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1

Donnerstag, 31. Juli 2008, 10:43

"Besonderer" Wels für 112 Liter gesucht

Hallo zusammen,

welche ist den die größte und/oder faszinierendste Wels-Art, die man mit ruhigem Gewissen einzeln oder paarweise in einem 80-cm-Becken halten kann?

Ich denke da an etwas Auffallendes als richtigen Hingucker im Becken, farblich oder optisch beeindruckend.

Kiesboden, Wurzelaufbauten, Steinhöhlen, dichter Bewuchs sind gegeben; Wasser ist weich, etwa 25 Grad.

Bevor nun jemand wegen dem Fischbesatz in meiner Signatur stöhnt: die Antennenwelse sollen dafür raus, weil sie zu viel Nachwuchs produzieren; ich hätte einen Abnehmer dafür. Außerdem sind sie den Pitbull-Plecos farblich zu ähnlich.

Irgendwelche Tipps und Empfehlungen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gast« (31. Juli 2008, 10:44)


2

Donnerstag, 31. Juli 2008, 13:26

hallo niewisch...

es ist immer etwas schwer zu sagen, was besonders is... jeder empfindet das ein wenig anders... aber schau doch mal auf www.l-welse.com vorbei... vllt is ja was schönes für dich dabei...*g*

bis denne

torsten

3

Donnerstag, 31. Juli 2008, 13:33

Hallo,
auf http://www.welse.net findeste sicher noch ein paar Anregungen!
Lieben Gruß,
Kay

4

Freitag, 1. August 2008, 07:17

Moin,
die Verzeichnisse sind mir bekannt, und ich habe darin auch schon mal gestöbert. Aber das ist viel zu viel Information auf einmal - der Großteil der Welse käme für mich ja aufgrund der Beckengröße nie in Frage. Doch um das herauszufinden, müsste ich mir jedes einzelne Datenblatt anschauen...

Daher habe ich hier gezielt nach einem Fisch für meine 112 Liter gefragt und aufgrund dieser Einschränkung auf den einen oder anderen Tipp von anderen Aquariern gehofft.

5

Freitag, 1. August 2008, 07:32

L-Welse

Hallo


Was du bedenkenlos in so einem Becken halten kannst sind l 38 und l 174 wobei letztere schwerer zu bekommen sind.


gruß georg

6

Freitag, 1. August 2008, 08:40

RE: "Besonderer" Wels für 112 Liter gesucht

Hi

Zitat

Original von niewisch
Ich denke da an etwas Auffallendes als richtigen Hingucker im Becken, farblich oder optisch beeindruckend.


o.k.

zuerst:

Zitat

3 Trauermantelsalmler - 2 Braune Antennenwelse (m/w/+Nachwuchs)

rausnehmen


dann 30 bis 40 Corydoras hastatus rein.

mind.30 ! So'n Schwarm wie das hast Du noch nicht gesehen....und das von einem Wels !

Unten sind ja die pitbulls.
Beste Grüße
Jörn

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »joern« (1. August 2008, 08:41)


7

Freitag, 1. August 2008, 18:35

RE: "Besonderer" Wels für 112 Liter gesucht

Hey,

was hälst von dem:

http://www.zierfischverzeichnis.de/klass…rridae/L046.htm

Wenn ich in meinem 80er noch Platz hätte würd ich mir einen holen.
Find die Zeichnung einfach klasse.
Viele Grüße Susi

tetraodon

unregistriert

8

Samstag, 2. August 2008, 14:20

hallo,
kann der schwarzen lilie nur zustimmen der l46 ist schön aber auch sündhaft teuer.

ich finde persönlich L270 schön und kann diese welse empfehlen weil ich sie selber seit längerer zeit prlege und sie sind am anfang zwar etwas scheu aber zeigen sich dann sehr oft.

