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Montag, 12. Juli 2010, 22:00

Mein erstes Becken

Hi Leute!

Ich wollte euch mal mein erstes Becken vorstellen (54 Liter, 60x30x30cm).
Zurzeit bin ich darin bemüht, das Aquarium zu einem Asienbecken zu gestalten, dh. natürlich mit Fischen uund einigen Pflanzen aus Asien, also schön krautig und dunkel;)

Meine Pflanzen bestehen zurzeit aus:

Brasilianischer Wassernabel, Hydrocotyle leucocephala
Grüne Cabomba, Cabomba caroliniana
Indischer Wasserstern, Hygrophila difformis
Paraguay - Schmalblättrige Wasserpest, Egeria najas

Dazu kommen in den nächsten Tagen:

1x Portion Wasserlinsen, Lemna minor (schon bestellt)
1x Bund Kleiner indischer Wasserfreund, Hygrophila polysperma
1x Topf Nadelsimse, Eleocharis acicularis
1x Topf Brauner Wasserkelch, Cryptocoryne wendtii brown
2x Bund Glattblättrige Wasserschraube, Vallisneria spiralis
evtl. 1x Portion Muschelblumen, Pistia stratiotes
und evtl. 2-3 Moosbälle, Cladophora aegagropil

Meine gestrigen gemessenen Wasserwerte sind:

Temperatur: zurzeit ohne Heizer 28°C (wir haben Sommer;))
PH-Wert: 7 (ich versuche ihn aber noch zu senken, indem ich Erlenzäpfchen und Laub ins Becken schmeisse)
Nitrit, NO²: 0,025 mg/l (Nitritpeak ist vorbei)
Nitrat, NO³: 5 mg/l
KH-Wert: 1,5 °d

Alles wurde mit dem JBL Test Combi Set gemessen (GH-Wert war leider nicht dabei).

Als zukünftigen Besatz stelle ich mir zurzeit diese Arten vor:

1,1 Zwergfadenfisch, Colisa lalia oder Honiggurami, Trichogaster chuna (auf jeden Fall kleinbleibende Zwergfadenfische bzx. Guramis, vielleicht auch Knurrende Zwergguramis, Trichopsis pumila oder eine Betta-Art)
10-15 Moskitorasboras, Boraras brigittae oder Perlhuhnbärblinge, Danio margaritatus
10-15 Zwerggarnelen (vermutlich Red Fire Garnelen, Neocaridina heteropoda)
1-2 Raubturmdeckelschnecken, Anentome helena zum Reduzieren des Blasenschneckenbesatzes.

Gefiltert wird das Wasser über einen Eheim Aquaball (natürlich mit niedrigster Stufe (keine Strömung), damit die Guramis sich wohlfühlen).
Beleuchtet wird das Becken zurzeit über eine SunGlo 15 Watt. Ich werde die Leuchtstoffröhre aber durch eine Osram Lumilux 865 oder 830 ersetzen. Dazu kommt dann noch ein Reflektor, um eine bessere Lichtausbeute zu erreichen. Die Schwimmpflanzen sorgen für dunklere Stellen im Becken.
Geheizt wird das Becken zurzeit nicht.

Das Becken ist zurzeit noch nicht besetzt. Ich werde mich aber vermutlich morgen auf den Weg machen, um meinen ersten Besatz, das Pärchen Guramis oder Zwergfadenfische, zu kaufen. (Ich erinnere, der Nitritpeak ist vorbei). Die weiteren Tiere kommen alle später, in zeitlichen Abständen.;)
In dieser Woche werden zudem noch die restlichen, geplanten Pflanzen eingekauft und eingesetzt, damit es im Becken schön dicht ist und die Tiere sich verstecken können. Asien-Like!:) Ist ja zurzeit noch ein wenig mau an Pflanzen. Vor allem im rechten Bereich ist es noch ziemlich leer. Genau dort werde ich auch die Vallisneria (Hintergrund), den kleinen indischen Wasserfreund (Mitte oder auch Hintergrund) und die Nadelsimse (vorne) einpflanzen. Die Cryptocoryne kommt nach links vorne.

