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Dienstag, 13. Mai 2008, 18:12

ZKF bekommen zu wenig Futter

Hallo.
Haben auf Arbeit ein 160 l Becken mit Platys und Salmlern - und nun auch 3 kleinen Zwergkrallenfröschen. Das Zusammenleben funktioniert ganz gut. Nur die Fütterung geht irgendwie immer daneben. Die Frösche sind einfach zu langsam!
Hab schon mal hier im Forum gestöbert und im Netz. Haben schon etliches ausprobiert wie erst Fische fütter usw. Aber deren Hunger ist offenbar grenzenlos und die Frösche kommen einfach zu kurz.

Das Becken ist recht dicht bepflanzt deswegen denke ich sie merken ankommendes Futter zu spät.

Habt ihr noch eine Idee?

LG Nadine
Becken: 100x40x40, 26°C
Besatz: 1 Fiederbartwels, 5 Ohrgitter-Harnischwelse, 1 siamesiche Rüsselbarbe, 2 Zebrabärblinge, 5 Kakaduzwergbuntbarsche , 9 Rotkopfsalmler, 12 blaue Neons, 3 schneckenfressende Schnecken

2

Dienstag, 13. Mai 2008, 18:19

Hallo Nadine,

Zitat

Das Zusammenleben funktioniert ganz gut. Nur die Fütterung geht irgendwie immer daneben. Die Frösche sind einfach zu langsam!

Diese Aussage ist schon mal widersprüchlich.
Wenn die ZKF nix zu fressen abkriegen, dann funktioniert da auch nix gut.

Das ZKF beim Futter langsam sind ist ja auch nix neues.

Was fütterst du denn überhaupt?
Lieben Gruß,
Kay

3

Dienstag, 13. Mai 2008, 18:36

Hi,
deswegen wird bei ZKF meist ein Artenbecken angeraten, weil sie beim fressen so langsam sind und im Gesellschaftsaquarium eine gute Chance haben zu verhungern.
;)
lg Fips

Kugelfischforum

4

Dienstag, 13. Mai 2008, 21:42

Re

Hallo.
Mit einem funktionierenden Zusammenleben meine ich, dass sie sich nicht jagen oder anfressen. Sie leben friedlich miteinander und das es unter Tieren langsamere und schneller (oder welche mit größerem Hunger :-D) gibt, soll ja vorkommen.

Sie bekommen Frostfutter, ab und an Lebendfutter, alle paar Tage auch mal nur Flockenfutter.

Gibt es was, was direkt auf den Boden sinkt und die anderen Fische nicht so mögen? Vielleicht würde dann mehr übrig bleiben?

LG
Becken: 100x40x40, 26°C
Besatz: 1 Fiederbartwels, 5 Ohrgitter-Harnischwelse, 1 siamesiche Rüsselbarbe, 2 Zebrabärblinge, 5 Kakaduzwergbuntbarsche , 9 Rotkopfsalmler, 12 blaue Neons, 3 schneckenfressende Schnecken

5

Dienstag, 13. Mai 2008, 21:47

Hi

Versuch doch die Fische in einer Ecke abzulenken wo keine Frösche sind mit Frostfutter, dann tust du das Futter rein wo die ZKF sind,
Ansonsten ist Artenbecken immer noch das beste
Hatte mal welche im Artenbecken
Viele grüsse Steffen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Steffen1986« (13. Mai 2008, 21:48)


6

Dienstag, 13. Mai 2008, 23:04

Es gibt doch Futtertabletten,... schonmal probiert?

7

Dienstag, 13. Mai 2008, 23:16

Du könntest aber auch mal probieren das futter durch ein
plastikröhrchen zu den fröschen fallen zu lassen.

Am idealsten wäre dies natürlich wenn so ziemlich alle frösche an einem platz oder in einer ecke hocken. ;-)

mfg
benny

Rigobert

unregistriert

8

Dienstag, 13. Mai 2008, 23:48

Hallo,

gehen deine Frösche auch an Welstabletten?
Schmeiss doch einfach ne ordentliche Mange rote Mückenlarven rein!
So mach ich es immer!
Ich werfe immer so viel rein, dass sogar der lahmarschigste Frosch was kriegt!
Allerdings habe ich in diesem Becken keineFischer, die vom Boden fressen!

9

Mittwoch, 14. Mai 2008, 00:13

Hi

ich hatte früher auch mal ZKF in meinem Gesellschaftsbecken. Damals hab ich die Frösche darauf "trainiert", dass der eine sein Futter hinterm Filter der andere hinterm Heizstab bekommt.
Immer wenn´s dann Futter gab, sind die Frösche auf ihre Plätze geschwommen und haben da dann gefuttert. Die Frösche hatten da gut Platz aber die Fische nicht, deswegen konnten die da schön in Ruhe fressen.
Vielleicht funktioniert des bei dir ja auch...

lg
Alex
lg
Alex

1x 300 Liter: Gesellschaftsbecken
1x 54 Liter: Tigergarnelen, Blue Pearls, C. habrosus, PHS
1x 63 Liter: Ringelhandgarnelen
1x 63 Liter: Black Mollys, Guppies, Corydoras paleatus, Rennschnecken, blaue PHS
1x 12 Liter: R&W Bienen, blaue PHS

10

Mittwoch, 14. Mai 2008, 13:39

Hi!