LG

9

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 13:51

Ich habe zwei sehr schöne Tiere bei Privat-Züchtern aus der nahen Umgebung entdeckt:

L 134, Peckoltia sp., "Tapajos Zebrawels". Laut Web-Profilen irgendwas zwischen 8 und 12 cm groß, Beckengröße ab 80 cm. Gilt als recht mutiger, friedlicher Wels, kostet aber auch stolze 25 Euro. Seeehr schönes Tier.
Vgl. http://www.l-welse.com/reviewpost/showpr…uct/146/cat/all

L 270, "Schokoladen Zebrawels", etwa 10 bis 12 cm, ebenfalls eine ruhige, verträgliche Art. Preis hier: 14 Euro.
Vgl. http://www.l-welse.com/reviewpost/showpr…uct/285/cat/all

Wunderschöne Welse, aber recht teuer. Was haltet ihr von den Tieren und von den Preisen? Welche Art ist für's Gesellschaftsbecken eher geeignet? In welcher Stückzahl / welchem Geschlechterverhältnis wäre es optimal? Eigentlich suche ich ja nur einen neuen Glanzpunkt für's Becken, keinen ganzen Schwarm.

Außerdem habe ich gerade erst meine Braunen Antennenwelse rausgeschmissen (bis auf's Weibchen), weil ich die Nachwuchsflut nicht in den Griff bekommen habe - dieses Problem möchte ich mir nicht wieder ins Becken holen.

10

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 14:10

Hallo

zu deinem ganzen Besatz dazu ist keiner so optimal, zumal es vor allem an der Temperatur hapert L-Welse bevorzugen höhere Temperaturen, wo du dann mit deinem anderen Besatz ein Problem bekommst.
L134 so um die 28-29 ° der L270 sollte auch wenigstens 26 ° haben.
Wir pflegen beide Arten , und es stimmt..es sind wunderschöne Welse
Liebe Grüße
Martina

momentan 43 Becken 720l-24l
Fische: Skalare, einige Salmler,Keifleckenbärblinge, viel verschiedene Corydoras und L-Welse
Pflanzen: viele

Habe immer TDS zum abgeben

11

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 15:09

Oh, jemand vom Fach - sehr gut.

Meinst du bezüglich des Besatzes nur die Temperatur oder auch das Sozialverhalten untereinander? Okay, über die Temperatur habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Mein Becken läuft bei 25 Grad - das ist für die Trauermäntel oberste Grenze, für den Antennenwels untere Grenze; bei allen anderen Fischen trifft es genau die Mitte. Natürlich sollten weitere Arten auch dazu passen, und der Tapajos-Zebra ist da offensichtlich empfindlicher. Zum Schokoladen-Zebra finde ich im Web aber auch Profile, die von 24 Grad aufwerts sprechen.

Was ich von euren Erfahrungen her noch mehr interessiert: wie aktiv sind denn die beiden genannten Arten tagsüber? Wie scheu bzw. mutig sind diese Fische? Und wie stark ist der Fortpflanzungstrieb?

Vom gleichen Händler werden auch der L2, Tigerharnischwels (Panaqolus sp.), 12 Euro, sowie L204, "Galaxie Peru Panaque" (20 Euro). Diese beiden Arten sind beide aber nicht so schmuckvoll.

12

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 15:43

Hallo,

Hypancistren mögen es generell eher warm, 24°C zur Dauerhaltung ist zu kalt. Sie vertragen es durchaus eine zeitlang, aber auf die Dauer passt es nicht. Meine leben ohne Heizung bei etwa 24-32°C.

L134 in einem 80er Becken würde ich nciht machen, dafür sind sie zu ruppig, wobei es hier auch andere Erfahrungen gibt.

L204 würde ich generell ausschliessen, die bringen sich gegenseitig um. Sind aber zum Teil arge Pflanzenschredderer.

L2 würde eher gehen, geht aber im Zweifel auch an Pflanzen.

Wie wäre es mit einer hübschen Ancistrus-Art?

Viele Grüsse
Sandra
Aquarien: mehrere von 12 bis 456 Liter
mit Welsen (Hypancistrus, Peckoltia, Sturisoma, Panaqolus,...), Zwergbuntbarschen, Lebendgebährenden (Wildformen), Boraras und Wirbellosen und viele Pflanzen

13

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:28

Ich bin keine Wels-Expertin und auch gerade auf der Suche nach was "Besonderem" :rolleyes: für nen Bekannten, der ins Hobby einsteigen möchte. Dabei bin ich auf L46, L104 und LDA25 gestoßen, wobei ich mich zuallererst an der Endgröße der Tiere orientiert hab.

