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Jetpower

unregistriert

1

Mittwoch, 6. September 2006, 23:27

Jetpower`s Werkstatt

Prototypen

Einzel-/Sonderanfertigungen und Kleinstserienproduktion

im Hause Jetpower



Sicherlich hat sich schon der ein oder andere gefragt ob wirklich so vieles ein echter Eigenbau ist und nicht doch irgendwo fertig gekauft wird.
Andere wollten schon immer sehen wo genau und wie meine Erfindungen und Produkte entstehen.

Im Folgenden möchte ich einen kleinen Einblick in meine winzige Werkstatt geben und am Beispiel der Entstehung von 11500HL Vollentsalzern zeigen wie die einzelnen Bauteile entstehen.


Am Anfang der Ausführung aller Bauvorhaben stehen natürlich die benötigten Maschinen und Werkzeuge.
Das Herzstück der spanenden Bearbeitung von Werkstücken bildet meine Dreh- und Fräskombination.



Die Maschine besteht aus einer Getriebedrehbank mit 125mm Spitzenhöhe und 750mm Spitzenweite, sowie einer kräftigen Fräse. Angetrieben wird das Ganze von zwei Motoren mit je 1,5kW und bei rund 300kg Maschinenmasse lassen sich auch härtere Materialien problemlos bearbeiten, ohne dass die Maschine groß ins Schwingen kommt.

Damit ich auch effizient und werkzeugschohnend Metalle bearbeiten kann wurde die Maschine kurzerhand um eine simple Flüssigkeitsschmierung/Kühlung erweitert. Dies ist besonders nützlich bei der Bearbeitung von Aluminium mit hohen Schnittgeschwindigkeiten und speziell für Stähle notwendig.
In naher Zukunft wird sich die Maschine damit bei der Bearbeitung von Titan beweisen müssen.

Hier sieht man die nachgerüstete Kühlung und einen fertig bearbeiteten Motorflansch aus Aluminium:



Nun aber zu den interessanteren Dingen:

Auf dem ersten Bild sind bereits die fertig abgelängten und nachbearbeiteten Plexiglasrohre der Ionentauscher zu sehen.

Hier wird gerade ein oberer Abschlussdeckel gefräst. Um die runden Deckel mit nur zwei Einspannungen komplett herzustellen wird ein Teilapparat verwendet. Dieser erlaubt eine 360° Drehung des Werkstücks, womit sowohl die Aussenkonturen als auch die Bohrungen ohne Umspannen hergestellt werden können.




Hier sind noch einmal die Rohre und jetzt auch ein paar fertige Deckel zusehen:


Als nächstes werden die Anschlussstücke aus Vollstäben gedreht:


Hier sieht man die fertigen Anschlüsse...



Doch was ist das?


Ja, auch die Harzsiebe werden einzeln hergestellt! Ich verwende nicht gerne nur fertige Bauteile bei denen man mit unvermeidbaren Nachteilen planen muss. Ich baue lieber speziell für meine Konstruktionen ausgelegte Bauteile.



Hier sind wir nun am Ende unserer Führung durch Domi´s kleine Werkstatt. Wer zu Spionagezwecken doch Fotos gemacht hat, bitte seine Kamera am Ausgang abgeben.

2

Donnerstag, 7. September 2006, 17:30

Hallo,
eine schöne Werkstatt hast du da! Bin ja selbst Metaller, weis daher was das Zeug kostet.

Äh, ja... was muss ich da sehen!!! Der Messschieber liegt in den Spänen unter der Drehbank... tz tz tz... Da gäbs ja mecker vom Meister!!! :-D

Jetpower

unregistriert

3

Donnerstag, 7. September 2006, 17:54

Hi,


Joa :O ... da hab ich doch tatsächlich net aufgeräumt *g* ... Hab da schonmal so nen Spruch gehört als ich bei nem Metaller mein Studienpraktikum gemacht habe.

" Oh oh oh, Werkzeug und Messzeug gibt Mistzeug!"


Gruß
Domi

4

Freitag, 8. September 2006, 16:14

Hallo,
nur so rein Interessehlber: Wo beziehst du das Material? Wenn ich über die Firma zum Bleistift Acrylrohre bestellen möchte, muss ich Standartmaß 6m kaufen. Wenn ich mir einen Ionentauscher baue, brauch ich davon max. einen Meter. Nicht dass ich dir Kunkurrenz machen will, ich bastel hier eher mit Edelstahl und co, wirklich nur rein aus Interesse.

Jetpower

unregistriert

5

Freitag, 8. September 2006, 16:24

Hallo,

Ich hab da das gleiche Problem .... mit meinen Materialien. Metalle bekomme ich hier in der gegend recht günstig auch in kleinen Zuschnittmengen.

Kunststoffe muss ich auch ganze Längen abnehmen.

Das Acrylglas XT Rohr gibt es glücklicherweise von Röhm auch in 2m Lieferlänge...

Grüße
Domi

6

Freitag, 8. September 2006, 23:00

Hallo Domi, mal was anderes:
  • Die Harzsiebe sind doch ziehmlich klein, kommen die nur vor den Anschlussstuzen?
  • Wie verbindest du nachher die Säulenteile? (Also Säule und Deckel/Boden) Kleben? Verschrauben?
Gruß

Jetpower

unregistriert

7

Samstag, 9. September 2006, 09:37

Hallo,


Die Harzsiebe sind ausreichend groß dimensoniert (nicht nur den Rohrquerschnitt ;) .)aber auch nicht zu groß wie bei so manchen anderen Tauschern, um den maximalen Durchfluss zu begrenzen ...

Die Deckel werden bzw. wurden mittlerweile verklebt.


Grüße
Domi

8

Samstag, 9. September 2006, 15:36

Hallo zusammen,

das ist Domi wie ich ihn kenne ;-)
MAch einfach weiter so Digga !


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