So, das wars erstmal für den Anfang. Weitere Berichterstattungen folgen.;):P

Hier erstmal einige Impressionen meines Beckens:










Kritik, Lob, Anregungen, etc. wie immer erwünscht!
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

20 Liter: Neocaridina zhangjiajiensis ''White Pearl'', Geweihschnecken, viele rote Posthornschnecken

2

Dienstag, 13. Juli 2010, 10:50

Hi Dave
Gefällt mir dein Becken.
Solltest du dich für die Pumilas entscheiden empfehle ich dir einen Trupp von 5-6 zu holen. Zum einen weil das Erkennen der Geschlechter schwierig ist( Ich kannst bei Jungtieren nicht, und ich halte sie seit Jahren). Zum Anderen entgeht dir solltest Du wirklich ein Paar bekommen einiges. Das Imponieren und Knurren, friedliche Revierkämpfe...Ohne ,,Feinddruck"kann es auch sein,das das Männchen das Weibchen so sehr attackiert das Du sie trennen musst.
Ach ja meine Pumilas sind Garnelen Terminatoren, Ich habe mal welche mit Pflanzen eingeschleppt, die wurden von den Pumilas innerhalb weniger Minuten zerpflückt. Ich kenne aber auch Leute bei denen das klappt.
M.F.G. Torsten
ohne h ;)

Ich würde mich gern mit ihnen geistig duellieren, aber wie ich sehe sind Sie unbewaffnet.

AnnaCKurz

unregistriert

3

Dienstag, 13. Juli 2010, 11:14

Hallo Dave,

mir gefällt Dein Becken auch gut. :]
Für die Labyrinther dürfen aber noch mehr Pflanzen im Becken sein. Da Du die ja noch besorgst,
dürfte das Thema schon mal erledigt sein.

Ich hatte mal Zwergfadenfische in einem dicht bepflanzten 80cm Becken und dort hat es nicht geklappt.
Das Männchen jagte das Weibchen und die Weibchen sich gegenseitig. Honigfadenfische sind da friedlicher.
Jedoch ist es bei denen nicht einfach, die Geschlechter zu unterscheiden. Ich hatte einen chuna als Weibchen
gekauft und ich habe nie gänzlich herausfinden können, ob es ein Männchen oder Weibchen war. Männchen
in Prachtfärbung sind gut auszumachen, aber unterdrückte sehen teils wie Weibchen aus.
Ich persönlich würde die Pumilas nehmen, denn auch wenn die Honigs friedlicher als die lalias sind und man von
ihnen sogar zwei Päärchen pflegen sollte (wg. Prachtfärbung der Männchen), empfinde ich 54l als nicht ausreichend.

Wichtig ist noch die GH, da die für z.B. die chunas eher niedrig ausfallen sollte.
Statt Zwerggarnelen kannst Du auch Amanogarnelen nehmen, die sind größer.

Einen schönen Kontrast erzielst Du mit dunkleren Pflanzen wie Cryptocoryne beckettii. Die mag ich sehr
gern und in den meisten Töpfen, die man davon zu kaufen bekommt, befinden sich zahlreiche Einzelpflanzen,
damit die Pflanze dichter aussieht. Vereinzelt gesetzt bekommen die einzelnen beckettii viele Blätter und sehen
dann auch dichter aus.

Schöne Grüße, Anna

4

Dienstag, 13. Juli 2010, 15:35

Hi,

Danke euch für das Lob und die Tipps.;)

Joar, den Test für die Gesamthärte müsste ich mir dann wohl noch extra besorgen.
Aber wir haben hier in Bremen eigentlich ein sehr weiches Wasser. Ich denke,es liegt so im Bereich von 1°d - 2°d. Also, ganz gut geeignet für meine geplanten Fische.