Vielleicht hilft das wem oder ein erfahrener Welspfleger kann mir sagen, dass das ne total blöde Idee ist (und weshalb). :-D

14

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:48

also für jemand der einsteigen will ist ein L46 nicht so das richtige, da der schon etwas anspruchsvoller ist meines wissens nach und vor allem sehr sehr teuer (ca 70 bis 190€)

zu L104 kann ich nichts sagen

zu LDA25 kann ich sagen das sie meiner meinung nach relativ leicht zu halten sind, jedenfalls hatte ich keine probleme, sehr schönes tier, allerdings auch in größerer gruppe zu halten von daher weiss ich nicht ob das das ist was du willst.

ich würde dir nen ancistrus empfehlen, für mich sind das auch schon besondere tiere, mit sehr schönen färbungen und mustern, besonders das männchen find ich sehr beeindruckend. relativ leicht zu halten und auch nicht so teuer

das sind so meine erfahrungen
240L: 12 corydoras aenus, 2 Skalare, 3 LDA 25, 9 Roter von Riu, 7 Keilfleckbärblinge, 5 Brachtschmerlen

60L: 1 Dornauge, 2 Ancistrus

15

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:49

Zu meinen vorherigen Vorschlägen: ich lasse die Experimente mit den genannten L-Welse sein. Ich will weder Zank im Becken, noch meine Pflanzen opfern. Es hätte halt nur so gut gepasst, weil diese Exemplare selten beim Händler zu finden sind und ich diesen Privat-Züchter nur 10 km entfernt entdeckte.

Zitat

Original von Atahualpa
Wie wäre es mit einer hübschen Ancistrus-Art?


Ich habe doch erst heute meinen Antennenwels-Zuchthengst aus dem Becken genommen und wollte ihn ggf. gegen etwas anderes, Auffälligeres austauschen. Irgendeine Art, die sich vom schwarzen Kies abhebt, nicht nur nachts aktiv ist und sich nicht pausenlos vermehrt.

Welche "hübsche" Ancistrus-Art fällt dir denn dazu ein?

Ggf. käme der Ancistrus spec. L 144 in Frage (mit dunklen Augen, nicht die Albino-Variante). Aber unser Händler vor Ort will dafür 15 Euro haben - das ist für einen Antennenwels doch recht viel, oder nicht? Außerdem müsste es zwingend ein Weibchen sein, damit es keine gemeinsamen Nachfahren mit meinem bisherigen Antennenwels gibt. Oder?

Zitat

Original von Atahualpa
Hypancistren mögen es generell eher warm, 24°C zur Dauerhaltung ist zu kalt. Sie vertragen es durchaus eine zeitlang, aber auf die Dauer passt es nicht. Meine leben ohne Heizung bei etwa 24-32°C.


Mir wird gerade klar, dass das offenbar auch für Ancistrus gilt. Das heute ausgezogene Männchen hatte nur einen einzigen Lieblingsplatz: es klemmte sich immer direkt hinter den Heizstab - obwohl es dank Wurzeln und Steinhöhlen viel bessere Verstecke gibt. Scheinbar hätte er es auch gern wärmer gehabt. Man lernt nie aus...

16

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:56

Zitat

Ggf. käme der Ancistrus spec. L 144 in Frage (mit dunklen Augen, nicht die Albino-Variante). Aber unser Händler vor Ort will dafür 15 Euro haben - das ist für einen Antennenwels doch recht viel, oder nicht?


ich denke du willst was besonderes? da sind doch 15 euro wirklich nicht viel oder? ob antennenwels oder nicht, ist doch da egal......wenn er dir gut gefällt und du findest das es optisch was besonderes ist und das ist es meiner meinung nach
240L: 12 corydoras aenus, 2 Skalare, 3 LDA 25, 9 Roter von Riu, 7 Keilfleckbärblinge, 5 Brachtschmerlen

60L: 1 Dornauge, 2 Ancistrus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T_O_M« (15. Oktober 2008, 16:57)


17

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 17:11

Hallo,

Zitat

Welche "hübsche" Ancistrus-Art fällt dir denn dazu ein?
Ancistrus claro, L107, L144, Ancistrus spec. rotpunkt,...