Das ist ja alles schön und gut...
Doch auf Dauer sehe ich ein reines Artaquarium nur für Zwergkrallenfrösche als einzigste mögliche Dauerlösung an.

Ist natürlich schwierig das auf der Arbeit zu realisieren...- doch zum Wohle der Frösche!
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11

Mittwoch, 14. Mai 2008, 14:27

Grüß Euch,

also ich muss den beiden Usern Fips und Kay recht geben. Mir stößt sowas auch ein wenig auf.
Den Fröschen geht es nicht gut, sie werden nicht artgerecht gehalten, wenn sie zu wenig Futter erhalten.
Es steht in jedem besseren Büchlein und im Internet, dass man solche Tiere einfach besser in einem Artbecken hält.
Natürlich kann man sie auch in einem Gesellschaftsbecken mit Fischen halten, jedoch muss man sich dann aber wirklich darum kümmern, dass sie genügend Futter bekommen.

Dies kann man am besten erreichen, wenn man die Frösche lebend füttert. Erstens ist es ein viel artgerechteres Futter, als Frost und Trockenfutter.
Zweitens reagieren die Frösche auf lebend einfach besser, als auf totes.

Wenn Du ihnen das nicht bieten kannst, musst Du sie trennen oder abgeben.
Soweit darf meiner Meinung der eigene Egoismus nicht gehen.

Lieben Gruß,
Irina
FroschFreunde.info - Die Amphibien-Infoseite!


12

Mittwoch, 14. Mai 2008, 17:00

RE: Re

Hallo,

Zitat

Original von plümchen
Mit einem funktionierenden Zusammenleben meine ich, dass sie sich nicht jagen oder anfressen

Gratulation...
Alles was sich nicht direkt auffrisst lebt auch prima zusammen?
:rolleyes:

Zitat

. Sie leben friedlich miteinander und das es unter Tieren langsamere und schneller (oder welche mit größerem Hunger :-D) gibt, soll ja vorkommen.

Kann vorkommen, sollte in einem vernünftigen Aquarium aber keine negativen Auswirkungen auf einen Teil der Bewohner haben.
Hat es in deinem aber.
Lieben Gruß,
Kay

13

Mittwoch, 14. Mai 2008, 17:12

Hallo,

...ich geb den Link mal weiter an unsere Supporterin Ygra / Moni....die hat es echt drauf mit den Fröschen ;)

Aber ansatzweise kann ich Dir auch schon sagen was sie raten wird....eben...wie schon hier geschrieben zu einem Artenbecken....oder, die sicherlich wesentlich zeitaufwendigere Methode, die Zwergkrallen mit einer Pinzette einzeln zu füttern :].....eine dauerhaft *einfache* Lösung wirst Du hier in der genannten Kombination wohl sonst nicht finden :(

LG
Elke

14

Mittwoch, 14. Mai 2008, 17:32

*nickt* du sagst es Elke,
entweder eine konsequente Pinzettenfütterung, oder aber ein Artenbecken...wobei die Variante Artenbecken meines Erachtens kein "oder aber" ist, sondern die einzig vertretbare Haltungsvariante darstellt, zumindest unter den von dir geschilderten Gegebenheiten Nadine.

Eine annähernd artgerechte Haltung von Lebewesen ist nicht allein dadurch gewährleistet, dass man sie ernährt bekommt, da gehört schon eine Menge mehr zu und zunächst würde ich dir einfach mal die Frage stellen, was genau hat dich dazu bewogen, Zwergkrallenfrösche in dieses Gesellschaftsbecken einzusetzen?
Letztendlich verfolgt man mit jeder Anschaffung von Tieren eine bestimmte Intention...worin lag deine?
Wolltest du die Tiere einfach nur besitzen, oder wolltest du vielleicht doch auch etwas über sie erfahren/lernen, sie ggf in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und dich am Anblick der Tiere erfeuen können?

Gut, wenn es nur der "haben_wollen-Faktor war, dann sind sie nun also im Becken und man sucht nach Notlösungen, die eben immer auch nur genau das bleiben können und insofern zu Lasten der Tiere gehen.
Im Falle dessen aber, dass du wirklich ein Interesse an dieser Tierart hast, würde ich dich nun mal fragen, inwieweit du bisher den Eindruck hast, dass du eben diese Tiere in ihrem arttypischen Verhalten kennenlernen konntest.... hier fällt mir nebenbei grad die Frage ein, wie lange sind sie denn schon in diesem Becken?

Auch noch nebenbei bemerkt: Nein! Flockenfutter stellt kein adäquates Froschfutter dar, gleiches gilt übrigens für Welstabs oder ähnliche Fischnahrung.

