Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: ZFV-Forum.de: Das große Aquaristikforum! . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 20. September 2011, 18:52

Gewichtsverteilung auf Dielenboden

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe das mir jemand von Euch helfen kann, ich bin kurz vorm Verzweifeln.

Mein Vermieter meinte das ich kein Aquarium mit 300l oder 240l in meine Wohnung stellen dürfte, es sei den ich würde eine Stahlplatte unter legen um so das Gewicht besser zu verteilen. Laut Aussage darf ich eine Belastung von 150kg pro m2 haben. Haus wurde 1939 erbaut und ich habe Dielenboden.

Meine Fragen wären jetzt folgende:

Darf ich bei einem Unterschrank einfach die Füsse weg lassen, wenn noch eine Platte untergelegt wird?

Muss es umbedingt eine Stahlplatte zur besseren Gewichtsverteilung sein?

Wenn es keine Stahlplatte sein muss, welche Platte sollte ich am besten drunter legen?

Wie dick müsste die Platte sein? Viele schreiben eine einfache Küchenarbeitsplatte würde reichen, habe aber doch Angst das diese irgendwann unter der Last eines 240l Beckens zusammen bricht.

In welcher Länge kaufe ich die Platte am besten um den Boden mit nicht mehr als 150 kg pro m2 zu belasten.

Ich weis es sind viele Fragen die ich stelle, hoffe aber das mir jemand weiterhelfen kann.

LG Anna

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »anna24« (20. September 2011, 18:53)


2

Dienstag, 20. September 2011, 20:29

Hallo Anna !

Mit der Küchenplatte kann ich dir sagen die verträgt so einiges an Gewicht.
Ich habe mein 240 Liter AQ auf einer nur 30mm dicken Arbeitsplatte stehen.
Und diese wird nur von 50mm Vierkanthölzern getragen.



Das mit der Belastung von 150 kg/m² stellt da wohl eher das größere Problem dar.
Bei einem 240 Liter AQ kannst du mal von ca. 300 kg Gewicht ausgehen.
Somit musst du das Gewicht auf min. 2 m² verteilen.
Wenn du einen Unterschrank mit Stellfüßen hast, mußt du diese auf jeden Fall entfernen.
Wie groß ist denn die Stellfläche deines Unterschranks?
Eine Arbeitsplatte von 60 cm Tiefe würde eine Länge von 3,4 m benötigen.
Bei einer Platte von 80 cm Tiefe bist du dann bei einer Länge von 2,5 m.
Wobei ich nicht genau weiß ob sich das Gewicht auf den offen stehenden Flächen gleichmäßig verteilt.
Vielleicht ist ja noch ein Statiker hier an Bord.

Gruß
Frank
Wer Schlechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten !!!

Mein (noch wachsendes) Becken

Das bin ich und das ist gut so !

3

Dienstag, 20. September 2011, 22:58

Hallo Frank,

erstmal danke für deine Antwort. Meine Nachbarin hat in ihrer Wohnung ein 240l Becken stehen. Wohnung ist genau wie meine, Becken steht an keiner tragenden Wand allerdings weis ich nicht wie es ist, unser Haus hat einen Keller und sie die Erdgeschoss Wohnung. Sie hat auf ihrem Dielenboden Laminat verlegt. Ich denke mal das ihr Boden etwas mehr aushält da sie den keller unten drunter hat.

Folgendes steht zur Grösse des Unterschranks:
Passender Unterschrank:
B/T/H, ca.: 121/41/73 cm.

LG Anna

4

Mittwoch, 21. September 2011, 09:19

Hallo Anna,

ich habe ein ähnliches Problem gehabt, da ich ich ein 750Liter-Becken stellen will - daher hab ich hier einiges gelernt zum Thema Unterbau, Estrich, Belastbarkeit usw.!
Schau mal hier: Klick! - vielleicht hilft Dir da was weiter!