Zitat

Außerdem müsste es zwingend ein Weibchen sein, damit es keine gemeinsamen Nachfahren mit meinem bisherigen Antennenwels gibt.
Dann würde ich doch auch das andere WEibchen abgeben und lieber ein Pärchen einer schönen Art einsetzen. ÜBer Nachwuchs freust Du Dich da bestimmt.

Zitat

Das heute ausgezogene Männchen hatte nur einen einzigen Lieblingsplatz: es klemmte sich immer direkt hinter den Heizstab -
Das muss nciht an der Temperatur gelegen haben. Trotzdem, viele Welse mögen es eher warm.

Viele Grüsse
Sandra
Aquarien: mehrere von 12 bis 456 Liter
mit Welsen (Hypancistrus, Peckoltia, Sturisoma, Panaqolus,...), Zwergbuntbarschen, Lebendgebährenden (Wildformen), Boraras und Wirbellosen und viele Pflanzen

18

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 17:32

Servus Steve,

Zitat

Original von niewisch
Ggf. käme der Ancistrus spec. L 144 in Frage (mit dunklen Augen, nicht die Albino-Variante). Aber unser Händler vor Ort will dafür 15 Euro haben - das ist für einen Antennenwels doch recht viel, oder nicht?


das ist hier der gängige Preis. Im Gartencenter kosten 1,5 Zentimeter lange Babys ja schon 8 Euro.

Wenn du noch einige Zeit warten kannst, dann ist der Nachwuchs aus meinen Aquarien so groß, das man auch das Geschlecht erkennen kann. Und die sind dann bei weitem nicht so teuer.


Viele Grüße,
Mike
Abzugeben (Nachwuchs): Ap. Borellii, P. pulcher, Zwergkärpflinge, Wildguppys, Papageienplatys.

19

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 17:41

Hallo,

ich möchte auch noch den Ancistrus schildpatt in den Raum werfen....ich finde meine schon sehr schön :]

Schildpatt

Da hab ich doch glatt einen gefunden, den Ulrico eingestellt hat :-D

Link

LG
Elke

20

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18:24

Hi,

Zitat

Original von niewisch
L204 würde ich generell ausschliessen, die bringen sich gegenseitig um.

Hypancistrus zebra
Hypancistrus sp. "L 201"
...
bringen sich dann alle gegenseitig um. Es ist richtig, dass solches vorkommt. Es ist aber nicht die Regel.
Unterlasst bitte solche Schauermärchen, die auf einzelne Begebenheiten zurückzuführen sind!

Zitat

Original von nanthiz
Dabei bin ich auf L46, L104 und LDA25 gestoßen, wobei ich mich zuallererst an der Endgröße der Tiere orientiert hab.

H. zebra hält man i. A. in Artbecken. Das ist nichts für Anfänger.
H. zebra steht nicht auf der brasiliansichen Postivliste (darf nicht exportiert werden), das Heimathabitat von H. zebra ist von einem der größten Staudammprojekte Brasiliens bedroht -> Nachzucht ist Pflicht. ;)
Anfänger machen schnell "unverzeiliche" Fehler. Derart teure Welse um die Ecke zu bringen, können dem schönen Hobby schnell ein jähes Ende setzen.

Panaqolus sp. "L 104" wüßte ich nicht, wann ich den mal gesehen habe. Die Idee ist aber vielleicht gar nicht so schlecht. Die ähnlichen Panaqolus maccus (L 162) bzw. Panaqolus sp. aff. maccus (LDA 67) wären eine sinnvolle Alternative und sind oft auch zu "Einsteigerpreisen" erhältlich. Aber wie richtig bemerkt: Panaqolus können Pflanzenschrederer sein. Manchmal kann man das mit Gemüse verhindern, manchmal nicht.
(Du solltest Dich aber auf jeden Fall mit Deinem Bekannten abstimmen!)

Zitat

Original von T_O_M
also für jemand der einsteigen will ist ein L46 nicht so das richtige, da der schon etwas anspruchsvoller ist meines wissens nach

H. zebra ist nicht anspruchsvoller als andere Hypancistren, weder bei der Haltung noch bei der Vermehrung. Wenn den Tieren etwas passiert ist nur auf Grund des Preises das Geschreih mindestens doppelt so groß.

