Die Konzentration ist so, dass Algen aller Art mit der Normaldosis umgebracht werden können, sonst wäre es ja völliger Unsinn, so ein Präparat anzuwenden. |
Deshalb kann ich Dir hier nur zustimmen, auch ich würde eher die Aquaristik an den Nagel hängen. Sobald ein Algenmittel im Becken war kann man dieses Becken eigentlich nur noch abschalten. Sorry für meine recht radikale Meinung. Vermutlich fühlen sich damit manche auf den Schlipps getreten.
Generell...
Ich bin langsam Profi was Algen angeht... Ich neige dazu meine Becken aus diversen Gründen immer mal wieder zu vernachlässigen. Sehr beliebt sind dann Fadenalgen, Rotalgen und auch mal Blaualgen.
Aktuell fängt mein grosses Becken mit einem rasanten Wuchs von Rotalgen an. Grund, die CO2 Flasche war leer, ich hab es übersehen. Weiterhin gab es schön viel Licht und auch ziemlich fett Dünger. Folge Rotalgen...
In einem anderen Becken habe ich gerade erfolgreich Fadenalgen hinter mir gelassen. Ursache war auch hier viel Licht, aber unzureichende Düngung und der Schlauch zum CO2 war undicht was ich nicht sofort rausgefunden habe... Problem gefunden, regelmässiger Wasserwechsel und konequente Düngergabe und die Algen sind so gut wie weg.
Ein Algenproblem lässt sich in den Griff bekommen, die Maßnahmen sind einfach. Diskutieren bringt meist aber wenig. Wenn ich in meinem Rotalgenzuchtbecken jetzt diskutiere ob ich wirklich CO2 brauche, dann bin ich auf dem falschen Weg... Und kann dann irgendwann überlegen ob ich ein Algizit verwende oder eben die Aquaristik oder dieses eine Becken an den Nagel hängen.
Ich gehe jetzt die CO2 Flasche anschliessen
Viele Grüsse
Sandra
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L-Welse
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24.12.2009 09:33 |
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Holly71
Aquarianer
 

Dabei seit: 02.10.2009
Herkunft: Bayern
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Guten Morgen @Atahualpa
Ich werde Dir in diesem Thread drauf antworten, da ich denke, das das Thema hier sich wirklich auf die bekämpfung von Blaualgen beschränken soll.
--- Du musst dich registrieren, um diesen Link zu sehen ---
So, jetzt muß ich Dir hier doch antworten, den das doofe Teil läßt keine Postings hintereinander zu...
| Zitat: |
Pflanzen zu düngen ist ein recht komplexes Thema.
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Da gebe ich Dir recht! Ich hab bislang den Pflanzen keine große Beachtung geschenkt, da sie bei mir immer grün waren. Gut den ersten Javafarn hab ich selber "versenkt". Diesen hab ich nicht wie es sein sollte auf Stein gepflanzt sondern in den Kies gesteckt. Nach 2 Wochenwar er futsch. Der Jetzige hält sich besser...
Mit dem Pflanzenwuchs beschäftige ich mich erst seit kurzem, halt seitdem sie nimmer so wachsen...
| Zitat: |
Interessant wären hier der Nitrat und Phoshatgehalt. du verwendest einen Nitratfilter. Warum? Evtl. ist das der Grund für Deine Algen.
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Den Nitrat-Entferner-Schwamm im Filter verwende ich weil es so im Juwel-Handbuch drin stand. Ich habe Ihn zwar mal rausgenommen, da er laut Einiger hier Forum unnötig sei. Aber als ich ihn herausgenommen habe sind bei mir die Algen nicht gerade Explodiert aber deutlich mehr geworden. Jetzt habe ich seit Samstag wieder einen neuen eingesetzt und werde Ihn weiter verwenden.
Der Nitratgehalt ist laut dem Tetra Streifentest so zwischen 0 und 10 mg/l. Den Phosphat kann ich leider nicht messen. Sorry!
Falls jemand ne Antwort drauf hat, dann bite ich diesen die Antwort doch in dem neuangelegten Thread tun. Danke!
--- Du musst dich registrieren, um diesen Link zu sehen ---
Vielen Dank!