Die Trichopsis pumila sehen auch wirklich sehr interessant aus. Wenn ich mir diese Art in einer Gruppenstärke von 5-6 Tieren kaufen würde, passen dann trotzdem noch die 15-20 Zwergbärblinge? Das Becken ist ja nicht gerade groß. Und wie ich schon gesagt habe, würde ich Garnelen auch noch gerne halten. Vermutlich dann auch die Amanogarnelen (sind ja nen bissl größer;)).

Trifft man die Trichopsis pumila eigentlich öfters in Zoofachgeschäften? Hab sie nämlich noch nie wirklich gesehen (naja, vielleicht auch ÜBERsehen).
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

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5

Dienstag, 13. Juli 2010, 16:48

Zitat

Original von dave88
Die Trichopsis pumila sehen auch wirklich sehr interessant aus. Wenn ich mir diese Art in einer Gruppenstärke von 5-6 Tieren kaufen würde, passen dann trotzdem noch die 15-20 Zwergbärblinge? Das Becken ist ja nicht gerade groß. Und wie ich schon gesagt habe, würde ich Garnelen auch noch gerne halten. Vermutlich dann auch die Amanogarnelen (sind ja nen bissl größer;)).

Trifft man die Trichopsis pumila eigentlich öfters in Zoofachgeschäften? Hab sie nämlich noch nie wirklich gesehen (naja, vielleicht auch ÜBERsehen).


Die Pumilas verhalten sich anderen Fischen gegenüber friedlich, nur untereinander gibt es harmlose Rauferein. Wenn sie ein Schaumnest haben werden andere Fische die zu nahe kommen vertrieben, Die Gesellschaft von Zwergbärblingen ist sogar von Vorteil, da die Knurrer sonst recht scheu sein können.
In manchen Gegenden sind sie schwer zu bekommen und in manchen werden sie dir,,hinterher geworfen"
M.F.G. Torsten
ohne h ;)

Ich würde mich gern mit ihnen geistig duellieren, aber wie ich sehe sind Sie unbewaffnet.

6

Samstag, 17. Juli 2010, 15:21

Hi,

es hat sich in meinem ursprünglichen Plan was geändert. Das Becken wird nicht wie geplant, ein Asienbecken, sondern anscheinend ein einfaches Gesellschaftsbecken.
Ich habe mir heute nämlich den ersten Besatz besorgt. Es sind 10 Rote von Rio, Hyphessobrycon flammeus, also Fische aus Südamerika und nicht aus Asien;)
Die geplanten Pflanzen (die ihr oben nachlesen könnt) sind aber schon bestellt. Kommen Anfang der nächsten Woche.

Nun ist meine Frage, welche weiteren Fische ich mir (am Dienstag) dazu kaufen sollte...
Die knurrenden Zwergguramis gefallen mir immer noch sehr. Ist es vielleicht sogar möglich ein Pärchen eines kleinbleibenden Cichliden in dem Becken zu halten?
Was haltet ihr von Agassiz-Zwergbuntbarschen, Apistogramma agassizii oder Schmetterlingsbuntbarschen,Mikrogeophagus ramirezi?

ich bin für eure weiteren Tipps sehr dankbar!.

Die ersten Bilder der ''Roten'' kommen später irgendwann (lass sie lieber erstmal in Ruhe;)).
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

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7

Sonntag, 18. Juli 2010, 21:53

Hallo,

hat denn niemand eine Meinung zu dem, was ich vorhabe?

Was würdet ihr mir zu meinem jetzigen Besatz sonst so empfehlen?

Könnten sich vielleicht sogar Guppies (nur Männchen) bei meinen Wasserwerten wohlfühlen?
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

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8

Sonntag, 18. Juli 2010, 22:54

Hallo Dave,
du hast gefragt. ;)
Ich habe mir gerade ein 54l Becken mit 10 Zitronensalmlern (Hyphessobrycon pulchripinnis) aufgestellt. Für meinen Geschmack ist das damit voll.
Was ich mir evtl. noch vorstellen könnte wären Zwergpanzerwelse, am ehesten Corydoras habrosus weil die mehr am Boden schwimmen und so den Salmlern nicht zu sehr im Weg sind.