LG
Ygra

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ygra« (14. Mai 2008, 17:34)


15

Mittwoch, 14. Mai 2008, 22:17

Grüß Euch,

so hart wie Ygra wollte ich es nicht sagen. Aber das waren genau die Gedanken, die mir ebenso in den Kopf kamen, als ich das Post durchgelesen hatte.

Die Frösche wurden offenbar einfach so gekauft ohne sich grundlegend darüber informiert zu haben. Ich will Dir das jetzt nicht unterstellen, aber bei Fischen oder Fröschen, die nur ein paar Euro kosten, wird da schnell mal zugegriffen, ohne wirklich darüber nachzudenken, ob und wie man die Tiere halten kann.

Natürlich kann man Zwergkrallenfrösche auch in Gesellschaftsbecken mit Fischen halten. Trotzdem wird Dir jeder erfahrene Froschhalter anraten, ein Artbecken zu machen. Ich beobachte meine Tiere sehr viel. Ich hatte sie früher auch mit Fischen zusammen. Jetzt leben sie alleine, bloß ein paar Schnecken leisten ihnen Gesellschaft und verwerten die Futterreste oder werden selber mal gefressen. Zumindest die kleinen Posthornschnecken werden gerne genascht.

Es ist leicht zu sagen, dem Tier geht es gut. Es lebt und frisst. Aber ob es artgerecht ist (was man von Terrarien/Aquarien ja sowieso nur bedingt sagen kann), ist wieder eine ganz andere Geschichte.
Nur wenn ich mir TIere nehme, dann informiere ich mich vorher über die Haltungsbedingungen, Futterarten, die benötigt werden, Krankheiten und dergleichen.

Wenn ich ihnen kein artgerechtes zu Hause bieten kann, dann darf ich nicht so egoistisch sein und sagen, ich hätte sie eben so gerne.
Das tun aber leider viele Leute nicht. Nicht so wie Ygra richtig sagte, ein Tier zu pflegen, es zu beobachten und ihm das bieten, was es benötigt, sondern einfach ein Tier kaufen (gerade wenn es nur ein paar Euro kostet) und es eben halten.

Und zu Zwergkrallenfröschen gehört eben LEBENDFUTTER!
Welstabletten, Fischfutter, Frostfutter ist eben nicht die richtige Nahrung. Die Frösche sehen das lebende Futter auch viel besser. Außerdem ist es eben nicht ok, sie nur damit zu füttern. Als Zusatz ist natürlich nichts einzuwenden.

Ich füttere meinen Zwergen, die übrigens gerade viel Nachwuchs haben folgendes Futter:

Daphnien, Artemia (& Nauplien), Tubifex, Mückenlarven (schwarz & weiß), rote nur sehr selten wegen der Ballonkrankheit, Enchyträen, Regenwürmer (ganz gutes Futter), Fruchtfliegen (Drosophilia), Microheimchen, ...

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Frösche komplett anders Verhalten, wenn sie alleine gehalten werden.
Meine hatten zwar das Futterproblem überhaupt nicht, auch nicht wirklich Angst vor den Fischen. Aber trotzdem sehe ich jetzt im Artbecken ein komplett anderes Verhalten als vorher mit den Fischen.
Und schließlich geht es ja darum, dass es den Tieren gut geht und nicht, dass wir unseren Egoismus stillen, in dem wir Tiere zusammenhalten, die nicht zusammenpassen.
Und wenn Tiere beim Futter zu kurz kommen, dann passt es nicht zusammen.

Also bitte nichts für ungut, aber ich lese nicht zuletzt durch mein Amphibienforum (aber auch in andren Foren), wie oft es vorkommt, dass Tiere nicht so gehalten werden, wie es ihnen zusteht. Weil man sich zu wenig oder falsch informiert hat, weil man das Tier halten möchte, obwohl man es eigentlich nicht halten kann.

Lieben Gruß,
Irina
FroschFreunde.info - Die Amphibien-Infoseite!


16

Mittwoch, 14. Mai 2008, 22:22

Hallo Irina,

Zitat

so hart wie Ygra wollte ich es nicht sagen

Moni ist hart aber herzlich :-D....deshalb berufe ich mich immer so gern auf sie :]

LG
Elke

17

Donnerstag, 15. Mai 2008, 17:11

Servus Elke,

mache ich ansich auch gerne. Jedoch bin ich ja noch nicht so lange hier im Forum. ;)
Ich bin auch dafür, lieber ehrlich die Meinung zu sagen - sowie Du es sagtest - "hart aber herzlich"!

Lieben Gruß,
Irina
FroschFreunde.info - Die Amphibien-Infoseite!


