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1

Sonntag, 8. März 2009, 23:42

eine Glaubensfrage? (Bsp. Oskar)

Hallo zusammen,

ich bin seit bestimmt knapp 20 Jahren Aquarianer (angefangen mit dem Senfgurkenglas mit ein bisschen Kies und ner Pflanze im Kindergarten, über 25 Liter, 60 Liter, 160 Liter, 500 Liter, naja das übliche halt ;)).

Nun steht demnächst ein neues 160cm-Becken an und ich habe meine paar Bücher im Regal durchgeschaut um Anregungen für den Besatz zu bekommen. Dabei ist mit etwas aufgefallen...

Ulrich Schliewen hat bspw. zweimal den Weg in mein Bücherregal gefunden, einmal mit "Wasserwelt Aquarium"(1991) und dann nochmal mit "Aquarienfische von A bis Z" (2008, auch genannt "Der große GU Kompass").
Als ich nun spasseshalber im zweitgenannten Buch nach Oskars aka Pfauenaugenbuntbarsch (Astronotus ocellatus) geschaut habe, wurden folgende Anforderungen für diese Fische genannt:
Größe: bis 46cm
Becken: 250x70x60 cm
Temperatur: 25-29°C
--> Gruppenhaltung von 6-8 Tieren wird empfohlen

Wie gesagt, ich habe den werten Autor ja zweimal im Regal, also schaute ich auch in "Wasserwelt Aquarium" und siehe da, etwas andere Angaben:
Größe: 35cm
Becken: 150 cm
Temperatur: 26-30°C
--> keine Angaben über Sozialisation

Größenunterschied bei ein und dem selben Autor also 11cm, Beckenunterschied immerhin etwa 500 Liter...

Nunja man gibt sich ja nicht mit einer einzelnen Meinung zufrieden, also das nächste Buch aus dem Regal genommen "Das Aquarium von A bis Z"(2007) von Schäfer, Kasselmann und Raschke aus dem Ulmer-Verlag (gleicher Herausgeber wie bspw. die DATZ) und darin findet sich für den Oskar :
Größe: 35cm
Becken: 375 Liter (also bspw. 150x50x50 cm)
Temperatur 24-29°C
--> Paarhaltung

Ok, passt mit dem (älteren) Buch von Schliewen "Wasserwelt Aquarium" überein, aber im Regal steht ja nochwas, also auch da reingeschaut. Das Buch heisst "Lebensraum Aquarium"(1999) aus dem Bechtermünz Verlag und wurde im Zoologieteil von Annabel Milne und Peter Stebbing geschrieben. Auch in diesem Buch wird der Oskar beschrieben. Allerdings dann doch mit überraschenden Angaben:
Größe: 30cm
Becken: keine Angaben
Temperatur: 20-25°C
--> keine Angabe über Sozialisation

Im Internet sieht es auch nicht besser aus, jenachdem wo man schaut wird der schöne Fisch bis zu 33cm (Wikipedia), 35cm (aqua4you) oder 40cm (Zierfischverzeichnis) lang und kann bei Temperaturen zwischen 22°C und 25°C (aqua4you), 27°C (Wikipediia) und 32°C (Zierfischverzeichnis) gehalten werden.

Worauf soll man sich also verlassen?
Einfach ein paar dieser Fische kaufen und selbst ausprobieren, ist denke ich der falsche Ansatz.
Natürlich sollen die Bücher und auch das Internet eher Orientierung geben und keinen Glauben vermitteln (auch wenn manch einer sich vielleicht blind nach den Angaben in den Büchern oder auch dem Internet richtet), aber solch doch gravierende Unterschiede sind doch sehr fragwürdig...