Holger
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Schnecken-Fibel: Attraktiv und nützlich im Süßwasseraquarium
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Holly71: 24.12.2009 10:37.
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24.12.2009 10:06 |
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Holly71
Aquarianer
 

Dabei seit: 02.10.2009
Herkunft: Bayern
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Hallo Zusammen!
Wie Ihr gelesen habt hatte ich Probleme mit Blaualgen. Den Rat @Atahualpa
NPK-Dünger von AquaRebell zu verwenden habe ich erst vor ca. 1,5 Wochen umgesetzt, nachdem eine Dunkelkur zwar linderung aber keine Heilung gebracht hatte... Die Blaualgen kamen immer und immer wieder.
Jetzt hab ich am Sonntag diesen NPK-Dünger zusätzlich zu meinen Eisendünger und CO2 reingekippt und was soll ich sagen...? Am nächsten Tag nur noch schwarze Reste der Blaulagen die man einfach absaugen konnte... und jetzt nach einer Woche...in der Zeit, wo sich die Blaualgen meistens 1 - 2 Handgroß ausgebreiten haben...NICHTS! Keine Blaualgen nicht mal im Ansatz!!! Ich hoffe, es bleibt so....
Ich sage nochmals vielen vielen Dank für denTipp!
Und Sorry, das ich den Tip erst jetzt umgesetzt habe, aber ich konnte mir beim besten willen nicht vorstellen, wie man mit Dünger Algen killen kann!
Man lern nie aus!!! :-)
Viele Grüße
Holly
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Back to Nature. Handbuch für Malawi Buntbarsche
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12.03.2010 21:15 |
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Atahualpa

ZFV-Team
Dabei seit: 10.02.2006
Herkunft: Stuttgart
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Hallo Holly,
| Zitat: |
| Und Sorry, das ich den Tip erst jetzt umgesetzt habe, aber ich konnte mir beim besten willen nicht vorstellen, wie man mit Dünger Algen killen kann! |
Das ist immer die kurzsichtige Vermutung, Algen werden gleichgesetzt mit zuviel Nährstoffen. Oft ist es aber genau das Gegenteil. Durch den Dünger haben die Pflanzen die Kurve bekommen, die Algen haben das Nachsehen.
Viele Grüsse
Sandra
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300 Fragen zum Aquarium: Kompaktes Wissen von A bis Z
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13.03.2010 12:15 |
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| Zitat: |
Original von Holly71
Hallo Zusammen!
Wie Ihr gelesen habt hatte ich Probleme mit Blaualgen. Den Rat @Atahualpa
NPK-Dünger von AquaRebell zu verwenden habe ich erst vor ca. 1,5 Wochen umgesetzt, nachdem eine Dunkelkur zwar linderung aber keine Heilung gebracht hatte... Die Blaualgen kamen immer und immer wieder.
Jetzt hab ich am Sonntag diesen NPK-Dünger zusätzlich zu meinen Eisendünger und CO2 reingekippt und was soll ich sagen...? Am nächsten Tag nur noch schwarze Reste der Blaulagen die man einfach absaugen konnte... und jetzt nach einer Woche...in der Zeit, wo sich die Blaualgen meistens 1 - 2 Handgroß ausgebreiten haben...NICHTS! Keine Blaualgen nicht mal im Ansatz!!! Ich hoffe, es bleibt so.... |
Hallo Holly,
freu Dich nicht zu früh. Schreibe doch bitte mal, was Du sonst noch verändert hast.
Wenn "am nächsten Tag" die Blaualgen weg waren, kann das nur auf einer Giftwirkung der Konzentration beruhen, oder irgendetwas anderes hat sich ausgewirkt. Der NPK-Dünger wird ja sicher nicht nur N,P und K enthalten, sondern auch Eisen und sonstige Spurenelemente. Zusammen mit Deinem Eisendünger kann das Eisen schnell auch mal toxisch für Bakterien werden.
Über Nacht wirkt sich keine Düngung aus und wenn nicht gleichzeitig die schnellwüchsigen Pflanzen eingesetzt werden, die auch mit ausreichend CO2 versorgt werden, reicht auch eine Woche nicht, um die Blaualgen abzumurksen. Irgendetwas stimmt da nicht, oder Du hast vergessen, etwas zu erwähnen.