18

Donnerstag, 15. Mai 2008, 21:26

re

Guten Abend.
Vielen Dank für eure Antworten. Bin leider erst jetzt zum Schreiben gekommen.
Denke schon das diese Tierchen ein extra Becken verdient haben. Arbeite in ner öffentlichen Einrichtung und wir haben Sie geschenkt bekommen. Als ich letzte Woche aus dem Urlaub kam waren Sie. Ich hatte am Anfang meiner Aquariumkarriere auch zwei, die dann leider gestorben sind. Deshalb war mir auch etwas mulmig zumute, als ich sie gesehen habe. Aber jetzt sind sie da und ich möchte so viel wie möglich tun damit es ihnen gut geht. Auch wenn ein Artenbecken nicht möglich ist hoffe ich, es irgendwie hin zu bekommen. Ich weiß, das ist nicht das was ihr jetzt hören wollt. Aber ich kann sie nicht mit nach Hause nehmen und ein Becken einrichten.

Auf der Oberfläche treibt ein Stück "Holz" mit Javamoos umwickelt. Durch den Ausströmer hält es sich recht fest in einer Ecke. Und die freie Stelle zwischen Holz und Glaskante ist ein gut geschütztes Eckchen. Wenn ich da Futter rein hab, haben es die Fische nicht entdeckt - aber die Frösche. Denke es könnte was werden wenn ich sie auf diese Stelle trainiere. Wenn nicht probier ich es anders aus.

Diese Welstabletten mögen sie nicht so 100%ig. Morgen versuche ich es nochmal mit Lebendfutter.

Auch wenn ihr das hier nicht gut findet (was ich nachvollziehen kann) - vielen Dank für eure Hilfe. Glaub schon das ich damit weiter kommen.

Schönen Abend noch.
Becken: 100x40x40, 26°C
Besatz: 1 Fiederbartwels, 5 Ohrgitter-Harnischwelse, 1 siamesiche Rüsselbarbe, 2 Zebrabärblinge, 5 Kakaduzwergbuntbarsche , 9 Rotkopfsalmler, 12 blaue Neons, 3 schneckenfressende Schnecken

19

Freitag, 16. Mai 2008, 19:30

Hallo,
mal was für die Notlösung: Wenn du die Fische eine halbe Stunde vor dem Füttern mit Trockenfutter schon etwas satt machst, und dann relativ viel Frostfutter fütterst, kriegen die Kleinen fürs erste vielleicht genug ab.
Hat das Becken überhaupt einen Eigentümer, oder ist das "nur" Deko? Wenn es nur so mitläuft, kannst du vielleicht an deinem Arbeitsplatz stinmmung unter den tierlieben Kollegen machen, dass die Tiere einfach nicht für das Becken geeignet sind und es Quälerei wäre, die Tiere drinnen zu lassen.
Wenn du das lange genug machst, hast du vielleicht Erfolg, und im Forzum findet sich vielleicht einer mit einem passenden Becken.
Alles Gute, Moderlieschen
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

20

Samstag, 17. Mai 2008, 04:10

Grüß Euch,

ich denke, was wir hören wollen, darum geht es nicht.
Es geht hier weder um uns, noch was wir wollen. Es geht um Tiere, die gewisse Anforderungen haben in ihrem Leben und das wir als Halter eben bieten müssen, wenn wir sie schon zwingen, bei uns zu leben. So meine Meinung.

Wichtig ist jetzt, dass das Leben und dazu gehört das Futter genauso, für die Fröschlis sich dahingehend ändert, dass sie genügend zu fressen bekommen. Wie Ihr das bewerkstelligt, müsst Ihr eben sehen.

Dieses Becken muss ja jemanden gehören bzw. irgendwer muss ja dafür verantwortlich sein. Wer füttert, wer wechselt Wasser, wer kauft Zubehör und Futter?
Da wird es doch möglich sein, die Tiere entweder abzugeben, sie in ein separates Becken zu setzen (54l ist nicht teuer und leicht aufgestellt) oder heimzunehmen, wenn sich das Futterproblem nicht in den Griff kriegen lässt.

Zwergkrallenfrösche nehmen in der Regel ihre Nahrung eher vom Boden auf. Die Idee mit dem Eck ist also nicht wirklich brauchbar. Vorallem welches lebende Futter bleibt in einer Ecke an der Oberfläche. Wenn die Tiere so gefüttert werden, ist klar, dass sie zu wenig kriegen.
Der Besatz, der in Deiner Signatur steht, ist das der, der im Becken schwimmt?
Schau, dass Du die Fische vorher gut fütterst, dann das Lebendfutter wie z.B. Tubifex, Daphnien, Artemia, Mückenlarven (rote nur sehr selten) und vorher gut spülen, den Fröschen zukommen lässt. Am besten geht das mit Pinzette.

Ich wünsch Dir viel Glück mit den Tieren.
Lieben Gruß,
Irina
FroschFreunde.info - Die Amphibien-Infoseite!


21

Samstag, 17. Mai 2008, 15:31

Hallo,
warum 54 l? Ein dreissiger reicht locker, um den Tieren ein anständiges Leben zu ermöglichen!
Alles Gute!
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

22

Sonntag, 18. Mai 2008, 18:07

re

Tagchen.
@Moderlieschen:Seit wann das Becken existiert weiß ich nicht. Es steht in einer Pflegeinrichtung und wurde für die Bewohner angeschafft. Sie füttern auch und die Pflege des Beckens übernimmt der Hausmeister, der wohlgemerkt selbst AQ's besitzt. So viele AQ-Fans gibts bei uns leider nicht. :(
Die Signatur ist meine eigene. In diesem Becken sind nur Platys und Salmler, ach ja, der eine Antennenwels nicht zu vergessen.