Was nehme ich für eine Erkenntnis aus den Infos die ich so gesammelt habe?
Der Oskar wird durchschnittlich 38cm lang, muss sich bei 26°C wohlfühlen und gehört in kein Aquarium, schließlich bräuchte man ja für jeden Fisch etwa 500 Liter Wasser, was bei einem Gruppenfisch (Schliewen 2008 --> 6-8 Tiere) 3000 bis 4000Liter Wasser bedeutet... :rolleyes:

Nee, jetzt mal im Ernst, auf welches Buch/ welche Seite im Netz kann man sich denn bitte verlassen?

verwirrt-frustrierte Grüße aus Niedersachsen

Greedo

2

Montag, 9. März 2009, 00:12

RE: eine Glaubensfrage? (Bsp. Oskar)

Hallo,
bei meinem lieblings Chinesen tummeln sich 2Rote Oskar
in einen imposanten ca. 300x60x80 becken
ich glaube aber das ein becken mit 160x60x60 für ein "pärchen"
ausreichen sollte (sollte aber das minimum darstellen)
da die besagten fische in diesem riesen becken
auf grund des alters (7Jahre) als "Ausgewachsen" zu betrachten sind
und auch nicht über die länge von 40cm gekommen sind.
!!!Es ist nicht immer alles richtig, aber es ist meine meinung!!!

Ich Markus kam... sah... und Traute meinen augen nicht.

1x 575L Diskus Wanne

1x 160L L46

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nicht« (9. März 2009, 00:14)


3

Montag, 9. März 2009, 09:27

Hallo

aus Deinen Post´s entnehme ich das Du diese Tiere eigentlich gerne halten würdest, oder?

Vor etlichen Jahren habe ich selber Oskars gepflegt. Wenn Du die Möglichkeit hast ein Paar zu bekommen kannst Du sie sicher in einem 150 bis 160 cm Becken gut pflegen. Allerdings sollte dann die Tiefe mindestens 60, besser 70 oder80 cm betragen. Die Höhe sollte auch 60 cm sein.
Es gibt nichts schlimmeres als solch schöne Tiere in einen zu kleinen Glaskasten einzuzwängen. Erst wenn sei sich bewegen können kommt ihr Charme zum Vorschein.
Noch etwas, oft wird empfohlen eine Gruppe Jungfische zu kaufen um sich ein Paar finden zu lassen. Dies würde ich unterlassen weil man später die überzähligen, nicht verpaarten Tiere kaum noch los wird. Schau mal in diversen Foren und Marktplattformen, dort gibt es oft genug Oskarpaare für kleines Geld weil die Besitzer Ihren Besatz verändern wollen.

Halt uns mal auf dem laufenden.
Ach so, zum Thema Bücher: Viele sind das bedruckte Papier nicht wert. Oft schreibt ein Autor vom anderen Fehler ab und speziell zum Thema Oskar bezweifle ich stark das eine Gruppenhaltung wirklich artgerecht wäre.

Gruß
Andreas

4

Montag, 9. März 2009, 09:46

Hallöle,

also zum Thema Oskar kann ich rein gar nix sagen. :(

Was mir aber beim Lesen des Threads durch den Kopf ging, ist die Frage, ob es denn ein zuverlässiges Nachschlagewerk über die Lebensumstände und das Verhalten der Fische IN FREIER NATUR gibt... ?(
Ich finde, dass man (man = Aquarianer) sich grundsätzlich daran orientieren sollte, was durch Beobachtung in freier Natur an Erkenntnissen gewonnen werden konnte...
Sanfte Grüße von der Heike

112-l-AQ:
14 Schrägschwimmer, 10 Blutsalmler, 1 Albino-Antennenwelsbock, 2 Corydoras panda, 2 Corydoras Schwartzii


Meine "andere Seite"

und noch eine "andere Seite" von mir

5

Montag, 9. März 2009, 10:14

Hallo zusammen,

Oskars halten ja/nein steht mir eigentlich grad gar nicht im Vordergrund. Wenn das das Thema wäre, hätte ich ja die falsche Rubrik hier im Forum gewählt. :rolleyes:

Das Becken wird vorraussichtlich ein Schwarzwasserbecken mit einem größeren Schwarm Neons.

Worum es mir eigentlich ging, war die aus meiner Sicht gefährlichen Halbwahrheiten in der Literatur an den Pranger zu stellen.
Schliewen und auch das besagte Buch aus dem Ulmer-Verlag gelten ja doch irgendwie als Standardliteratur. Wenn da nun der eine ein doppelt so großes Becken wie der andere fordert, kann doch was nicht stimmen.

