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Samstag, 2. Januar 2010, 17:50

Von Süss auf Salz und wieder zurück....

Hallo ZFV-Gemeinde

ich möchte mich und meine Aquarienkarriere (kurz) vorstellen.

Wie so oft hatte ich seit meiner Kindheit immer irgendwie und irgendwo mindestens ein Süsswasserbecken bei mir herumstehen. Zuerst mit Bewohnern aus den einheimischen Gewässern, dann die ganze Standardpalette des Zoofachhandels einmal hinauf und wieder hinunter..... Im Lauf der Jahre wuchs natürlich die Beckengrösse und die Beckenzahl, bis ich aus dem Elternhaus auszog und meine Eltern drei Kreuze schlugen, da der Stromzähler nicht mehr glühte.
Während der Ausbildung beschränkte ich mich auf eine kleine 60 Liter-Pfütze und als es dann in den Beruf und an die Familie ging geriet alles etwas in Vergessenheit.
Aber zum Glück hatte ich beruflich immer etwas mit der Materie zu tun und so lies mich das Thema nie richtig los. Dann vor fünf Jahren - man hatte es sich im Leben eingerichtet - der Beschluss wieder ein Becken aufzustellen, nicht zu gross, nicht zu klein. Und nach kurzer Überlegung der Schritt in die Meerwasseraquaristik.

Um es kurz zu machen: Man muss alles vergessen, was man bisher über Aquaristik zu wissen glaubte und so hatte ich ein recht anschauliches kleines Wohnzimmerriff bei mir stehen.

Es ist schwer zu beschreiben, warum Meerwasseraquaristik letzten Endes für mich nicht das selbe ist und ich nach dieser Erfahrung wieder zurück gekehrt bin zu meinen aquaristischen Wurzeln.
Neben den ganzen technischen und biologischen Dingen gibt es doch einen entscheidenden Unterschied: Ein stabiles Meerwasserbecken ist ein komplexes System, das mit seinen zahlreichen Bewohnern ständige Aufmerksamkeit erfordert. Aufmerksamkeit, die über ein entspanntes "davor sitzen" und zuschauen hinausgeht. Sicher, diese Momente gab es auch, doch überwiegend beobachtete ich nicht die Fische und Wirbellosen, sondern war, oft unbewusst, auf der Suche nach Plagegeistern, wie Cyanos, Feueranemonen und ähnliches, man musste seine Parameter ständig im Auge behalten und war darum schon fast im Stress und interessante Dinge wie Balz- und Brutverhalten kam bei mir so gut wie nicht vor.....immer öfter kam dann der Gedanke an die guten alten Buntbarsche.

Und so habe ich mir ein Herz gefasst, die Meerwassertiere abgegeben, die Technik eingemottet, alles andere penibel sauber gemacht und versuche mich nun wieder in Westafrika - meine Favorits von früher: Pelviachromis

Jetzt muss ich noch rausfinden, wie man hier Fotos einstellt, dann gibts auch ein paar Bilder...

Soviel erstmal von mir.

greg

8)

okokok
ich kann auf Antworten meines Posts innerhalb von 1459 Minuten nicht antworten.... (was soll das denn ??? - ich hoffe das ist nur ein Spamschutz und betrifft nur neuangemeldete User und ihr erstes Posting)
Also antworte ich dir als Edith:

Meerwasseraquaristik ist eine sehr spannende Sache, vor allem am Anfang, wenn sich das Becken entwickelt und man jeden Tag neue Tierchen entdeckt (die aus dem Lebendgestein rauskommen)
Mein Verhalten ist nicht unbedingt ungewöhnlich - im Salzigen kann tatsächlich viel schneller viel mehr passieren und um ein gesundes Gleichgewicht aufrecht erhalten zu können muss man wesentlich mehr kontrollieren und sachte eingreifen...

Mein wichtigster Tipp: Vergiss alles, was du über Nitrifikation, Filter und Beleuchtung aus dem Süsswasser kennst, ausserdem kann ich dir das


1x1 der Meerwasseraquaristik

und das
Riffaquaristikforum

wärmstens empfehlen....

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »greg« (2. Januar 2010, 20:31)


2

Samstag, 2. Januar 2010, 18:14

Hallo greg,

willkommen in dieser Gemeinde, wünsch' dir einen regen Erfahrungstausch auf dieser Plattform 8)

Zitat

doch überwiegend beobachtete ich nicht die Fische und Wirbellosen, sondern war, oft unbewusst, auf der Suche nach Plagegeistern, wie Cyanos, Feueranemonen oder ähnlichem, dann musste man seine Parameter ständig im Auge behalten und war darum schon fast im Stress


Das hört sich ja nicht so prickelnd an. War das Verhalten nur bei dir zu beobachten oder lebten deine aquaristische Freunde/Bekannte es genau so?
Ich pflege seit fast 3 Jahrzehnten (mit kurzen Unterbrechungen) Süßwasserfische. Meine Becken habe ich inzwischen auf 1 reduziert und möchte mich nun mit dem salzigen Nass und dessen Bewohner befassen. Hast du vlt. Tipps, wie ich nicht in dieses Dedektivdasein gerate? 8) ....o.k., das letzte Sußwasserbecken werde ich im Gegensatz zu dir parallel laufen lassen ;) .

Was das Einstellen von Fotos angeht...... schau dort einmal nach:
Fotos

3

Montag, 4. Januar 2010, 18:20

...so, und nun versuch ich es mit einem Foto:

Mein Becken vor und nach dem Umbau
»greg« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSC01547.jpg
  • becken.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greg« (4. Januar 2010, 18:31)


4

Dienstag, 5. Januar 2010, 09:51

hallo Greg,

erstmal herzlich willkommen!

Deine Erfahrung mit dem Nudelwasser kann ich - zwar nicht aus eigener, jedoch verwandschaftlicher Erfahrung - bestätigen.
Zuerst is alles toll und schön und neu und dann gehts wirklich nur noch um Wasserwerte und Chemie und Co.
Und vielen vergeht dann der Spaß an der Sache....

für mich, als Aussenstehender nicht Meeres-AQler, wars die Bestätigung beim Süßen zu bleiben.....

Welche Größe / Format hat denn dein Becken? ,,,, es sieht so hoch aus......

5

Dienstag, 5. Januar 2010, 10:09

Hallo Greg,

herzlich willkommen bei uns.

Ob jetzt Meerwasser oder Süßwasser, beides hat seinen Reitz und beides kann auch sehr gut funktionieren.

Wenn Du mit Süßwasser glücklicher bist, dann ist das für Dich das richtige und die Entscheidung ist die Allerbeste.

Gerade mit den Westafrikanern hast Du eine sehr gute Wahl getroffen.

Viele Grüsse
Sandra

6

Mittwoch, 6. Januar 2010, 20:14

Danke für die freundliche Begrüßung !

Mein Aquarium ist ein 60er Würfel. Ich fand es reizvoll von drei Seiten ins Becken schauen zu können....
Ich wollte das Salzige nicht irgendwie kleinmachen, im Gegenteil, aber ich hatte schliesslich nicht mehr die Ausdauer und da ich jahrelang Süsses hatte wusste ich was mir fehlte....
;)

Grüssle
greg


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