Jetzt habe ich mal eine ganz dumme Frage. Einerseits lese ich hier immer wieder, wie wichtig Lebendfutter ist (ist ja auch einleuchtend) - aber andererseits wird geschrieben, dass die Froschis ihr Futter hauptsächlich vom Boden aufnehmen. Lebendfutter ist recht selten nur am Boden, oder? Korregiert mich bitte wenn ich das falsch verstanden habe. Manche Sachen hier sind recht wiedersprüchlich! (Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen.)

Und das mit der Ecke im Becken funktioniert top. Die kleinen kommen sofort wenn es Futter gibt da hin. Manches Futter mögen sie halt meht, manches weniger. Und wenn die Fische es nicht gleich mitbekommen fressen sie auch.

Ich schau die Woche noch mal wie es so läuft und probiere die Pinzettenfütterung mal aus. Und dann wird entschieden.

Vielen Dank und schönen Sonntag noch.
Becken: 100x40x40, 26°C
Besatz: 1 Fiederbartwels, 5 Ohrgitter-Harnischwelse, 1 siamesiche Rüsselbarbe, 2 Zebrabärblinge, 5 Kakaduzwergbuntbarsche , 9 Rotkopfsalmler, 12 blaue Neons, 3 schneckenfressende Schnecken

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Sonntag, 18. Mai 2008, 18:18

Lebendfutter ist sicher die hochwertigere Futteralternative, da es zum einen absolut "frisch" ist, zum anderen den Tieren auch noch ein artgerechtes Verhalten, nämlich ihren Jagdtrieb zu erhalten hilft.

Trotzdem ist es problemlos möglich die Frösche mit abwechslungsreichem Frostfutter, oder aber einer Mischernährung aus Lebend- und Frostfutter zu ernähren...auch hier ist abwechslungsreich das elementare Stichwort.
Was aber eben gar nicht geht ist eine Ernährung mit Trockenfischfuttersorten, egal welcher Art, somit fallen Flockenfutter, Futtertabs und Futtergranulate aus dem Speiseplan heraus.
Was ebenfalls gar nicht geht, ist eine pflanzliche oder teil-pflanzliche Ernährung, der Organismus der Zwergkrallenfrösche ist auf die Verwertung solcher Nahrungsstoffe einfach nicht ausgerichtet.

Kann man diese für Zwergkrallenfrösche notwendige Ernährung nicht gewährleisten, so ist es meiner Meinung nach nicht vertretbar diese Tiere zu halten.
Hier muss das Bedürfnis der Tiere deutlich höher als die Bequemlichkeit des Halters angesiedelt werden.

LG
Ygra

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen

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Sonntag, 18. Mai 2008, 23:35

Grüß Euch,

gleich vorweg - Ygra Du hast natürlich recht, dass es nichts macht, die Tiere zwischendurch mit Frostfutter (fleischlich) zu füttern. Mache ich auch immer wieder, wenn ich kein gscheites Futter bekomme! Aber sehr selten. Normal bekommen sie gut gewässertes und gespültes Lebendfutter!
Es ging mir wie Du richtig sagtest ganz allein um die Tatsache - Welstabletten, Fischfutter und consorten. Auch wenn die Frösche in Not heraus auch auf Fischfutter zurückgreifen ist es sicher nicht die Kost, die sie verdient haben und die für sie artgerecht ist.


Zitat


Kann man diese für Zwergkrallenfrösche notwendige Ernährung nicht gewährleisten, so ist es meiner Meinung nach nicht vertretbar diese Tiere zu halten.
Hier muss das Bedürfnis der Tiere deutlich höher als die Bequemlichkeit des Halters angesiedelt werden.


Danke - genau meine Rede!

@ Plümchen:

Zu Deiner Frage mit dem von Dir geglaubten Widerspruch von Lebendfutter und Bodenaufnahme.
Also ich sehe darin überhaupt keinen Widerspruch. Vieles von Lebendtieren hält sich z.B. am Boden auf, wenn man es ins Becken gibt, bzw. in Bodennähe.
Ich habe eben die Erfahrungen gemacht, dass die Tiere am liebsten in Bodennähe fressen.

Mit Pinzettenfütterung ist aber weniger gemeint, dass Du die Frösche direkt damit fütterst, aber vielleicht tun sie das auch nach einiger Gewöhnung, sondern, dass Du ihnen das Futter in ihre Nähe tust, dass sie es gleich mitbekommen.