Ich bin ja schon lange an die tollsten biologischen Wunderwirkungen verschiedenster Düngekonzepte gewöhnt, aber über Nacht werden Anubias und Microsorum ganz sicher nicht so im Wachstum zulegen, dass sie den Blaualgen radikal den Garaus machen. Da geht eher wieder mal einer übers Wasser und wandelt es zu Wein.
| Zitat: |
| Man lern nie aus!!! :-) |
Wie wahr!
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Süßwasser-Garnelen
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13.03.2010 13:23 |
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Holly71
Aquarianer
 

Dabei seit: 02.10.2009
Herkunft: Bayern
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Hallo Bernd Kaufmann
Ich gebe Dir recht, ich hab mich schon auch gewundert, warum das so schnell geht. Keine Frage. Was hab ich gemacht? Nichts...! ;-)
Nein mal im Ernst. Es war so, das ich bislang mit den Blaualgen immer gut zu recht kam. ich habe beim wöchentlichen Wasserwechseln den Kies immer abgesaugt, abegkocht und wieder ins Becken gegeben. Aber die Blaualgen haben sich immer so am Mittwoch mit 10Cent Stück großen Flächen wieder gemeldet und sind bis zum Sonntag (da steht der wöchentliche Wasserwechsel an) dann auf so 1 - 2 Hand große Flächen angewachsen.
Wie läuft ein Wasserwechsel bei mir ab:
Ich entnehme meinem 120 Liter Becken rund 50Liter Wasser, dabei sauge ich den Kies ab und mit einer Zahnbürste, entferne ich Algenränder an der Scheibe und rupple mit der Zahnbürste etwas an den Steinen, wo die Blaualgen dranhängen (Diese sauge ihc dann dab). Ein Teil geht ab, der andere Teil bleibt dort. Dann Gebe ich frisches, temperiertes Wasser hinzu. Dann kommt noch rund 5ml JBL Ferropol Pflanzendünger hinzu und 7,5ml Wasseraufbereiter von Söll. Danach ersetze ich die weiße Filtermatte des Juwel Innenfilters. Zum Schluß wird meine BIO-CO2-Anlage frisch befüllt und das Wars dann auch schon. Achso, ja scheiben putzen von Außen mit Glasreiniger nicht zu vergessen. :-)
Jetzt habe ich zusätzlich rund 5ml NPK Dünger, täglich, dazu geben. Das ist das einzigste, was ich zu den letzten Wochen geändert habe... Ehrlich! Ich schwöre!
Was hat sichim Aquarium bei mir geändert?
Ich hatte lange Zeit immer Probleme mit dem Pflnazenwachstum... Viele Pflanzen gingen ein oder die Triebe kamen nicht richtig hoch. Drum hab ich jetzt auf die Unterschiedlichsten Anubien gesetzt, die bei mir echt gut wachsen.
Aber das hat den Wachstum der Blaualgen auch nicht eingeschränkt. Manchmal hab ich sogar das Geühl gehabt sie sind daurch mehr gewachsen. Aber das war nur so ein Geühl, weil die Fläche der Blaualgen am Ende einer Woche immer unterschiedlich groß war.
Sicher kann man nach einer Woche noch keine qualitative Aussage machen, denn Vielleicht verzögert sich das ganze ja nur, was ich nicht hoffe... Erstmal bin ich froh, das ich diesen Zustand habe und der hält hoffentlich noch lange an. ;-)
Viele Grüße
Holger
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Das Meerwasseraquarium: Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege
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13.03.2010 13:46 |
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Hallo Holger,
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Ich gebe Dir recht, ich hab mich schon auch gewundert, warum das so schnell geht. Keine Frage. Was hab ich gemacht? Nichts...! ;-) |
nur so nebenbei: "Nichts" kann manchmal ganz schön krasse Auswirkungen haben.