Zitat

Original von niewisch
Außerdem müsste es zwingend ein Weibchen sein, damit es keine gemeinsamen Nachfahren mit meinem bisherigen Antennenwels gibt. Oder?

Richtig - Tiere zweier Arten der gleichen Gattung können sich kreuzen. Es entstehen Hybriden.

Zitat

Original von niewisch

Zitat

Original von Atahualpa
Hypancistren mögen es generell eher warm, 24°C zur Dauerhaltung ist zu kalt. Sie vertragen es durchaus eine zeitlang, aber auf die Dauer passt es nicht. Meine leben ohne Heizung bei etwa 24-32°C.

Mir wird gerade klar, dass das offenbar auch für Ancistrus gilt. Das heute ausgezogene Männchen hatte nur einen einzigen Lieblingsplatz: es klemmte sich immer direkt hinter den Heizstab - obwohl es dank Wurzeln und Steinhöhlen viel bessere Verstecke gibt. Scheinbar hätte er es auch gern wärmer gehabt. Man lernt nie aus...


Ancistren kommen in den verschiedensten Regionen Südamerikas vor. Vom Amazonasbecken bis in die höchsten Andenregionen. Dementsprechend unterschiedlich haben die verschiedenen Ancistren-Arten auch verschiedenste Ansprüche an die Temperatur.

Hypancistren stammen mehr aus den flacher gelegenen Gebieten, die relativ warm sind. Daher kann man bei diesen pauschal Haltungstemperaturen zwischen 26 und 29°C annehmen. Etwas wärmere Temperaturen sind, wenn die Sauerstoffversorgung stimmt, kein Problem.
Haltungstemperaturen von 24°C (und darunter) stammen zumeist aus alten Quellen.

Viele Grüße
Elko

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »L-ko« (15. Oktober 2008, 19:33)


21

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 21:40

Zitat

Original von L-ko
H. zebra hält man i. A. in Artbecken. Das ist nichts für Anfänger.

Glaub mir, du willst mich nicht als Patin für den AQ-Einstieg haben, ich bin da sehr böse. :D

Zitat

H. zebra steht nicht auf der brasiliansichen Postivliste (darf nicht exportiert werden), das Heimathabitat von H. zebra ist von einem der größten Staudammprojekte Brasiliens bedroht -> Nachzucht ist Pflicht. ;)

Ist mir alles durchaus bekannt (und findet meine vollste Zustimmung..), wären die Tiere schwer zu kriegen, hätte ich sie auch abgeschrieben. Nur hab ich nen recht guten Händler an der Hand mit jeder Menge Nachzuchten von den Tierchen.

Zitat

Anfänger machen schnell "unverzeiliche" Fehler. Derart teure Welse um die Ecke zu bringen, können dem schönen Hobby schnell ein jähes Ende setzen.

Ist mir bewusst, ich schlag mich schon einige Jahre mit alldem herum. Prämisse waren eben "besondere" Welse und von denen abgesehen, hat er eigentlich keine Wünsche. Er findet auch Gefallen an unserem Sewellia lineolata-Artenbecken, ist also nicht so der typische "möglichst viel, möglichst bunt und ne Menge Amphoren dazu"-Einsteiger, ums mal böse zu formulieren. :D

Ich werde ihm gegenüber die geäußerten Bedenken allerdings nochmals vortragen.

Zitat

Panaqolus sp. "L 104" wüßte ich nicht, wann ich den mal gesehen habe. Die Idee ist aber vielleicht gar nicht so schlecht.

Ich auch nicht, ich hab nur Datz und planetcatfish bemüht.

Zitat

Die ähnlichen Panaqolus maccus (L 162) bzw. Panaqolus sp. aff. maccus (LDA 67) wären eine sinnvolle Alternative und sind oft auch zu "Einsteigerpreisen" erhältlich. Aber wie richtig bemerkt: Panaqolus können Pflanzenschrederer sein. Manchmal kann man das mit Gemüse verhindern, manchmal nicht.
(Du solltest Dich aber auf jeden Fall mit Deinem Bekannten abstimmen!)

Die wiederum hab ich (zumindest nicht bewusst) gesehen.

Hm, ich werd ihn am Wochenende wohl mal zum Händler mitnehmen, der hat ne ganz faszinierende Cory-Art, vielleicht wär das die bessere Idee.