@ Moderlischen:

Warum 54l? Weil das eine Beckengröße ist, in der man ein wenig Gestaltungmöglichkeiten hat und die Frösche doch sehr aktiv sind.
Meine nützen das komplette Becken und wenn ich sehe, wie sie in Paarungszeiten miteinander agieren, dann bin ich froh, dass sie dieses Becken haben.
Bald bekommen sie sogar ein 120l
Natürlich kann! ich Tiere auch auf kleinem Raum halten, aber ein 54l ist wirklich wohl kein Platzproblem und die Tiere haben ein wenig Möglichkeit sich zu bewegen!
Darum :-) Außerdem kommt es ja auch die Menge der Tiere an und oft, welche Geschlechter man hat und wie die miteinander umgehen. Die Zwerge können in Paarungszeiten ganz schön ruppig werden.

Lieben Gruß,
Irina
FroschFreunde.info - Die Amphibien-Infoseite!


25

Montag, 19. Mai 2008, 02:05

Hallo,
@irina: die 54 l sind für die normale Liebhaberfroschhaltung sicher super, und ich stimme dir zu: so groß wie geht. Meine Süßen haben auch ein 54 l Becken bekommen, jetzt, wo die Babies langsam größer werden. :-D
Aber hier geht es um drei Frösche in einer Einrichtung, die ein anständiges Leben haben sollen. Und da ist eben oft kein Geld oder Platz oder schlicht einfach das Unverständnis der Leitung oder der Betreiber zu beachten. Wenn ich also von dreissig Litern rede, Irina, dann geht es nur darum, diesen drei Tieren zu helfen, nicht um die generelle Froschhaltung an sich.
Zum Futter: ja, im Normalfall fressen sie in Bodennähe. Aber meine holen sich auch Mückenlarven von der oberfläche, und lebendfutter verfolgen sie durchs ganze Becken. Wichtig ist doch: Hauptsache sie fressen genug, von wo, ist doch ehrlich gesagt wurst, oder?
Alles Liebe, das Moderlieschen
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »moderlieschen« (19. Mai 2008, 02:28)


26

Dienstag, 20. Mai 2008, 20:34

re

Guten Abend.
Habe eure Tipps ausprobiert. Es gibt doch diese Mulm-Glocken. Die haben nen ordenlich langen Schlauch. Erst haben die Fischis was bekommen und dann hab ich durch den Schlauch genau den Fröschen vors Maul was zugeschoben. Waren Artemia. Ich fand sie haben es recht gut angenommen.

Sie haben kleine Kugelbäuchlein. Grins. Auch so find ich schon das sie recht aktiv sind und ihre Umgebung erkunden. Glaub wenn das so weiter geht verlier ich ehr meinen Job als das was mit den Froschis ist. Hab heut mehr Zeit vor dem AQ verbracht als wo anders.

Mal ne doofe Frage. Wie verhalten sich Frösche die sich nicht wohl fühlen?! Wie sieht der Bauch satter Frösche aus? Bedeutet ein kleines Kugelbäuchlein automatisch satt? Oder fressen die kleinen sich echt richtig rund?
Schimpft mich jetzt bitte nicht wegen den Frage. Das sind einfach so Dinge, die man nirgendwo richtig erfährt, halt nur von Haltern.

LG
Becken: 100x40x40, 26°C
Besatz: 1 Fiederbartwels, 5 Ohrgitter-Harnischwelse, 1 siamesiche Rüsselbarbe, 2 Zebrabärblinge, 5 Kakaduzwergbuntbarsche , 9 Rotkopfsalmler, 12 blaue Neons, 3 schneckenfressende Schnecken

27

Mittwoch, 28. Mai 2008, 07:50

Hallo,
nö, ich schimpf dich nicht!Die kleinen fressen sich schon deutlich runder, als sie sonst sind. Wenn sie in den letzten Tagen eher wenig bis nichts gefressen haben, dann fütter nicht gleich am Anfang zu viel, damit sie nicht noch nen Darmverschluss kriegen. Wenn sie einen kleinen Bauch bekommen, reicht das.
Das mit der Mulmglocke ist eine super Idee. ausserdem, wenn du das regelmässig machst, ist es auch nicht so schlimm, wenn sie einen Tag mal weniger bekommen.
Alles Liebe, das Moderlieschen!
Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