Persönlich würde ich mich eher Schliewens Meinung anschließen und die Tiere in 1000 Litern halten als in 375 Litern, aber eben nur weil ich auch ein bisschen Erfahrung mitbringe.
Wer sich nur auf eines der Bücher verlässt, setzt sich ein Paar in ein "Becken von der Stange" und wundert sich weshalb aus den Fischen nichts wird.

Die freie Natur wird man wohl nie in einem Aquarium nachbilden können, diesen Anspruch an sich selbst zu haben wäre wohl auch ein wenig blasfemisch... ;) (ich denke dabei an Trocken- und Regenzeit, Ebbe und Flut etc.)

Gruß
Greedo

6

Montag, 9. März 2009, 10:18

Zitat

Original von Greedo

Die freie Natur wird man wohl nie in einem Aquarium nachbilden können, diesen Anspruch an sich selbst zu haben wäre wohl auch ein wenig blasfemisch... ;) (ich denke dabei an Trocken- und Regenzeit, Ebbe und Flut etc.)

Gruß
Greedo


Hallöle,
darum geht es mir auch nicht. Aber artgerechte Haltung bedingt ja vorerst einmal das Wissen um das Verhalten und die Bedürfnisse der Tiere in freier Natur.
Dass das AQ nicht FREIE NATUR wird, ist mir klar - mir ginge es hier mehr um eine Orientierungshilfe...
Sanfte Grüße von der Heike

112-l-AQ:
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7

Montag, 9. März 2009, 11:17

Hallo Heike,

ich habe mal in einem youtube-video über den Amazonas Unterwasseraufnahmen von Flaggenbuntbarschen gesehen.

Da war eine größere Gruppe (ca. 15 oder 20 Tiere) unter einem ins Wasser gestürzten abgestorbenen Baum. Das war eine Naturaufnahme und schien ihrem natürlichen Verhalten zu entsprechen.
Von Pflanzen war weit und breit nichts zu sehen...

Aber als ich mir dann den Eintrag im Zierfischverzeichnis anschaute fand ich Zitat: "So sollte das Aquarium dicht bepflanzt sein [...]".

Ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass ein Buch über natürliche Habitate unserer Pfleglinge sicher sein Geld wäre, nur kenne ich kein gutes...

Leider scheint auch nicht wirklich jeder der ein Buch oder einen Internetbeitrag schreibt Ahnung von dem zu haben was er/sie schreibt. (Kann ich mich wahrscheinlich mit einreihen, habe bisher weder Oskars noch Flaggenbuntbarsche gehalten, geschweigedenn in freier Natur beobachtet.) :rolleyes:

Aber ist doch gefährlich sowas dann als "Wissen" zu verkaufen, oder?

Gruß
Greedo

8

Montag, 9. März 2009, 11:26

Hallo,

Zitat

Original von Whoopie*
Was mir aber beim Lesen des Threads durch den Kopf ging, ist die Frage, ob es denn ein zuverlässiges Nachschlagewerk über die Lebensumstände und das Verhalten der Fische IN FREIER NATUR gibt... ?(

Nachschlagewerk nicht direkt, aber zumindest gute Biotopbeschreibungen inklusive den dort gefundenen Fischen gibts in:
Werner Ladiges - Der Fisch in der Landschaft.
Ansonsten findet man in der Fachliteratur zu den einzelnen Fischfamilien auch teilweise Biotopbeschreibungen.

Zitat

Ich finde, dass man (man = Aquarianer) sich grundsätzlich daran orientieren sollte, was durch Beobachtung in freier Natur an Erkenntnissen gewonnen werden konnte...

Bye bye stark bepflanztes Gesellschaftsbecken... :-D :P
Lieben Gruß,
Kay

9

Montag, 9. März 2009, 13:31

Hi,

ich glaube, ein Nachschlagewerk ohne Fehler wirst du nicht finden. Es hilft nur Querlesen über möglichst verschiedene Quellen und das Vergleichen mit der eigenen Erfahrung. Wenn ich von einem Autor lese, daß er für ein 80er Becken mehrere Zwergfadenfischpaare plus Honigguramis empfiehlt, dann haben seine weiteren Aussagen für mich nicht mehr denselben Stellenwert, als wenn er vor den Revierstreitigkeiten bereits zweier Paare warnt. Genauso würde ich die Empfehlung von mir schwimmfreudig erscheinenden Tieren für kurze Beckenlängen kritisch sehen. Diese Liste ist lang... :-D

Dichte Bepflanzung soll meiner Meinung nach nur dem Deckungsbedürfnis scheuerer Tiere nachkommen, nicht jedoch das Ursprungsbiotop imitieren. Solche Empfehlungen finde ich nicht verwerflich.