Gruß, Christof
============= Mein Zoo =============
112L: Altolamprologus "sumbu shell", Halbschnäbler D. pusilla, Pianoschnecken
112L: Yucatan-Gelbbandkrebs / Nigerianische Schwebegarnelen / Harnischwelse
30L: Cambarellus alabama / Zwergkärpflinge
30L: Blaufussgarnelen / Minikrabben
750L: 14 Diskus (3x San Merah, 3x Santarem, 2x Alenquer Barra Mansa, 6 Brilliant Türkis) / Schwielenwelse / L144 / Mexicogarnele "blau/rot" / Wildguppies "Amazonas"

5

Mittwoch, 21. September 2011, 10:47

Guten Morgen Cristof,

interessanter Link und ein tolles Becken +selbstgebauten Unterschrank hast Du da. Habe eben mit einem Bekannten gesprochen der meinte ich solle folgendes machen:

Arbeitsplatte 2m lang 60cm breit diese an den langen Seiten mit vierkant Aluminium verkleiden damit die Arbeitsplatte nicht irgendwann in der Mitte durchbricht oder sich verschiebt. Ein anderer meinte ich solle einfach die Füsse vom Unterschrank weglassen das würde schon reichen um das Gewicht besser zu verteilen.

Irgendwie bin ich immer noch Ratlos und weis nicht was ich machen soll. Habe auch noch bei keinem selbstgebauten Unterschrank eine Aluminium Verkleidung gesehen oder gehört das eine Arbeitsplatte durchgebrochen oder eingesackt ist.

Würde sowas den passieren wenn ich auf eine normale Arbeitsplatte meinen Unterschrank + passendes Becken stelle?

LG Anna

6

Mittwoch, 21. September 2011, 12:11

Hallo Anna,

also ich sehe dass Problem nicht ganz so tragisch, wenn Du den Unterschrank so stellst, dass der Boden nicht punktuell belastet wird. Die 150 kg / m2 sind das, was Gesetze und Regeln für einen Bau vorgeben, ab einem bestimmten Baudatum. Ich habe selber in Hannover in einem Altbau (schätzungsweise 50er Jahre) ein Schwerlastregal mit 4 60er Becken gesehen - das stand im 3ten Stock auf seinen 4 Füssen und ist nicht im Erdgeschoß gelandet...

Um die Sache ganz sicher zu machen, würde ich den Rat befolgen und das Gewicht von Aquarium und Unterschrank auf den Boden über eine etwa 20mm starke Platte (ich hab eine lackierte /versiegelte 19er Verlegeplatte genommen) verteilen, die etwas breiter ist als der Schrank. Wenn Du ganz ruhig werden willst, stell den Schrank da ohne Füsse drauf. Aber die Platte bricht auch so nicht - schau Dir mal die Platte in Deinem Unterschrank an, auf der das Becken steht, die ist wahrscheinlich deutlich dünner, eine furnierte Spannplatte und die ruht auf drei stützenden Platten. Also, Gewichtsverteilung ist da das A und O.

EDIT: Weist Du, ob die Dielen direkt auf die Deckenbalken genagelt sind? Dann würde ich das Becken dementsprechend möglichst nah an eine Wand stellen und quer zur Balkenrichtung.

Gruß, Christof
============= Mein Zoo =============
112L: Altolamprologus "sumbu shell", Halbschnäbler D. pusilla, Pianoschnecken
112L: Yucatan-Gelbbandkrebs / Nigerianische Schwebegarnelen / Harnischwelse
30L: Cambarellus alabama / Zwergkärpflinge
30L: Blaufussgarnelen / Minikrabben
750L: 14 Diskus (3x San Merah, 3x Santarem, 2x Alenquer Barra Mansa, 6 Brilliant Türkis) / Schwielenwelse / L144 / Mexicogarnele "blau/rot" / Wildguppies "Amazonas"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Endler_Guppy_Man« (21. September 2011, 12:20)


7

Mittwoch, 21. September 2011, 13:11

Moin,
quer zu den Dielenbalken ist immer sinnvoll. An sich sollten die Balken genau quer zu den draufgenagelten Dielen laufen.
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

8

Mittwoch, 21. September 2011, 17:53

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe. Werde am Wochenende eine Platte kaufen und am Montag wird dann das Becken geliefert. Werde berichten wie es läuft.