Oder er wartet auf meine S. lineolata-Nachzuchten, kann ich ihm bestimmt als Welse verkaufen. :D

22

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 22:59

Hi nanthiz,
zum L46: Ich bin seit ungefähr 2 Monaten stolze Besitzerin von 5 der wunderschönen Tiere. :] Ich find sie einfach nur genial....auch wenn man schon viel Geduld braucht, um sie zu beobachten. Zumindest sind meine noch recht scheu und trauen sich nur im Dunkeln aus ihrer Schieferhöhle raus. Aber da ich sie noch nicht so lang habe, hoffe ich ja, dass ich irgendwann mehr von ihnen zu sehen kriege. :-D

Für nen Einsteiger weiß ich allerdings nicht, ob dass dann so das Richtige ist. Da ist die Neugier dann ja doch oft größer als die Geduld, und ein Fisch, der den ganzen Tag in einer Höhle sitzt, zeigt halt nicht ganz so viel von sich. :-D

Hinsichtlich der ja beim L46 oft vorkommenden "Werte-Diskussion" bin ich etwas zwiespältig. Für mich ist im ersten Schritt jedes Lebewesen als Individuum gleich viel wert und der Tod eines jeden tragisch, unabhängig ob das Tier nun 1 oder 100 € gekostet hat. Allerdings kann es in der aquaristischen Anfängerzeit ja durchaus häufiger aus Unwissenheit oder fehlender Erfahrung zu folgenschweren Fehlern kommen, die den Tod eines Tieres zur Folge haben. Das ist eh schon schlimm (in erster Linie natürlich für den Fisch, aber auch für den Aquarianer). Aber wenn dann auch gleich noch 100 € mit weg sind, kann aus dem Spaß am neuen Hobby schnell großer Frust werden, und das wäre ja auch schade.
Dass die L46 als so anspruchsvoll dargestellt werden, kann ich selbst noch nicht so ganz nachvollziehen, ich empfinde sie nicht als anspruchsvoller als die anderen Fische, die ich pflege (vor allem Labyrinthfische und Welse). Allerdings hab ich bisher auch das Glück, dass alles reibungslos verläuft mit den L46 und sie auch schon ordentlich gewachsen sind. :]

Viele Grüße
crazy_fish

23

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 23:13

Hallo Elko,

Zitat

Original von L-ko

Zitat

Original von Atahualpa
L204 würde ich generell ausschliessen, die bringen sich gegenseitig um.

Hypancistrus zebra
Hypancistrus sp. "L 201"
...
bringen sich dann alle gegenseitig um. Es ist richtig, dass solches vorkommt. Es ist aber nicht die Regel.
Unterlasst bitte solche Schauermärchen, die auf einzelne Begebenheiten zurückzuführen sind!
Natürlich sind es einzelne Begebenheiten, trotzdem konnte ich bei den Tieren beobachten das sie sich durchaus gegenseitig arg geprügelt und verfolgt haben. Nicht nur einmal... Ich hatte die Tiere gute 5 Jahre lang in einem grösseren Becken. Darin war es kein Problem sie zusammen zu halten. Sie konnten sich gegenseitig ausweichen.

Jungtiere gehen vielleicht noch, sobald die Tiere eine gewisse Grösse haben, wurden sie, zumindest bei mir, extrem ruppig.

Wie sich Tiere verhalten, hängt immer von allen Gegebenheiten ab, jedoch nicht zu erwähnen das es durchaus Probleme mit einer Fischart geben kann, halte ich für fahrlässig.

Viele Grüsse
Sandra
Aquarien: mehrere von 12 bis 456 Liter
mit Welsen (Hypancistrus, Peckoltia, Sturisoma, Panaqolus,...), Zwergbuntbarschen, Lebendgebährenden (Wildformen), Boraras und Wirbellosen und viele Pflanzen

24

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 01:08

Moin,

@Sandra
Panaqolus sp. "L 204" sind sicherlich nicht die friedlichsten Welse.
Es gibt auch nichts dagegen einzuwenden, darauf hinzuweisen.
Sie pauschal als "Killerfische" hinzustellen, ist aber überzogen und wird dieser Art nicht gerecht.
Dass bei Streitigkeiten auch mal ein Wels getötet wird, kommt auch bei anderen Arten vor. Von der Anzahl Fälle, die ich kenne, würde der als eigentlich so friedlich geltende H. zebra mit riesigem Vorsprung an erster Stelle stehen.