Ich finde es sehr schade, daß sich kaum ein Buch wirklich mit dem Verhalten unserer Tiere auseinandersetzt. Und es wird auch nur selten darauf eingegangen, daß sich derselbe Fisch in unterschiedlichen Beckengrößen und Vergesellschaftung verblüffend anders verhalten kann.

LG Paula

10

Montag, 9. März 2009, 13:52

Hallo,

das ist ein so schönes Beispiel dafür, was ich Leuten immer sage:
Bücher sind nicht alles!
So oft höre ich "kauf dir nen gutes Buch" etc. Ein Buch wird immer noch als etwas intellektuelleres angesehen (man muss eben lesen :-D ), etwas in dem garantiert kompetente Angaben gemacht werden.
Und das Internet (Aquaristikforen, Websites) ist natürlich ein Spielplatz voll unkompetenter Spinner.
In der Realität tun sich beide jedoch nichts.
Überall gibt es "schwarze Schafe", fehlerhafte oder schlampige Angaben.
Und ich bleibe weiterhin bei der Meinung, dass man in einem Aquaristikforen in solchen Fragen wie genau diese hier, die im Allgemeinen besseren Infos findet.
Ich habe noch kein Forum gesehen, wo einem ein zu kleines Becken empfohlen wurde und dies dann von den Restusern abgesegnet wurde. Doch in angesehenen Nachschlagewerken wie dem Mergus z.B. siehts doch anders aus :-D .

Zum Astronotus:
Die Größe von 40cm ist durchaus realistisch, wird jedoch wirklich nicht alle Tage erreicht. Ich habe jedoch auf einer Messe mal ein derat großes Tier gesehen. Ich denke die Jahre, die er auf dem Buckel hatte, konnte man ihm regelrecht ansehen *g*
Aber mit Größenangaben ist es ja so oder so eine Sache, die man niemals genau angeben kann, außer mit einer ca. Angabe!
Und daher würde ich sagen, Endgröße ca. 35cm
Daher... so wirklich falsch ist nunmal keine Angabe. Leider haben es jedoch die wenigsten geschafft, sich aus ihrer sturren "Monogrößenangaben" zu lösen.
Die Beckengröße kann wie oben angegeben ja ebenfalls nicht falsch sein.
Alles ist richtig, doch was ist die Mindestbeckengröße?
150x50x50 würde ich als jene ansehen, bei Tieren jenseits der 30cm auch Nummern größer.
Zur Haltung; Ich hab sie schon in kleinen Gruppen gesehen (in großen Becken, wie Angabe1 macht!), aber auch als Pärchen und das wohl am häufigsten.
In einem Becken von 150x50x50 würde ich aber keine Gruppe von 6 Tieren halten *g*

Wenn man also all deine zusammengefundenen Informationen so zusammennimmt, dann könnte man meinen, dass das einzige was hier fehlt ein Buch über die korrekte Interpretation seiner Recherchen ist :-D


Zitat

Bye bye stark bepflanztes Gesellschaftsbecken... :-D :P

Yippieh und Bye Bye "Hilfe Algen" Threads :]


Schönen Gruß,
Mike

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MikeS« (9. März 2009, 13:56)


11

Montag, 9. März 2009, 16:15

Hallöle,

ich denke mal, die Kunst liegt - wie so oft im Leben :rolleyes: - auch in der Aquaristik in der Mitte.

Wenn ich in meinem kleinen 112-Becken die Pflanzen raus werfe, um es "naturgerecht" zu gestalten, entstehen daraus natürlich auch wieder Nachteile: Es entsteht sehr schwer ein (ohne chemische Zusätze) gut funktionierendes Biotop, die Fische haben weniger Versteckmöglichkeiten, Revierbildungen werden schwieriger und und und..... 8)

Alle Haustiere schließen "Kompromisse" im Vergleich mit ihren Artverwandten in freier Natur, was aber nicht heißen muss, dass es den bei uns lebenden Tieren schlechter gehen muss....