LG und Danke Anna

9

Mittwoch, 21. September 2011, 18:55

Hi,

um es mal ganz kurz zu machen.

Dein Vermieter hat dir eine Aussage gemacht, nämlich 150 kg/m², wenn dein Becken dies überschreitet, musst du aus Versicherungsgründen nen Statiker hinzu ziehen.

Da hilft es auch nichts, wenn du nach eigenem ermessen ne Platte drunter haust, im Schadensfall hast du schlechte karten, wenn deine Konstruktion nicht durch einen statiker abgesichert worden ist. Da wert sich jede Versicherung.

Desweiteren bringt es nichts, wenn du einfach eine platte mit entsprechenden Maßen drunter haust, irgendwann, wenn die Platte wesentlich größer wird wie das Aquarium ist ein Punkt erreicht, an dem die äußeren Ränder der Platte garnicht mehr mit tragen, erstrecht, wenn es sich um vergleichsweise Dünne Holzplatten handelt.

Eine drunter liegende Platte muss auch unabhängig von ihrer Quadratmeterzahl auf einen tragenden Balken anfangen und auch wieder aufhören, wenn sie mitten im Feld endet, bringt der Teil der Platte recht wenig.

Zitat

Die 150 kg / m2 sind das, was Gesetze und Regeln für einen Bau vorgeben,


Das mag durchaus sein, aber grade bei Holzbalkendecken wäre ich eher Vorsichtig, das zu überschreiten, da die mit der Zeit, durch schädlinge, Fäulnis etc. durchaus an tragkraft verlieren können.

Desweiteren kennen, glaube ich, die wenigsten Vermieter DIN-Normen auswendig und wissen die Tragkraft ihrer Böden meißt nur, wenn sie aus irgend einem Grund schonmal damit zu tuen hatten. Ich würde nicht einfach so davon ausgehen, das die Zahl aus der DIN stammt und nicht von einem statischen Gutachten.
Möge die Macht mit Euch sein !
Frank

10

Donnerstag, 22. September 2011, 09:50

Guten Morgen,

wir haben heute Morgen mit meiner Haftpflicht-Versicherung telefoniert. Und auch diese DIN Norm von 150kg pro m2 angesprochen. Diese meinte wir seinen bis 700l Wasser versichert. Wir haben unsem Vermieter dies mitgeteilt und auch das mein Freund sich bei der Beschreibung der Beckengrösse um einiges vertan hat. Wenn es nach seinen Massen gehen würde hätten wir bald 450l im Wohnzimmer stehen. Jetzt hoffe ich einfach mal auf eine etwas bessere Antwort, weil die Dame die für uns zuständig ist sämtliche Informationen über einen Freund bezogen hat der sich mit Aquarien auskennt. Also all die Aussagen die wir bekommen haben von wegen der DIN Norm dem unterlegen von einer Stahlplatte sind eigentlich keine Aussagen von der Wohnungsgesellschaft.

Ich weis es geht um diese 150kg, und meinem Freund ist folgende Idee gekommen. Er würde gerne 2 Arbeitsplatten unter das Becken legen eine 2m und eine 1,60m Dicke 50mm um so eine noch bessere Gewichtsverteilung zu erziehlen.Auch würde er gerne die Platten mit dem Schrank verschrauben Meint ihr das würde was bringen?

LG Anna

11

Donnerstag, 22. September 2011, 11:42

Moin,

Zitat

Original von ertzuio
[...] Eine drunter liegende Platte muss auch unabhängig von ihrer Quadratmeterzahl auf einen tragenden Balken anfangen und auch wieder aufhören, wenn sie mitten im Feld endet, bringt der Teil der Platte recht wenig. [...]