@nanthiz
H. zebra ist zur Zeit wirklich nicht schwer zu bekommen. Der Boom hat in den letzen Monaten nachgelassen.
Vom VDA-Arbeitskreis BSSW ausgehend wurde vor kurzem die AG L-Welse gegründet. Der Arbeitsgruppe hat sich zu Aufgabe gestellt, L-Welsarten, die nicht mehr oder kaum noch aus Südamerika exportiert werden, für unsere Aquaristik in Deutschland zu erhalten.
Zur Zeit wird durch die AG eine Bestandsaufnahme gemacht und auf die ersten Auswertungen bin ich schon gespannt:
H. zebra ist natürlich eine dieser Arten. Ich denke jedoch, H. zebra wird nicht zu den Arten gehören, die heutzutage am gefährdesten sind, aus der hiesigen Aquaristik zu verschwinden.

Viele Grüße
Elko

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »L-ko« (16. Oktober 2008, 01:35)


25

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 07:24

Hallo Elko,

Zitat

Panaqolus sp. "L 204" sind sicherlich nicht die friedlichsten Welse.
Ich kenne durchaus noch rabiatere Welse, da sind L204 durchaus freundliche Zeitgenossen. Trotzdem, mehr wie ein L204 in einem zu kleinen Becken kann einfach fatal ausgehen.

Wenn ich nur schreibe das sie sich mal etwas kappeln, dann wird das meist akzeptiert und die Welse trotzdem gekauft. Gerade L204 wird ja zum Teil als absoluter Minifisch angeboten, da kann man durchaus auf die Idee kommen, das der wunderbar in einem 80er Becken zu pflegen ist. Sicher klappt das auch eine Weile, nur sobald die älter werden, werden sie eben rabiat. Ich kenne einen anderen Fall, bei dem in einem Übergangsbecken einer der Welse von seiner Farbe am Rücken befreit wurde. Ist also durchaus keine Einzelbeobachtung, die nur bei mir auftritt.

Es kommt immer auf den Einzelfall und das spezifische Becken drauf an, aber nur auf das Glück zu vertrauen das es im eigenen Becken klappt, halte ich für gefährlich.

Zitat

Von der Anzahl Fälle, die ich kenne, würde der als eigentlich so friedlich geltende H. zebra mit riesigem Vorsprung an erster Stelle stehen.
Keiner will das abstreiten, das das bei Dir so war, ich kann das jedoch nicht bestätigen. Wie gesagt, ich hatte bei H. zebra nur einen einzelnen Fall, bei dem die Welse in einem neuen Becken in der ersten Nacht, Probleme gemacht haben. Seit sie sich geeinigt haben wer wo lebt, leben sie sehr friedlich zusammen.

Viele Grüsse
Sandra
Aquarien: mehrere von 12 bis 456 Liter
mit Welsen (Hypancistrus, Peckoltia, Sturisoma, Panaqolus,...), Zwergbuntbarschen, Lebendgebährenden (Wildformen), Boraras und Wirbellosen und viele Pflanzen

26

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 07:52

Zitat

Original von Atahualpa

Zitat

Außerdem müsste es zwingend ein Weibchen sein, damit es keine gemeinsamen Nachfahren mit meinem bisherigen Antennenwels gibt.
Dann würde ich doch auch das andere WEibchen abgeben und lieber ein Pärchen einer schönen Art einsetzen. ÜBer Nachwuchs freust Du Dich da bestimmt.


So war ja auch eigentlich der ursprüngliche Plan - alle Antennis raus, und dafür ein Pärchen von etwas ganz besonderem. Aber die von mir in diesem Thread anfangs genannten Welse kommen ja alle wegen diesem und jenem nicht in Frage (Temperatur, zu groß, kämpferisch, Pflanzenfledderer, nur nachtaktiv...). Somit bin ich ganz glücklich, dass ich mein (tagaktives) Weibchen noch im Becken habe.