Grüße
Jani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jani« (18. Juli 2010, 22:55)


9

Sonntag, 18. Juli 2010, 23:04

Hallo Dave,

Schmetterlingsbuntbarsch in einem 54er Becken geht garnicht :( wenn auch im Aquariumguide 50Liter steht, sprech da aus eigener Erfahrung :evil:
Knurrende Zwergguramis würde ich auch nicht gerade nehmen da sie auch revierbildend sind und 54Liter ist halt mal nicht groß :rolleyes:
Wie wäre es mit einem Paar Betta imbellis
Guppy`s mögen etwas härteres Wasser und bei deiner Beckengröße würde ich nicht so viele verschieden Arten nehmen.
Bleibst Du dabei Garnelen rein zu tun ?(
Wie wär`s noch mit ein paar kleinen Corydoras ... oder Otocinclus
Grüßle
Anni

10

Sonntag, 18. Juli 2010, 23:38

Hi,

eigentlich hätte ich gedacht, dass vielleicht noch eine zweite Art ins Becken passen würde, egal ob jetzt Fische oder Garnelen.

Ein Problem ist, dass sich die Roten von Rio bisher hauptsächlich in Bodennähe aufhielten (habe sie seit zwei Tagen). Der Rote von Rio sollte aber laut verschiedenen Quellen eine Art sein, die es eher mittig bzw. weiter oben bevorzugt. Naja, vielleicht ändert sich dies noch. Darum wollte ich Corydoras oder Garnelen eigentlich als weiteren Besatz ausschließen.

Aus diesem Grund habe ich mich nach Fischen erkundigt, die eher oben unterwegs sind, wie zum Beispiel die erwähnten Guppies.

Wäre ein 54 Liter-Becken mit 10 Roten von Rio und eventuell 5 männlichen Guppies (vielleicht auch Endler-Guppies) wirklich schon zu voll?
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

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11

Montag, 19. Juli 2010, 00:21

Hallo Dave,

die Roten von Rio die brauchen noch ein paar Tage bis sie sich ein gelebt haben, aber das wird schon
Fische die oben schwimmen, wären Fafi`s oder Betta`s bei der Beckengröße eher Betta`s
Salmler und Guppy`s passen für mich von der Optik nicht ;( 10 Salmler .. kompakt - 5 Guppy`s schlank, zierlich, kannst du dir das vorstellen ?(
Ich schreib das hier, da ich das seit vorgestern selber hier in einem 54er Becken habe(6 Sternflecksalmler+5 Endler-Guppy`s) :(
Weniger ist manchmal mehr!
Grüßle
Anni

12

Dienstag, 20. Juli 2010, 18:19

Hallo Dave,
die Salmler müssten sich inzwischen etwas im Becken verteilt haben. Falls nicht empfehle ich das Becken etwas düsterer zu gestalten wie ich es hier beschrieben habe:
Salmler für Becken mit viel Schwimmraum

Grüße
Jani

13

Dienstag, 20. Juli 2010, 19:10

Hi Jani,

Zitat

Original von Jani
Hallo Dave,
die Salmler müssten sich inzwischen etwas im Becken verteilt haben. Falls nicht empfehle ich das Becken etwas düsterer zu gestalten wie ich es hier beschrieben habe:
Salmler für Becken mit viel Schwimmraum

Grüße
Jani


Dieses Thema hat sich schon erledigt. Die Tiere haben die ''Schwarmhaltung'' mittlerweile aufgegeben und gehen ihre eigenen Wege. Zwei Männchen haben sogar schon Bereiche des Beckens (linke und rechte Seite) als ihre Territorien beansprucht und verteidigen diese auch (der eine mehr, der andere weniger;)).