Ich glaube das ist der wichtigste Punkt. Soweit ich das beurteilen kann, bringt ein Verschrauben nichts weiter. Es ist auch schwierig hier über das Forum jetzt wirklich "richtige" Hinweise zu geben. Gerade, wenns um Vermieter/Versicherung usw. geht.

Ich würde euch raten alles schriftlich zu machen. Lasst euch von eurer Versicherung schriftlich bestätigen, was Sache ist. Ebenso die Aussage eures Vermieters. Nur weil die Versicherung jeden Schaden bis 700l zahlen würde, muss man ja nicht riskieren, dass irgendwas kaputt geht. Ihr solltet wohl einen Sachverständigen hinzuziehen...
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

12

Donnerstag, 22. September 2011, 14:27

Hi,

mit einer Platte unter dem Becken kannst du effektiv sogar nur die punktuelle Last von Füßen unter dem Schrank weg leiten. Sobald die Platte größer wird als die Grundfläche des Beckens geht der Verteilungseffekt an den Rändern der Platte schon gegen Null. Dazu muss berücksichtigt werden, dass auch das Gewicht der Platte auf deine 150kg/m² aufgerechnet werden muss, ebenso der Unterschrank.

Auf Aussagen der Sorte "ein Bekannter hat gesagt..." würde ich mich an deiner Stelle am aller wenigsten verlassen. Sollte es tatsächlich zum Schadensfall kommen wird dein Bekannter nämlich kaum für deinen "Fehler" haften wollen. Also: Wenn dein Bekannter kein in Sachen Statik bewanderter Architekt oder Ingenieur ist und dir das ganze mit Brief und Siegel bestätigt, Finger weg.

Die andere Frage ist: Deine Versicherung haftet für einen Wasserschaden bis 700l, aber haftet sie auch für etwaige bauliche Schäden die alleine durch das Gewicht entstanden sind? (gebrochener Estrich, gerisse Holzbalken, Risse am Übergang zwischen Fußboden und Wand usw) Das Becken muss ja nicht zwangsläufig auslaufen oder ins nächst tiefere Stockwerk durchbrechen, aber in einigen Jahren ziehst du vielleicht um, baust das Becken ab und stellst fest: "Ohje, da ist irgendwie eine Delle im Boden." und um so einen Schaden zu beheben werden einige hundert Euro deiner Kaution sicher nicht reichen.

Also mein Rat: Statiker fragen, berechnen lassen, alles schriftlich geben lassen ODER bleiben lassen und ein kleineres Becken aufstellen.

Noch ein wenig Fachliteratur zum Thema: Lastverteilung
Liebe Grüße,

Thomas

ACHTUNG: 3 Skalare suchen dringend ein neues Zuhause ---> werft einen Blick in die Kleinanzeigen oder schreibt mich an!

13

Donnerstag, 22. September 2011, 15:08

Danke Euch für die Antworten. Wenn ich das so alles lese bekomme ich ja schon fast zweifel ob es richtig war ein 180l Becken zu stellen. Welche Beckengrösse könnte man den bedenkenlos stellen?

LG Anna

14

Donnerstag, 22. September 2011, 16:33

Moin Moin,
ohne eine Garantie geben zu können: Ein 180l Becken wiegt ja nun wirklich nicht mehr als ein Bücherschrank und den stellst du doch auch ohne Bedenken hin oder? ;) MIt dem 180l-Becken würde ich mir keine großen Sorgen machen.
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

15

Freitag, 23. September 2011, 12:00

Guten Morgen,

hier die neusten Informationen für Euch :-D Hatte ja gestern geschrieben das mein Freund die falschen Masse bei der Anfrage angegeben hatte und auch das die Aussage von wegen Stahlplatte via Telefon gemacht wurden. Heute bekamen wir unsere Antwort diesmal Gott sei Dank in schriftlicher Form.