Sofern ich das derzeit noch überblicke, wird es wohl auf eine andere - auffälligere - Ancistrus-Art hinauslaufen; ob ich dafür mein Weibchen abgebe oder die anderen Welse dazu setze, weiß ich noch nicht.

Ich hätte gerne etwas Helles, etwas leicht farbiges, weil ich a) schwarzen Kies habe und b) die Pitbull-Plecos bereits diesen dunkelbraunen/schwarzen Standard-Anstrich haben.

Die hier vorgeschlagenen Ancistrus Schildpatt (danke, Elke) oder der L 144 sind offenbar die gescheiteste Wahl.

EDIT:

Das ging heute mal wieder schneller als vorgesehen - nur um mal wieder ein wenig die Auswahl zu studieren, war ich heute Abend bei dem Händler, bei dem die L 144 zuletzt 15 Euro kosteten. Und siehe da - jetzt kosten sie alle nur noch 9,95 Euro, wenn auch etwas kleiner. So konnte man natürlich noch nicht die Geschlechter unterscheiden, aber ich habe einfach mal einen Wels mitgenommen, der jetzt - nach anderthalb Stunden - auch schon interessiert das Becken bei voller Beleuchtung erkundet. Macht sich gut auf dem schwarzen Untergrund.

Zitat

Original von MikeArt
Wenn du noch einige Zeit warten kannst, dann ist der Nachwuchs aus meinen Aquarien so groß, das man auch das Geschlecht erkennen kann.


Mike, ich komme gerne darauf zurück. Ich muss mal abwarten, als was sich mein Überraschungsei erpuppt, dann können eventuell noch ein, zwei L144 dazu.

Im Internet gehen die Aussagen zu den Zuchterfolgen etwas auseinander: bekommt man beim L144 auch ein Problem mit zu viel Nachwuchs wie beim Braunen Antennenwels, oder läuft das Liebesleben gesitteter ab?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gast« (16. Oktober 2008, 20:31)


27

Montag, 16. März 2009, 17:25

So, mein L144 wächst und gedeiht, und wie es aussieht, ist es ein weibliches Exemplar.

Wie ist denn eure Meinung, wenn's ums Aufstocken dieser Art geht - lieber versuchen, bei den weiblichen Tieren zu bleiben, oder doch bewusst ein männliches Tier hinzupacken? Wie ist das optimale Verhältnis der Geschlechter untereinander?

Ich möchte nicht unbedingt wieder so ein Nachwuchs-Problem bekomme wie damals mit meinen normalen Antennenwelsen, aber gegen Jungtiere in Maßen hätte ich nichts einzuwenden.

28

Montag, 6. April 2009, 09:14

So, nun habe ich mir doch noch ein "besonderes" Wels-Exemplar gegönnt: den Hypancistrus sp. L 333. Über den bin ich nämlich gestern für nur 8,- Euro gestolpert, und von der Zeichnung ist es ein wunderbares Tier.

Laut Züchter soll er 12 bis 14 cm groß werden, laut L-welse.com jedoch 16 bis 18 cm. Wie auch immer, bis er diese Größe erreicht hat, habe ich sicherlich mein größeres Becken.

29

Montag, 6. April 2009, 13:22

hallo,

die l333 möchten gerne in Gruppen leben und habens gerne warm. 8 € ist ein super Preis. Ich pflege ne gruppe von 8 Tieren siet einem jahr und sie sind wirklich sehr schön.

LG Nicole
sagt der Walfisch zum Thunfisch "was solln wir tun, Fisch?". Sagt der Thunfisch zum Walfisch: "Du hast die Wahl, Fisch".

30

Montag, 6. April 2009, 17:38

Ja, über die Gruppenhaltung habe ich hinterher auch gelesen. Nur habe ich die Fische bei einer Aquarienbörse entdeckt, wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts über den L333 und musste mich spontan entscheiden: nehme ich mehrere, habe ich hinterher ein Problem, falls die Haltungsbedingungen gar nicht passen. Nehme ich erstmal einen, kann ich immer noch aufstocken.

Die Beckentemperatur werde ich auf 27 Grad anheben. Übrigens auch hierzu noch einen Kommentar: auf der Börse waren für diesen Fisch 22 bis 30 Grad empfohlen - soviel zur vertrauensvollen Beratung...


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