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| ich habe beim wöchentlichen Wasserwechseln den Kies immer abgesaugt, abegkocht und wieder ins Becken gegeben. Aber die Blaualgen haben sich immer so am Mittwoch mit 10Cent Stück großen Flächen wieder gemeldet und sind bis zum Sonntag (da steht der wöchentliche Wasserwechsel an) dann auf so 1 - 2 Hand große Flächen angewachsen. |
Okay, dann muss man doch erkennen, dass im laufenden Betrieb die Nährstoffe für die Blaualgen nach dem Wasserwechsel und sonstigen Maßnahmen mehr werden, sonst würden sie sich nicht vermehren. Daran kann eine normale Düngung, also Zufuhr weiterer Nährstoffe, nichts ändern. Im Gegenteil. N und P sind die Hauptnährstoffe für Blaualgen. Also müssten sie dadurch besser wachsen. Es sei denn, sie bekommen schnellere Konkurrenz, was ja in Deinem Fall nicht zutrifft.
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| Dann Gebe ich frisches, temperiertes Wasser hinzu. Dann kommt noch rund 5ml JBL Ferropol Pflanzendünger hinzu und 7,5ml Wasseraufbereiter von Söll. Danach ersetze ich die weiße Filtermatte des Juwel Innenfilters. Zum Schluß wird meine BIO-CO2-Anlage frisch befüllt und das Wars dann auch schon. Achso, ja scheiben putzen von Außen mit Glasreiniger nicht zu vergessen. :-) |
Und jetzt gibst Du noch täglich einen weiteren Dünger, der neben NPK auch Eisen enthält, dazu. Das muss nicht, aber es kann bereits toxisch auf die Blaualgen (und dann auch auf andere Bakterien) wirken. Nur auf so einen Zusammenhang kann das plötzliche Zusammenbrechen der Blaualgenpopulation zurückzuführen sein
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| Jetzt habe ich zusätzlich rund 5ml NPK Dünger, täglich, dazu geben. Das ist das einzigste, was ich zu den letzten Wochen geändert habe... Ehrlich! Ich schwöre! |
Ich glaube Dir auch ohne Schwur. Du ziehst nur aus Deiner Beobachtung den falschen Schluss, dass der zusätzliche Dünger die Blaualgen gekillt hat. WENN das so war, beruht das eben nicht auf einer positiven Nährstoffsituation für Deine Anubias, sondern auf einer toxischen Wirkung auf Blaualgen.
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Was hat sichim Aquarium bei mir geändert?
Ich hatte lange Zeit immer Probleme mit dem Pflnazenwachstum... Viele Pflanzen gingen ein oder die Triebe kamen nicht richtig hoch. Drum hab ich jetzt auf die Unterschiedlichsten Anubien gesetzt, die bei mir echt gut wachsen. |
"Gut wachsen" von Anubias ist in jedem Fall ein subjektiver Begriff. Diese Pflanzen können nicht schnell wachsen im Vergleich zu Wasserpest, Hornblatt und Co. Ganz abenteuerlich ist die Vorstellung, dass Anubias innerhalb einer Woche oder gar über Nacht durch NPK-Düngung zu algenhemmendem Wuchs finden.
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| Aber das hat den Wachstum der Blaualgen auch nicht eingeschränkt. Manchmal hab ich sogar das Geühl gehabt sie sind daurch mehr gewachsen. Aber das war nur so ein Geühl, weil die Fläche der Blaualgen am Ende einer Woche immer unterschiedlich groß war. |
Anubias haben mit Algen oder Cyanobakterien höchstens als Substrat etwas zu tun.
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Sicher kann man nach einer Woche noch keine qualitative Aussage machen, denn Vielleicht verzögert sich das ganze ja nur, was ich nicht hoffe... Erstmal bin ich froh, das ich diesen Zustand habe und der hält hoffentlich noch lange an. ;-)
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Das wünsche ich Dir auch. Wohlwissend, dass es nicht so bleiben wird. Wenn es jetzt so ist, dass für Blaualgen ungünstige Verhältnisse herrschen, werden sich über kurz oder lang andere Algen bemerkbar machen, denn Irgendein pflanzliches Lebewesen wird das NPK-Angebot, welches die Anubias höchstens speichern, aber nicht vollständig und schnell genug verbrauchen können, schon nutzen.
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Meerwasser Nano-Fibel: Attraktive Mini-Riffe für Wohnung und Büro
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13.03.2010 14:34 |
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