Hallo Herr XY,

die Variante mit der Arbeitsplatte ist möglich, so kann man das Gewicht entsprechend der Traglast von 150 kg/m² verteilen. Bitte achten Sie darauf, die Platte dann quer zu den tragenden Balken und an eine tragende Wand zu stellen.

Von einem größeren Aquarium als den 240 Liter bitte ich jedoch dennoch abzusehen.

Durch die Rücksprache mit der Versicherung und den angegebenen Werten ihrerseits, steht dem Aquariumaufbau unter Berücksichtigung der vorgenannten Bedingungen nichts im Wege.


So jetzt wurde ja hier geschrieben das man die tragenden Balken nutzen sollte wenn man mit einer Platte arbeitet. Die tragenden Balken haben wir gestern Abend auch gefunden. Sollten wir jetzt das Becken so hinstellen wie oben geschrieben oder doch lieber auf die tragenden Balken?

LG Anna

16

Freitag, 23. September 2011, 12:26

Moin Moin,
na das ist doch eine klare Aussage, und schriftlich. :)
Wobei ich deine Frage nicht ganz verstehe? Habs mal kurz skizziert, so wie ich das verstehe. Keine Garantie, so würd ichs verstehen :D
»Philipp« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt-1_1.jpg
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

17

Freitag, 23. September 2011, 13:03

Hallo Philipp,

die von der Vermietung haben ja geschrieben das wir das Becken quer und an eine tragende Wand stellen sollen. Dann gibt es aber noch diese Aussage

Zitat:
Original von ertzuio
[...] Eine drunter liegende Platte muss auch unabhängig von ihrer Quadratmeterzahl auf einen tragenden Balken anfangen und auch wieder aufhören, wenn sie mitten im Feld endet, bringt der Teil der Platte recht wenig. [...

Jetzt ist meine Frage wo steht das Becken den jetzt sicherer. So wie es der Vermieter möchte, oder wenn wir die Arbeitsplatte so legen das sie auf einem tragenden Balken anfängt und auf einem tragenden Balken auch wieder aufhört?

LG und Danke für die Hilfe Anna

18

Freitag, 23. September 2011, 13:06

Moin Moin,
ich sehe da keinen großen Unterschied in den Aussagen?
Das Becken kann doch an einer tragenden Wand stehen und auf einem Balken anfangen und aufhören?
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

19

Freitag, 23. September 2011, 13:55

Wenn ich es an die tragende Wand stelle steht es auf einem Balken mit der Rückseite, stelle ich es jetzt an eine nicht tragende wand würde ich zwei balken erwischen wo es mit der seite drauf steht. Wissen würde ich gerne bei welcher von den zwei Varianten mehr Gewicht vom Balken abgefangen wird.

Hoffe ich hab mich jetzt ein bissi besser ausgedrückt. :-D Bin nur grad so Happy das ich die Erlaubnis bekommen habe, das ich glaube es nicht besser Formulieren zu können, hoffe aber du verstehst was ich meine.

LG
Anna

20

Freitag, 23. September 2011, 17:25

Hi Anna,

wenn ich dich richtig verstehen, hast du irgendwas falsch verstanden.

Wenn die Balken in die gleiche richtung laufen wie die Wand, also so das die Rückseite des Aquariums auf dem Balken ist, dann ist dies KEINE TRAGENDE Wand.

Tragende Wände sind jehne, auf dehnen die Enden der Balken aufliegen und somit die Decke tragen.

Wenn die Balken in die gleiche richtung wie die Wand laufen, wie soll denn dann die Decke auf der Wand Halten. ;)

Du solltest dein Aquarium an eine Wand stellen, so das die Seiten auf den Balken aufliegen, dann steht es auch an einer tragenden Wand.