Kein Hunde- oder Pferdehalter kann an sich den Anspruch stellen, eine artgerechte Haltung nur in der absolut der freien Natur nachempfundenen Pflege zu realisieren.
Aber eine stetig überprüfende Orientierung an den natürlichen Gegebenheiten in Kombination mit den Möglichkeiten der Haltung zuhause ist doch eigentlich ein guter Weg, oder?

Ich persönlich lese auch lieber im Forum als in sogenannter Fachliteratur, da ich z.B. von Internet-Texten genau weiß, dass diese oftmals von Textern erstellt werden, die von der Materie überhaupt keine Ahnung haben. :evil:
Sanfte Grüße von der Heike

112-l-AQ:
14 Schrägschwimmer, 10 Blutsalmler, 1 Albino-Antennenwelsbock, 2 Corydoras panda, 2 Corydoras Schwartzii


Meine "andere Seite"

und noch eine "andere Seite" von mir

12

Montag, 9. März 2009, 16:36

Hallo,

Zitat

Original von Whoopie*
Nachteile: Es entsteht sehr schwer ein (ohne chemische Zusätze) gut funktionierendes Biotop,

1. Mit chemischen Zusätzen wird es ja erst recht kein gut funktionierendes Biotop.
2. Eine größere Filterung, die fehlende Pflanzen ersetzt, gleichts wieder aus.

Schönen Gruß,
Mike

13

Montag, 9. März 2009, 16:39

Hi,

Zitat

Original von Whoopie*
Ich persönlich lese auch lieber im Forum als in sogenannter Fachliteratur, da ich z.B. von Internet-Texten genau weiß, dass diese oftmals von Textern erstellt werden, die von der Materie überhaupt keine Ahnung haben. :evil:

grade dann sind sie doch quasi wertlos.
?(
Lieben Gruß,
Kay

14

Montag, 9. März 2009, 17:08

@ kay
stimmt =) genau das wollte ích auch damit sagen. :P

sorry, hab mich wohl ein bissel verquer ausgedrückt :rolleyes:
Sanfte Grüße von der Heike

112-l-AQ:
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15

Montag, 9. März 2009, 21:52

Hallo,
und das bedeutet jetzt, Whoopie? Dem internetz und seinen Usern ist nicht zu trauen, dem Medium Buch noch weniger? :baby:
Ich persönlich bin eher-trotz eifriger Internetnutzung-fürs Buch: Hier werden/sollten zumindest_ die Argumente die vorgebracht werden, begründet, Fachbücher haben eine Literaturliste, man kann Quellen nachschlagen. Das hat nichts mit pseudointellektueller Buchzwangsnutzung zu tun.
Das Netz gibt andere, konkrete infos, auch viel raschere und genauere als das, was in Büchern letztlich abgedruckt wird.
Allerdings kennt wohl jeder den Internettroll, der sein vorhandenes Nichtwissen in die Welt hinausposaunt und oft genug Gläubiger findet, die sich eben nicht vorher in dem vielleicht manchen unmodern erscheinenden, aber halbwegs verlässlich und treu das nötige Hintergrundwissen vermittelndem Buch eingelesen haben. Weder in Internetforen noch in büchern wird man die Wahrheit finden. Aber ständige Nutzung aller Medien mit ihren Stäärken und Schwächen würde viel Dummheit ersparen.
So, das war das Wort zum Montag.
@Kay: Ist das Buch vom Ladiges noch aktuell, oder ist das nur antiquarisch zu kriegen? Würde mich extrem interessieren.
Alles Gute!
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

16

Montag, 9. März 2009, 22:13

Hallöle moderlieschen und Rest,

das bedeutet das, was ich schon vorher gesagt habe: die Kunst liegt in der Mitte. :]

Bücher sind natürlich wertvolle Nachschlagewerke, Internet und auch Zeitschriften sind nicht so umfangreich, jedoch aktueller.