So, ich habe mich nochmals informiert und entschlossen, dass ich keine Cichliden oder Labyrinther ins Becken einziehen lasse (eine revierbildende Art reicht ;)).
Da die Roten von Rio nun auch das komplette Becken durchstreifen, überlege ich mir, ob ich mir vielleicht doch eher bodenorientierte Fische zulege.

Jani, du hast mir ja eventuell Corydoras habrosus empfohlen. Denkst du, dass ich das Becken auch mit ein wenig größeren Corydoras-Arten besetzen kann? C. panda oder C. adolfoi werden ja auch nicht sonderlich groß (und davon dann etwa 7 Tiere).

Edit:
Übrigens bekomme ich in den nächsten Tagen noch Erlenzapfen und Seemandelbaumblätter (wahrscheinlich schon morgen), zum Wohlergehen der Fische natürlich;).
Eine ''Schwimmpflanzenschicht'' (zum Schaffen von Schattenplätzen;)) besteht zurzeit auch schon durch die Wasserlinsen, Lemna minor. Morgen kommen noch einige Muschelblumen dazu...
Das dazu, das Becken dunkler zu gestalten.;)

Nebenbei mal eine Frage... Kann man mit Erlenzapfen, Seemandelbaumblätter und Co. eine Torffilterung ersetzen? Mein Kh-Wert beträgt übrigens gerade mal 1,5 °d.
Feuchte Grüße
Dave

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dave88« (20. Juli 2010, 23:08)


14

Mittwoch, 21. Juli 2010, 13:27

Hi,

Zitat

C. panda oder C. adolfoi

Beide Arten hatte ich noch nicht, denke aber es dürfte keine Einwände geben (bisher gab es ja auch keine ;) )

Zitat

Kann man mit Erlenzapfen, Seemandelbaumblätter und Co. eine Torffilterung ersetzen?

Nein, kann man nicht.
Torffilterung wird ja eingesetzt um zum einen die KH durch seine ionenaustauschende Fähigkeit zu senken und zum anderen um den pH dadurch, und durch den gehalt an organischen Säuren zu senken. Beides können Laub und Erlenzapfen nur in kaum messbaren Größenordnungen leisten. Der Vorteil von Erlenzapfen und Seemandelbaumblättern liegt neben der Färbung des Wassers in der antibakteriellen und fungiziden Wirkung.

Deine KH ist ja bereits sehr niedrig da sollte ein kleines Säckchen Torf ins Becken gehängt genügen um den pH noch etwas abzusenken, falls du das mal vorhast.

Grüße
Jani

15

Mittwoch, 4. August 2010, 15:35

Hi,

ich habe heute neue Fotos meines Beckens geschossen. Und es hat sich meiner Meinung nach doch ein wenig verbessert (liegt wahrscheinlich an den neuen Pflanzen)... Aber seht selbst.;)

Die Fotos wurden alle mit Blitz aufgenommen.
»dave88« hat folgende Bilder angehängt:
  • 13.jpg
  • 14.jpg
  • 15.jpg
  • 16.jpg
  • 17.jpg
Feuchte Grüße
Dave

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dave88« (4. August 2010, 15:36)


16

Mittwoch, 4. August 2010, 16:24

Huhu Dave,

gefällt mir auch sehr gut. Fast schon ein Dschungel ist es geworden.
Jetzt muss Du nur aufpassen, dass noch genug Schwimmraum bleibt.

LG Philipp
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17

Donnerstag, 12. August 2010, 22:43

Hi,

danke für das Lob, Philipp.;)

