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Sonntag, 14. Oktober 2012, 14:41

Nicht (ganz) neu hier

Hallo alle miteinander,

Ich war das letzte mal 2007 hier online, deswegen möchte ich mich nochmals vorstellen.

Ich heiße Dominik und hinter meinem Benutzername verbirgt sich ein 23 Jähriger Student, der seit 10 Jahren Aquaristik betreibt.
Ich habe meine Erfahrungen vorallem im Bereich der Tanganjikasee Barsche gesammelt. Ich habe ca. 8 Jahre lang Julidochromis marlieri gezüchtet.

Nun bin ich umgezogen und bei den neuen Wasserwerten ist es mir unmöglich, diese Fische weiter zu pflegen. Zugegeben hab ich auch keine Lust mehr gehabt, das Wasser jede Woche neu zu "panschen" um die hohe GH, KH sowie den hohen pH-Wert zu halten.

Da ich mit Buntbarschen aus sauren Wasserregionen 1. keinen Erfolg und 2. keine Freude hatte, bin ich nun auf Fadenfische, genauer gesagt Colisa sota umgestiegen.

Nun sammle ich hier meine "ersten" Erfahrungen und habe bestimmt auch Fragen.
Ich freue mich auf interessante Diskussionen und kann vorallem im Themengebiet Barsche auch einiges an Hilfe leisten.

viele Grüße
Domi

2

Sonntag, 14. Oktober 2012, 14:46

RE: Nicht (ganz) neu hier

Hallo Domi,

schön das Du nach 5 Jahren doch noch an uns denkst und vor allem das Du bei so hübschen Labyrinthern gelandet bist.

Herzlich willkommen.

In was für einem Becken leben die C. sota?

Viele Grüsse
Sandra

3

Sonntag, 14. Oktober 2012, 15:04

Hallo Sandra,



Hier wohnen die C. sota, mit den anderen Fischen (habe gerade meine Signatur bearbeitet)

Wie man leider noch sieht, habe ich (vermutlich durch den Umzug vor 6 Monaten bedingt) ein Algenproblem, das ich langsam aber sicher in den Griff bekomme.

Leider wachsen die Pflanzen deswegen noch nicht bis an die Wasseroberfläche da ich sie ständig abzwicken muss (Algenbewuchs). Ich versuche das für die C. sota durch eine Schwimmpflanzen und "Pflanzenabfall" Decke die 2/3 der Wasseroberfläche einnimmt zu kompensieren.

Desweiteren fehlt die Rückwand und die Fensterseite ist nur mit Papier abgeklebt. Das liegt daran, dass ich gestern eine neue aus Styropor und schwarzer Farbe gebastelt habe, die morgen oder übermorgen dann trocken ist und von außen angeklebt werden kann (:
Dann (wenn ich auch wieder die Algen beseitigt habe) werde ich das Aquarium hier vorstellen.

liebe Grüße
Domi

4

Sonntag, 14. Oktober 2012, 15:13

Hallo Domi,

Algen entstehen wenn die Pflanzen nicht gut wachsen. Durch die Schwimmpflanzendecke nimmst Du den Pflanzen Licht weg, das macht es ihnen noch schwerer zu wachsen. Die Algen werden sich freuen und diese Lücke gerne schliessen.

Nur, Du willst vermutlich keine Algen mit Schwimmpflanzendecke, oder?

Düngst Du? Wie oft wechselst Du Wasser? Oder war das Becken einfach im letzten halben Jahr vernachlässigt und das sind eben noch die Folgen?

Viele Grüsse
Sandra

5

Sonntag, 14. Oktober 2012, 15:51

Hallo Sandra,

Das Problem liegt bei mir darin, dass ich mit irgendwelchen Pflanzen Bartalgen eingeschleppt habe, oder eher in minimalen Mengen schon im Aquarium hatte.

Ich vermute, dass die Umstellung auf das neue Wasser etc. den Pflanzen am Anfang zu sehr zu schaffen gemacht hat, und die Algen sich dadurch stark vermehren konnten.

Zugegeben, dachte ich am Anfang auch, dass die Ottos vllt. die Algen auf den Blättern der Pflanzen fressen würden und ich dadurch die ganzen Blätter und Pflanzen nicht entfernen muss.
Leider war dem nicht so und der schon vorhandene Algenteppich ist weiter gewachsen :-/
Natürlich habe ich die Ottos nicht wegen der Algenbekämpfung, sondern weil ich die kleinen Fische irgendwie goldig finde, wenn sie wie Mini-Haie durchs Aquarium schwimmen :-)

Ich wechsle jede Woche ca. 1/3 Wasser. Dünge mit Drak Ferrdakon (mittlerweile) 21 ml pro Woche.

Beleuchte mit 2 840er Röhren von Sylvania (9h/d)

und Filtere über 2 gekoppelte Außenfilter (ca. 8l Filtervolumen) bei einem Umsatz von ca. 200l/h.

Ich möchte das Licht, wenn die Algen einmal gut im Griff sind, von 9h ohne Mittagspause auf 12h mit Mittagspause erhöhen.

Die Algenbekämpfung gestartet habe ich mit Futterreduktion, Lichtreduktion und Düngerreduktion. Daraufhin hatte ich keinen Pflanzenwuchs mehr und der Algenwuchs hat zugenommen.
Nun habe ich mich mit Beleuchtung und Dünger soweit vorgearbeitet, dass die Pflanzen sehr gut wachsen.
Die Haarnixen sind in 5 Tagen schon knapp 10 cm gewachsen, die E. Ozelot treibt wie verrückt und auch bei dem Tigerlotus(?) (als Knolle gekauft) kommt das erste Blatt.
Die Algen wachsen kaum noch, bzw. es hält sich in einem für mich normalen Rahmen. Ich finde Algen gehören zu diesem Kreislauf einfach dazu, nur sollten sie nicht überhand nehmen.

Das mit der Schwimmpflanzendecke ist eben so eine Sache. Ich habe normal immer fast alle Wasserlinsen abgeschöpft und sonst nichts im Wasser treiben gehabt.
Bei meinen C. sota habe ich aber beobachtet, dass sie sich sichtlich unwohl fühlen bis die Wasserobefläche wieder zugewachsen ist.

Natürlich versuche ich langsam die Pflanzen an die Wasseroberfläche zu bekommen um die Schwimmpflanzendecke zu reduzieren.

viele Grüße
Domi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gammler« (14. Oktober 2012, 15:52)


6

Sonntag, 14. Oktober 2012, 16:11

Hallo Domi,

wenn die Pflanzen jetzt wachsen und die Algen zurück gehen, dann solltest Du auf dem richtigen Weg sein.

Bartalgen sind Rotalgen, diese werden durch CO2-Mangel begünstigt. Evtl. wäre das noch ein Ansatz um weitere Abhilfe zu schaffen.

Viele Grüsse
Sandra


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