28

Sonntag, 29. Juni 2008, 08:48

RE: ZKF bekommen zu wenig Futter

Also,ich fütter meine Zwergkrallis,mit roten Mückenlarven(gefrostet).Und wichtig ist,das die Larven gezüchtet wurden!Da in dem Darm,der Larven sonst Giftstoffe entahlten sein können,die den ZKF erkranken lassen.Lebende Larven,vor der Verfütterung 1-2 Tage, in einen separaten Wasserbehältnis halten.So ist garantiert, das die Larven,den Darm entleeren(und die im Darm enthalten toxischen Stoffe).Am besten ist die Verfütterung von lebenden Larven,da die ZKF extrem schlecht sehen können und Ihre Beute, durch Bewegungen ausmachen und fressen.Die Frösche haben keine Zunge ( sind also Pipidae),deshalb ist es nicht schlimm,wenn der Frosch seine Nahrung öfter einsaugt und dann nochmals auswirft.Frösche fressen nur dann Futtertabletten oder Fischfutter,wenn Sie gehungert haben.Da die ZKF,durch Ihren sehr ausgeprägten Geruchssinn,die Aminos und Porteine der Fischnahrung wahrnehmen können.Man kann die ZKF, aber auch an Fischfutter gewöhnen.Nur dann bitte gezielt füttern,so das die Krallis auch was abbekommen.Ich nehme,meine ZKF in ein separaten Behälter und führe über eienen dünnen Schlauch,die roten Mückenlarven zu,da diese gefroren waren,mache ich mit dem Schlauch im Wasser Bewegungen,so das die Larven für den Frosch lebendig wirken.Meisten dauert es nur Sekunden,bis die ZKF dann fressen.Nicht überfüttern,ich fütter nur jeden 2 Tag.Pro Frsoch 3-4 Larven.Natürlich, kann man die Krallis auch gezielt im Aquarium füttern.Sollte der Frosch,aber noch zu scheu sein,würde ich alternieren und die Frösche halt doch separiert füttern. Achtung ZKF sind Kanibalen und fressen sich untereinander an,wenn es an Futter mangelt!Achtung es ist gut wenn,man die Nahrung nicht nur auf rote Mückenlarven aufbaut,da diese im Verdacht stehen,bei den ZKF, die Ballonkrankheit aus zu lösen.

29

Sonntag, 29. Juni 2008, 14:57

RE: ZKF bekommen zu wenig Futter

Hallo,
zwei bis drei Anmerkungen fallen mir da zu deinem Post spontan ein, denn so mag ich einige deiner Aussagen zur Haltung von Zwergkrallenfröschen einfach nicht stehen lassen. Zu groß ist hier das Risiko dass sich zukünftige Halter von Zwergkrallenfröschen auf der Suche nach Infos fehl-informieren.
Wie lange hältst du deine Zwergkrallenfrösche eigentlich schon in welchem Haltungsbecken?


Zitat

Original von bullfrog_nj78
Also,ich fütter meine Zwergkrallis,mit roten Mückenlarven(gefrostet).Und wichtig ist,das die Larven gezüchtet wurden!

Wichtiger als das “ob“ ist die Frage, wie sie gezüchtet wurden, denn da gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. So oder so sollten Rote Mülas keinesfall oft verfüttert werden. Anzustreben ist eine abwechslungsreiche Ernährung aus Frost- und Lebendfutter bestehend und dafür bieten sich ja auch vielfältige Möglichkeiten, so dass niemand die Ernährung seiner Frösche auf Mückenlarven (oder gar nur Rote Mückenlarven) reduzieren muss oder sollte.


Zitat

Am besten ist die Verfütterung von lebenden Larven,da die ZKF extrem schlecht sehen können und Ihre Beute, durch Bewegungen ausmachen und fressen.

Ein Ammenmärchen, denn sooo schlecht sehen die Zwergkrallenfrösche gar nicht und sie kommen mit Frostfutter hervorragend klar. Mag sein, dass Tiere die zunächst nur Lebendfutter gewohnt sind, zunächst schrittweise an Frostfutter gewöhnt werden müssen, aber dies geht recht schnell und ist in Folge gänzlich unproblematisch. Lebendfutter sollte man trotzdem immer wieder mal anbieten, alleine schon damit die Frösche ihr natürliches Jagdverhalten nicht verlernen.

.

Zitat

Man kann die ZKF, aber auch an Fischfutter gewöhnen.Nur dann bitte gezielt füttern,so das die Krallis auch was abbekommen.I

Können ist hier aber gar nicht der relevante Faktor, Man darf sie einfach nicht daran gewöhnen, denn Fischfutter als regelmäßige Nahrung bedeutet schlicht eine falsche Ernährung für die Tiere und sollte insofern NIE empfohlen werden!

Zitat

ch nehme,meine ZKF in ein separaten Behälter und führe über eienen dünnen Schlauch,die roten Mückenlarven zu,da diese gefroren waren,mache ich mit dem Schlauch im Wasser Bewegungen,so das die Larven für den Frosch lebendig wirken.Meisten dauert es nur Sekunden,bis die ZKF dann fressen.Nicht überfüttern

Unnötiger Stress für die Tiere, wenn sie für jede Fütterung erst aus dem Haltungsbecken herausgefangen und seperat gesetzt werden. Auch benötigen die Tiere keine Simulation von beweglichem Futter, sie sind recht schnell problemlos an abwechslungsreiches Frostfutter zu gewöhnen und es ist ihnen dann ziemlich egal, ob da was zappelt oder nicht, es muss schlicht nur fressbar sein!

Zitat

ich fütter nur jeden 2 Tag.Pro Frsoch 3-4 Larven.Natürlich, kann man die Krallis auch gezielt im Aquarium füttern.Sollte der Frosch,aber noch zu scheu sein,würde ich alternieren und die Frösche halt doch separiert füttern. Achtung ZKF sind Kanibalen und fressen sich untereinander an,wenn es an Futter mangelt!