Nun bin ich aber am Überlegen mit welcher weiteren Art ich das Becken noch vervollständigen soll.
Eine kleinbleibende Corydoras-Art (C. panda oder C. adolfoi) schwebt mir eigentlich immer vor. Da ich aber keinen hellen, feinen Sand als Bodengrund benutze, sondern etwas gröberen Quarzkies(1-2mm), hat sich die Sache für mich eigentlich schon erledigt...
Aber was haltet ihr von Otocinclus macrospilus? Ja, ich habe gelesen, dass sie ziemlich empfindlich auf schlechte Wasserwerte reagieren. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mein Becken doch schon ganz gut pflege (Grün- und Fadenalgen sollen ja ein Indikator für gute Wasserwerte sein; die Algen halten sich aber natürlich in Grenzen;)). Dazu gehört vor allem mein regelmäßiger Teilwasserwechsel von 30-50% pro Woche und die sparsame Fütterung (ein- bis zwei Fütterungen täglich plus ein Fastentag in der Woche). Also sollte es an den Wasserwerten nicht liegen. Und so ''jung'' ist das Becken auch nicht mehr. Es läuft schon seit dem 15.06.2010...
Würdet ihr es mit einer kleinen Gruppe von 5-7 Tieren versuchen?
Feuchte Grüße
Dave

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18

Freitag, 13. August 2010, 00:20

Schickes Becken hast du da... Ich würde das Becken nun aber erst mal 2 oder 3 Wochen laufen lassen und schauen wie sich das mit den Salmern drin entwickelt.

Gerade bei den Otocinclus musst du wirklich aufpassen. Gut, das Becken läuft schon seit Juni, da ist sicher ein wenig Nahrung drin für die kleinen..
Musst mal schauen, was die fressen. Tabletten meist nicht. Eher Algen im Becken und Grünzeug (Salat etc.). Vlt. hier ein wenig weiter lesen? http://www.welse.net/SEITEN/otostress.htm

Zitat

die sparsame Fütterung (ein- bis zwei Fütterungen täglich plus ein Fastentag in der Woche)

Ich finde das ziemlich viel.. :D
Muss in meinen Augen gar nicht so viel sein. Manchmal ist weniger mehr.

Weiter so, ein schickes Becken ;)
Viele Grüße
Philipp
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450l Malawibecken
160l Becken (im Aufbau, HMF)
140l Südamerikabecken
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54l Quarantänebecken (HMF)
30l Garnelenbecken (HMF)
Gartenteich
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"Wenn man sich um das Wasser kümmert, kümmern sich die Fische um sich selber."

19

Freitag, 13. August 2010, 00:23

Huhu,

doch, das Becken ist noch jung, glaub mir ;)
Aber meiner Meinung nach nicht zu jung. Wenn Du die Otocinclus macrospilus wirklich pflegen willst, dann schon etwas mehr als 5, so 10 würde ich sagen. Allerdings werden im Handel fast nur Otocinclus affinis angeboten. Da musst Du dann etwas genauer hinschauen!

LG Philipp
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20

Freitag, 13. August 2010, 00:29

Hallo Dave,

die letzten Bilder sehn richtig super aus,wenn sich die Muschelblume noch vermehrt ist es perfekt :]

Was die Otocinclus betrifft dürfte es keine Probleme geben was WW, Fütterung usw. betrifft.
Aber meine Oto`s seh ich selten am Boden entweder rückenliegend an einer Schwimmpflanze oder gechillt auf einem Echinodorusblatt :-D

Ich persönlich würde Corydoras panda nehmen die wuseln mehr am Boden rum. Und wenn der Quarzkies abgerundet ist dürfte es kein Problem darstellen
Grüßle
Anni

21

Freitag, 13. August 2010, 00:36

Dein erstes Becken? Wow echt gut geworden!

Mit den oto's kann ich dir nicht hfen hatte ich nie.

Deine entscheidungen zu den fiischen bisher sind gut gewesen, deine bedenken wegen des bodengrundes und der corydoras Teile ich.
Lg Dag

22

Freitag, 13. August 2010, 08:18

Zitat

Original von dieAnni
[...] Was die Otocinclus betrifft dürfte es keine Probleme geben was WW, Fütterung usw. betrifft. [...]

Das würde ich so nicht pauschalisieren. Die Otos sind schwierige Fische was Wasser und Futter angeht. Die gehen dir leicht hops und das ist schade um die so netten Tierchen!