Da du eine Arbeitsplatte drunter machen musst, sollte diese, wenn es das Aquarium nicht sowieso schon tut, auf einem Balken anfangen und auch aufhören.
Möge die Macht mit Euch sein !
Frank

21

Freitag, 23. September 2011, 17:33

Moin Moin,
ah okay, ich glaube jetzt verstanden zu haben, du meinst das eher so?
Wenn also der Balken direkt an der tragenden Wand liegt?

Dann würde ich, ohne Garantie, die Platte zumindest bis zum nächsten Balken laufen lassen. Also immer von Balken zu Balken, nicht in den Zwischenräumen aufhören.



edit:
@Frank: Aja, guter Einwand. Habe ich dann auf der Skizze hier in diesem Post falsch markiert.
»Philipp« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt-1_2.jpg
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Philipp« (23. September 2011, 17:35)


22

Freitag, 23. September 2011, 17:58

Alles klar. Ich danke Euch, kann es kaum abwarten bis endlich Montag ist und das Becken kommt.

LG Anna

23

Freitag, 23. September 2011, 18:29

Hi,

@ Philipp deine Skizze ist schon nicht ganz verkehrt, wahrscheinlich würde das so auch gehen, allerdings wäre es dann nicht an einer tragenden Wand.

Da der Vermieter ausdrücklich auf die tragende Wand hin weisst und ich die genauen gegebenheiten vor Ort nicht kenne, wollte und werde ich dies nicht empfehlen.

Die Gefahr von baulichen Mängeln ist mir da einfach zu groß.
Möge die Macht mit Euch sein !
Frank

24

Freitag, 23. September 2011, 19:39

Moin,
ja okay. Ich würde das Becken stellen, wie der Vermieter gesagt hat. Also meine erste Skizze von dem Post von Heute, 12:26. Da bist du auf jeden Fall auf der sichersten Seite. Es sollte baulich das sicherste sein und dein Vermieter will es auch ;)
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

25

Samstag, 24. September 2011, 00:10

Guten Abend,

ich bin der Freund von Anna und Technisch wohl etwas begabter :)

Also wir haben 2 optionen.

1. Die version der 2 tragenden Balken.
Eine nicht tragende Wand, wo die Balken meiner Laien-Analyse durchgehen, mit dem abstand von ca. 1 Meter. Dort könnten wir sogar ohne Arbeitsplatte 2 Balken benutzen ohne das es knapp wird.

2. Option

Rücken des Aquariums an der tragenden Wand (parallel zu den Balken). Vorteil Tragende wand, nachteil, die vorderseite währe im 1. "Freiraum" der balken und würde somit irgendwann nach vorne "umkippen". Arbeitsplatten währen hier unbedingt nötig denke ich.

So ich hoffe ich konnte es gut erklären, die 2 Grafiken stellen unsere Bodenstruktur sehr gut dar und auch so wie wir es uns denken.

MfG

Sascha

26

Samstag, 24. September 2011, 00:35

Moin Sascha,
Ich kann euch natürlich keine Garantie geben, kenne die Gegebenheiten vor Ort nicht usw, aber wenn ihr verschiedene Stellmöglichkeiten habt, dann würde ich Variante 1 nehmen, ich hänge das Bild noch mal an, damit klar ist was ich mein ;)
Trotz der beiden Balken, die man erreichen kann, würde ich trotzdem eine Platte unterlegen, so seid ihr wahrscheinlicher auf der sicheren Seite.
»Philipp« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt-1_1.jpg
Viele Grüße
Philipp
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
120l Becken (im Aufbau, HMF)
54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

27

Samstag, 24. September 2011, 00:38

Hi,

dann also nochmal ihr solltet option 1 wählen, oprtion 2 ist keine tragende Wand.
Wenn die Balken in der gleichen Richtung wie das Mauerwerk verlaufen, kann das keine tragende Wand sein.

Möge die Macht mit Euch sein !
Frank

Social Bookmarks