Bei der Nutzung von Internet-Texten (ich spreche hier von vorgefertigten sogenannten Fach-Texten zu bestimmten Themen) sollte man jedoch berücksichtigen, dass diese oftmals in Auftrag gegeben und von Menschen geschrieben wurden, die keine praktische Erfahrung sondern "nur" recherchiert haben.
Wohlgemerkt: ich spreche hier NICHT von Foren. 8)

und Deinem Wort zum Sonntag kann ich nur zustimmen ! :-D
Sanfte Grüße von der Heike

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17

Montag, 9. März 2009, 22:43

Hi Lieschen,

Zitat

Original von moderlieschen
@Kay: Ist das Buch vom Ladiges noch aktuell, oder ist das nur antiquarisch zu kriegen? Würde mich extrem interessieren.

Ich hab die 3. Auflage von 1984.
Das ist die neuste.
Ich habs für 1€ bei Ebay geschoßen, bei Booklooker bekommt man es aber auch noch.
Nur für ein paar Taler mehr.

Zitat

Original von Whoopie*
Bücher sind natürlich wertvolle Nachschlagewerke, Internet und auch Zeitschriften sind nicht so umfangreich, jedoch aktueller.

Zu wirklich spezifischen Dingen (einzelne Arten, etc.) sind aktuelle Zeitschriftenartikel m.E. das brauchbarste, denn sie bauen meist auf Literatur + Erfahrung des Autors auf.
Wenn sie dann in einer größeren seriösen Zeitschriften (DATZ, Amazonas, AF) publiziert werden, dann brauch man da gewöhnlich auch nicht an der Qualität des Inhalts zweifeln.
Das man so aktuelle Infos im Internet findet ist eigentlich eher selten.
Vor allem nicht in dieser Ausführlichkeit.
Die selben Infos tauchen dann (wenn überhaupt) erst mit etwas Verspätung und gekürzt im Internet auf.

Zitat

Bei der Nutzung von Internet-Texten (ich spreche hier von vorgefertigten sogenannten Fach-Texten zu bestimmten Themen) sollte man jedoch berücksichtigen, dass diese oftmals in Auftrag gegeben und von Menschen geschrieben wurden, die keine praktische Erfahrung sondern "nur" recherchiert haben. Wohlgemerkt: ich spreche hier NICHT von Foren. 8)

Grade da wirds dann doch schwierig, denn die Quellengrundlage wird entsprechend nach eigenem Gutdünken ausgewertet und eventuell sogar falsch wiedergegeben.
Zum anderen findet man relativ wenig Internetseiten mit wirklich fundierten Inhalten und eine Menge auf wirklich dürftiger Basis zusammengezimmerte HP's wo jeder sich iwie versucht hat zu verewigen.
Grade für Leute die neu in der Aquaristik sind ist es da schwer zu differenzieren.
Da ist es für den Anfang eigentlich immer günstiger sich erst mal ein gutes Einsteigerbuch zu schnappen und dann ggf zu den bevorzugten Fischen literarisch tiefer zu gehen.
Lieben Gruß,
Kay

18

Dienstag, 10. März 2009, 10:09

@ kay
:-D meine Rede... :]
Sanfte Grüße von der Heike

112-l-AQ:
14 Schrägschwimmer, 10 Blutsalmler, 1 Albino-Antennenwelsbock, 2 Corydoras panda, 2 Corydoras Schwartzii


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und noch eine "andere Seite" von mir

19

Freitag, 13. März 2009, 09:17

Hallo,
danke Kay, da werde ich noch mal schauen..
Aber ich habe gerade ein aktuelles Beispiel, wie eine Forumsdiskussion es in eine Zeitschrift- die Amazonas genauer gesagt schafft.
Es geht um Mikrorasboras merah und brigittae, bei denen vermutet wird, das es sich um die gleiche Art handelt. Die Diskussion wurde im Forum Nanoaquaristik geführt und vom Autor des Artikels zitiert. Zu lesen in der aktuellen Amazonas (mit dem Photo eines zum Küssen schönen Cichliden drauf :-D)
Alles Gute! (Das war das Wort zum Freitag dem Dreizehnten!)
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

20

Freitag, 13. März 2009, 10:45

Zitat

Original von moderlieschen
(mit dem Photo eines zum Küssen schönen Cichliden drauf :-D)

Moin,
definitiv die Dolly Buster unter den Barschen! :-D
Lieben Gruß,
Kay

21

Samstag, 14. März 2009, 00:09

:P

Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

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