Zitat

Original von snoopdaggydag
[...] deine bedenken wegen des bodengrundes und der corydoras Teile ich.

Dito.. Ich glaube auch wenn der Kies abgerundet ist: Sand wäre den Corys allgemein lieber.
Viele Grüße
Philipp
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Philipp« (13. August 2010, 08:18)


23

Sonntag, 15. August 2010, 19:42

Hi,

danke euch Allen erstmal für die tolle Rückmeldung!

Auch nach eurer Meinung kann ich also jegliche Corydoras-Arten ausschließen (den Tieren zuliebe). Dann schaue ich morgen mal nach den Otocinclus. Ich habe aber gehört, dass die Otocinlus macrospilus häufig als O. affinis angeboten werden. Kann ich also davon ausgehen, dass die vermutlich angebotenen O. affinis in der Regel O. macrospilus sind? Oder gibt es noch weitere Arten, die in Zoofachhandlungen zu Verwechslungen führen. Ich habe nämlich irgendwie den Verdacht, dass sich bei den Artbestimmungen dieser Gattung die Geister scheiden...

Falls ich morgen überhaupt nicht fündig werde (kann ja auch mal sein), überlege ich mir vielleicht doch noch nach den Caridina amano Ausschau zu halten. Da ich in meinem Becken schon einige Fadenlagen (vor allem an meiner Mangrovenwurze, wie auch auf einigen Blättern des brasilianischen Wassernabel) gesichtet habe, lohnt sich die Anschaffung dieser Tierchen doch auch, oder? Wie ich gelesen habe, sollen sie speziell auf diese Art von Algen verrückt sein...

Eure Meinung ist mal wieder gefragt...:)
Feuchte Grüße
Dave

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dave88« (15. August 2010, 19:44)


24

Sonntag, 15. August 2010, 22:15

Ich habe in den meisten Zoohandlungen, Futterhäusern, Baumärkten, wenn sie denn Otos hatten eigentlich nur diese Art gefunden: O. affinis. Das stand zumindest dran. Ich finds auch schwer die zu unterscheiden. Am besten nachfragen, was da nun wirklich drin ist, wenn die das wissen :)

ps.: sonst im Fachhandel kaufen. Vlt. gibts ja nen guten Händler der nur AQ/Fische verkauft in deiner Nähe?
Viele Grüße
Philipp
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Philipp« (15. August 2010, 22:16)


25

Montag, 16. August 2010, 10:10

Hallo,

ich persönlich empfinde 20 4cm-Fische für ein 60er als bereits grenzwertig. Ich mag es nicht, wenn Becken so voll gestopft werden, weil sie dann kaum Puffer für Fehler oder Unglücke (z.B. Filterausfälle) bieten.
Naja, meine Meinung...

Sind die Garnelen ganz aus dem Rennen? 10 Cherrys oder Bees sind viel zierlicher als 10 Otos und haben einen geringeren Stoffwechsel.
Kommt es dir vor allem auf die Eigenschaft des Algenfressens an? Oder darf es auch eine andere kleinere Welsart sein, die man nicht im Schwarm pflegen muß?

Die Rios sind ja bereits am Reviere abstecken, ich denke, es wird nicht lange dauern, dann kannst du die ersten Jungfische beobachten. Falls die erwachsenen Tiere welche übersehen ^^

26

Montag, 16. August 2010, 10:36

Hi
Über zu viele oder zu wenig Fische mag ich mich nicht äußern. Sieht halt jeder etwas anders. Mein Besuch fragt auch häufig: ,,Sind da auch Fische drin"?
Macht es einen Unterschied welche Otocinlus-Art du bekommst?
Selbst habe ich mich noch nicht mit der Zuordnung beschäftigt. kenne aber glaubhafte Berichte in denen geschrieben wird, das im Großhandel alles was Oto. ist in ein Becken wandert. Du kannst demnach beim Kauf verschiedene Arten erwischen.
M.F.G. Torsten
ohne h ;)

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27

Montag, 16. August 2010, 16:05

Hallo,
ich konnte mich auch nicht beherrschen und habe mir für mein 54l Becken mit den Zitronensalmlern noch 3 (1m, 2w) Epiplatys dageti gekauft. Zwar nicht ganz biotopgerecht ;) aber machen sich ganz gut in dem Becken.