Nun, wenn es bei deinen Fröschen zum ewähnten Kanibalismus gekommen ist - und ich nehme doch an, dass du uns hier deine eigenen Erfahrungen schilderst- dann lediglich deswegen, weil deine Frösche definitv mangel- und unterernährt werden. Weder reicht die von dir benannte Menge für adulte Tiere, noch wie du eingangs erwähntest, eine einseitige Ernährung mit gefrosteten Roten Mückenlarven, oder einer von dir erwähnten Gewöhnung an ungeeignetes Futter (Fischfutter).
Ansonsten sind Zwergkrallenfrösche tatsächlich nicht kanibalistisch veranlagt - ich will gar nicht darüber nachdenken, wie ausgehungert die Tiere sein müssen um auf die Idee zu kommen ihre Artgenossen anzufressen (kaulquappen selbstredend ausgenommen, aber die gehören eh nicht ins Haltungsbecken von Adulstis oder Semiadultis.

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Achtung es ist gut wenn,man die Nahrung nicht nur auf rote Mückenlarven aufbaut,da diese im Verdacht stehen,bei den ZKF, die Ballonkrankheit aus zu lösen.

Besser treffen würde es die Aufforderung treffen, dass Rote Mülas nur einen sehr geringen Bestandteil in der Nahrung von Zwergkrallenfröschen ausmachen sollten. Eine ausgewogene Ernährung umfasst verschiedenste Frostfuttersorten (Artemia, weiße und schwarze Mückenklarven, Daphnien, Cyclops bei Jungfröschen) und verschieden Arten Lebendfutter ( Artemia, Mülas (keine ROTEN!) Daphnia, Regenwürmer, evt flugunfähige Fliegen, Jungfische) Zusätzlich kann ab und an gegartes, ungewürztes Hühnerfleisch angeboten werden.

LG
Ygra

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen

30

Sonntag, 29. Juni 2008, 15:13

Hallo!
Entschuldige Bullfrog,
aber was du da schreibst, ist doch sehr missverständlich.
1. Ja, Zwergkrallen reagieren auf Bewegung, es sind Frösche. Aber es ist kein Problem, ihnen totes Futter (Frostfutter, kein gefriergetrocknetes)zu reichen.
2. Dagegen ist es ein Problem, sie mit Flockenfutter zu füttern. Es reicht als Hauptfutter nicht aus, und es ist allerhöchstens eine (schlechte)Ersatznahrung, unabhängig davon, das manche Tiere es durchaus zu mögen scheinen.
3. Man kann täglich oder alle zwei Tage füttern, das hängt vom Gesamtzustand, Alter, und natürlich auch davon ab, wann und wie reichlich die letzte Mahlzeit war.
Geschwächten und kranken Tieren sowie halbverhungerten Kleinen aus der Zoohandlung würde ich mehrmals täglich kleine Portionen anbieten.
4. Bei der Fütterung alle zwei Tage nur drei bis vier Rote Mülas? Was verfütterst du, Jumbos?
Denn wenn du kleine fütterst, wundert es mich nicht, wenn deine Frösche sich gegenseitig vor Hunger beissen und sogar kannibalisch werden. So ein Verhalten habe ich bisher nur bei Babys direkt aus dem Zoohandel erlebt, die extrem wenig zu fressen bekommen haben.
Meine Weibchen fressen deutlich mehr als nur drei oder vier Mülas, und selbst meine Jungfrösche(Schlupf anfang Februar, also semiadult) würden davon wohl nur bis zum nächsten Tag halbwegs gesättigt.
Meine Tiere sind untereinander auch absolut friedlich, schnappen bei der Fütterung im Eifer des Gefechts vielleicht mal probeweise einander ins Beinchen(könnte ja eine Mückenlarve sein), aber das wars.
5. "Ausschliesslich"sollte man garnichts füttern, egal ob potentielle Giftstoffe drin sind oder nicht. Lebende Rote Mülas sind oft schuld an der Ballonkrankheit, das stimmt. Tote, kann man durchaus einmal füttern, ich verfüttere sie vielleicht alle zwei Wochen einmal, und habe damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Lebendfutter sollte man grundsätzlich spülen, und es schadet auch nicht, etwas Kalkpulver( Korvimin ZT, Sepia schulpe oder Zerriebene Eierschale) unter die Mahlzeit zu mischen, um den Calcium Phosphorgehalt des Futters zugunsten des Calciums zu verschieben.
Auch dies hilft, die Ballonkrankheit zu vermeiden.
6. Sobald man anfangen muss, irgendwen bei der Fütterung zu separieren, ist schon irgendwas grundsätzlich nicht ok. Ich verstehe das bei Notfällen, aber wenn man über seine Tiere und die Anzahl der Aquarien bestimmen kann, sollte man schnellstens versuchen, was zu ändern.

Alles Liebe!

Viele Grüsse, das Moderlieschen :O :)
15 Becken mit unterschiedlichem Besatz, v.a. Zwergfischchen, Amphibien, Labyrinther

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