Grüße
Jani

28

Montag, 16. August 2010, 18:29

Hi,

Vielen Dank für die vielen Antworten!:)

ich muss euch leider mitteilen, dass es doch keine Otocinclus geworden sind (sie hatten die schönen Welse leider nicht mehr da)...
Die Fische, die ich mir heute stattdessen gekauft habe, sind Endler Gruppies. (Ich konnte einfach nicht anders :P) Fünf an der Zahl und allesamt Männchen...
Damit denke ich, dass mein Becken nun komplett ist. Garnelen könnten vielleicht noch eine Überlegung sein (nur die kleinen Arten versteht sich). Aber zurzeit ist eigentlich nichts Weiteres geplant. Wahrscheinlich bleibts bei dem jetzigen Besatz.
Ich hoffe, dass es keine Einwände gegen meine neuen Errungenschaften gibt ;).

Bisher gibt es aber nur eine Sache, die mir etwas Sorgen bereitet. Die kleinen Endler wurden nach dem Einsetzen ins Becken sofort von einigen Salmlern gejagt (neues, großes Futter?). Versteckmöglichkeiten sind eigentlich ganz gut vorhanden. Ich werde die Sache einfach mal weiter beobachten. Die neuen Tiere sind schließlich nichtmal eine Stunde im Becken.

Fotos zu den Guppies folgen...
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

20 Liter: Neocaridina zhangjiajiensis ''White Pearl'', Geweihschnecken, viele rote Posthornschnecken

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dave88« (16. August 2010, 18:30)


29

Donnerstag, 19. August 2010, 20:14

Ich bins nochmal, Hallo!

Die Endler (Übrigens eine schöne Variation, wie ich finde. Blond als Grundfarbe mit rötlich-orangen Farbzeichnungen. Fotos zur besseren Vorstellung kommen noch;)) haben sich mittlerweile nach diesen paar Tagen ganz gut im Becken eingelebt und werden von den Roten von Rio nur noch selten bis gar nicht mehr gejagt. Nur bei der Fütterung erkennt man noch deutlich die Hierarchie im Becken . Da kommen halt die ''Großen'' zuerst, die ''Kleinen'' werden verscheucht ... Aber das ist, denke ich, normales Verhalten. Sonst klappt es ziemlich gut mit den beiden Arten.

An Fischen kommt insofern definitiv nichts mehr rein. Aber ich wollte euch trotzdem nochmal fragen, ob man das Becken eventuell noch mit einer kleinen Zwerggarnelengruppe besetzen kann? Die Caridina amano schließ ich jetzt schonmal aus, das sie doch schon etwas größer ist. Was haltet ihr zum Beispiel von der White Pearl Zwerggarnele (Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. white)? Sie soll ja ''nur'' bis ca. 2cm groß werden. Und um den Nachwuchs könnten sich die übrigen Beckeninsassen kümmern (wenn nicht schon die ausgewachsenen Tiere als Delikatesse enden könnten). Was meint ihr?
Feuchte Grüße
Dave

54 Liter: Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Corydoras paleatus, Caridina multidentata, unzählige Turmdeckelschnecken

20 Liter: Neocaridina zhangjiajiensis ''White Pearl'', Geweihschnecken, viele rote Posthornschnecken

30

Donnerstag, 19. August 2010, 20:26

Hi,

Endler und Red Cherry vertragen sich bei mir sehr gut, im 80er kommen auch Babygarnelen durch. Ich weiß allerdings nicht, wie es da mit den Rios aussieht.

Gehen die Rios bei dir eigentlich an Schnecken?

Falls du es mit Garnelen versuchst, wäre ich sehr an einem Erfahrungsbericht interessiert :]


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